Tagesgeld & Festgeld aktuell: Sparda-Bank erhöht jetzt die Zinsen
Bei der Sparda-Bank gibt es jetzt ein interessantes Tagesgeld-Angebot.© Getty Images | artas
Wer sein Erspartes aktuell mit guten Zinsen anlegen will, findet beim Tagesgeld und Festgeld weiterhin interessante Angebote. Teilweise sind mehr als vier Prozent drin – deutlich mehr als der Leitzins der Europäischen Zentralbank (EZB), der bei 2,25 Prozent liegt. Doch welche Anlageform passt besser zu den eigenen Zielen? Unser Ratgeber „Tagesgeld oder Festgeld: Was ist besser?“ zeigt die wichtigsten Vor- und Nachteile im Überblick.
Unser Spar-Ticker informiert laufend über Zinsänderungen bei Trade Republic, Postbank, Chase, Deutsche Bank, VW Bank und weiteren Banken. Aktuell bietet die Bigbank* mit 4,05 Prozent p. a. das beste Tagesgeld-Angebot. Beim Festgeld liegt die J&T Direktbank* mit bis zu 3,5 Prozent Zinsen an der Spitze, auf Platz zwei folgt die Pbb direkt* mit bis zu 3,3 Prozent. Einen Überblick über diese und weitere Angebote gibt es im Tagesgeld-Vergleich und Festgeld-Vergleich.
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16. Juli: Neues Tagesgeld-Angebot bei der Sparda-Bank West

Das Tagesgeldkonto der Sparda-Bank West bietet nicht die höchsten Zinsen, dafür aber eine sehr lange Zinsbindung.© Getty Images | artas
Ein besonderes Tagesgeld-Angebot gibt es jetzt bei der Sparda-Bank West. Die Genossenschaftsbank bietet mit 3,2 Prozent p. a. zwar nicht den höchsten Zinssatz. Dafür garantiert sie die Zinsen bis zum 15. Februar 2027, also noch rund sieben Monate. Das ist deutlich länger als bei vielen anderen Tagesgeldkonten, bei denen eher drei oder vier Monate üblich sind. Die Konditionen im Überblick:
- Aktionszinssatz: 3,2 Prozent p. a. bis 15. Februar 2027
- Basiszinssatz: 0,75 Prozent
- Maximalbetrag: unbegrenzt
- Zinsauszahlung: quartalsweise
- Einlagensicherung: 100.000 Euro je Kunde / Deutschland
- Besonderheiten: auch Bestandskunden können mit neuem Geld teilnehmen
>> Angebot der Sparda-Bank West hier checken
An der Aktion können auch Bestandskunden teilnehmen. Als Einlage ist dann aber neues Geld von einer anderen Bank erforderlich. Bereits bei der Sparda-Bank West geparktes Guthaben zählt nicht und wird mit dem variablen Standardzins von 0,75 Prozent p. a. verzinst.
Bei den Zinsen kann das Angebot nicht ganz mit den besten Tagesgeldkonten aus unserem Tagesgeld-Vergleich. Aktuell bezahlen gleich vier Banken vier Prozent Tagesgeld-Zinsen oder mehr. Ganz vorn liegt die Bigbank* mit 4,05 Prozent p. a. für vier Monate. 4,0 Prozent p. a. bis zum 31. Dezember 2026 gibt es bei der Norisbank*. Bei der Deutsche Bank-Tochter ist allerdings die Eröffnung eines Girokontos erforderlich. Den gleichen Zinssatz mit einer Garantie bis zum 31. Januar 2027 bietet die Crédit Agricole*. Allerdings ist die Einlage auf 10.000 Euro begrenzt und ebenfalls ein kostenloses Girokonto Pflicht. Keine Nebenbedingungen fürs Tagesgeldkonto stellt die Direktbank Chase, die 4,0 Prozent p. a. für vier Monate bezahlt. Ein separater Ratgeber vergleicht die Angebote im Detail.
Weitere Angebote finden Sie auch in unserem Tagesgeld-Rechner:
14. Juli: 2,7 Prozent Festgeld-Zinsen bei der Deutschen Bank für Kurzentschlossene

Für einjähriges Festgeld gibt es bei der Deutschen Bank aktuell 2,7 Prozent Zinsen – unter einer Bedingung.© Getty Images | ozgurdonmaz
Nur noch bis zum 16. Juli läuft eine Festgeld-Aktion der Deutschen Bank. Beim sogenannten Festzinssparen erhalten Kundinnen und Kunden 2,7 Prozent Zinsen für ein Jahr, wenn sie mindestens 2500 Euro anlegen. Allerdings gibt es eine wichtige Bedingung: Das Geld darf nicht von einem Konto oder Depot der Deutsche Bank-Gruppe stammen. Dazu zählen die Deutsche Bank, Postbank, Norisbank, BHW Bausparkasse und DWS. Ansonsten gilt der reguläre Zinssatz von 2,3 Prozent. Die Konditionen im Überblick:
- Aktionszinssatz: 2,7 Prozent für ein Jahr
- Mindest- / Maximalbetrag: 2500 Euro / 250.000 Euro
- Einlagensicherung: 100.000 Euro je Kunde / Deutschland
- Besonderheiten: nur für neues Geld, läuft noch bis zum 16. Juli
>> Angebot der Deutschen Bank* hier checken
Trotz der kurzen Frist sollten Sparerinnen und Sparer nicht überhastet ein Festgeldkonto eröffnen, sondern vorher in Ruhe den Markt sondieren. Denn für einjährige Festgelder sind bei anderen Banken deutlich höhere Zinsen möglich. Ganz vorn liegt bei dieser Anlagedauer aktuell die Hoistspar* aus Schweden mit 3,1 Prozent Zinsen. Weitere Angebote finden Sie in unserem Festgeld-Vergleich. Im Festgeld-Rechner lassen sich Festgeldkonten nach Anlagesumme und Laufzeit filtern:
7. Juli: Klarna erhöht Festgeld-Zinsen auf bis zu 3,05 Prozent

Klarna hat die Zinsen auf Festgeld erhöht – eine Übersicht zeigt, wie sich das Angebot im Marktvergleich schlägt. © picture alliance / imageBROKER | Aleksei Isachenko
Der schwedische Anbieter Klarna* hat die Konditionen für Festgeld angehoben. Sparerinnen und Sparer erhalten nun je nach Laufzeit Zinsen von bis zu 3,05 Prozent. Die neuen Konditionen im Überblick:
- 12 Monate: 2,90 %
- 18 Monate: 2,92 %
- 24 Monate: 2,96 %
- 36 Monate: 3,01 %
- 48 Monate: 3,05 %
Doch wie schlägt sich das Angebot im Marktvergleich? Gerade bei längeren Laufzeiten lassen sich derzeit noch höhere Zinsen finden. Den besten Satz erhalten Sparerinnen und Sparer bei Klarna über eine Laufzeit von 48 Monaten mit 3,05 Prozent. Bessere Konditionen für diese Laufzeit bietet die J&T Direktbank* mit 3,20 Prozent p. a.
Noch mehr ist bei der Pbb direkt möglich: Dort winken 3,30 Prozent – allerdings erst über eine Laufzeit von fünf Jahren, denn ein Vierjahresangebot führt die Bank nicht im Programm. Über drei Jahre liegt der Zinssatz bei der Pbb direkt* bei 3,25 Prozent und damit ebenfalls über dem Angebot von Klarna für diese Laufzeit.
Bei einer kürzeren Bindung von 12 Monaten zeigt sich Klarna* dagegen vergleichsweise wettbewerbsfähig. Einen höheren Zinssatz für diese Laufzeit gibt es derzeit nur ebenfalls wieder bei der J&T Direktbank mit 3,05 Prozent p. a.
2. Juli: Opel Bank, Hanseatic Bank und weitere Anbieter erhöhen die Zinsen

Femle hand isolated on pink background putting coins to the piggy bank.© Getty Images/iStockphoto | istock/Foremniakowski
Schon am 17. Juni hat die EZB den Leitzins von 2,0 Prozent auf 2,25 Prozent angehoben. Einige Banken hatten schon im Vorfeld in Erwartung der Zinswende ihre Zinsen aufs Tagesgeld und Festgeld erhöht. Andere ließen sich mehr Zeit und zogen nach. Das gilt auch für die jüngsten Zinsaktionen:
Tagesgeld:
Beim Tagesgeld liegen die höchsten Zinssätzen in unserem Tagesgeld-Vergleich derzeit bei bis zu 4,05 Prozent p. a. Detaillierte Informationen zu den vier besten Angeboten finden Sie auch in einem separaten Artikel. Folgende Zinserhöhungen sind neu:
- Einen großen Sprung machen die Tagesgeld-Zinsen bei der BBVA*, die ihr Angebot von 3,0 Prozent auf 3,5 Prozent p. a. für sechs Monate erhöht. Die Erträge gibt es hier aufs Girokonto und je nach Nutzung des Angebots ist ein Anschlusszins von bis zu 2,75 Prozent drin.
- Ebenfalls verbessert zeigen sich die Konditionen bei der Opel Bank*: Hier geht es beim Tagesgeld-Angebot für neue Kundinnen und Kunden von 3,31 auf 3,42 Prozent p. a. für drei Monate rauf. Bestandskunden erhalten 1,35 Prozent Zinsen.
- Eine weitere Zinserhöhung gibt es beim Tagesgeldkonto der Targobank*: Statt 2,8 Prozent beträgt der Aktionszins jetzt 3,25 Prozent p. a. für vier Monate. Danach fällt der Zinssatz aber stark ab auf nur 0,6 Prozent.
Festgeld:
Nicht nur beim Tagesgeld, sondern auch beim Festgeld und den Sparbriefen gab es einige Zinserhöhungen. In unserem Festgeld-Vergleich sind aktuell bis zu 3,5 Prozent Zinsen drin. Folgende Angebote sind neu:
- Beim Sparbrief der Hanseatic Bank* sind jetzt bis zu 3,11 Prozent Zinsen möglich. Dieser Zinssatz gilt für eine Laufzeit von drei Jahren. Aber auch bei den Angeboten mit 2,96 Prozent für ein Jahr und 3,06 Prozent für zwei Jahre ist das Geldhaus aus Hamburg vorne mit dabei. Sparerinnen und Sparer müssen mindestens 2500 Euro anlegen.
- Die Kommunalkredit Invest* bezahlt jetzt bei Festgeld-Laufzeiten von vier bis zehn Jahren 3,0 Prozent Zinsen p. a., wenn Sparerinnen und Sparer mindestens 10.000 Euro anlegen. Bei kleineren Summen fallen die Zinssätze geringer aus.
- Die J&T Direktbank* bietet aktuell mit 3,5 Prozent für zehn Jahre die besten Zinsen fürs Festgeld. Geringfügig angehoben hat die Bank jetzt den Zinssatz für eine Laufzeit von einem Jahr: Statt 3,0 beträgt dieser jetzt 3,05 Prozent. Los geht es ab 1000 Euro.
30. Juni: Postbank startet neue Tagesgeld-Aktion

Das Tagesgeld-Angebot der Postbank gilt auch für Bestandskunden.© Wolf von Dewitz/dpa-Zentralbild/dpa-tmn | Wolf Von Dewitz
Auch bei der Postbank* steigen die Zinsen wieder. Diesmal startet die Deutsche Bank-Tochter eine neue Tagesgeldaktion mit 3,2 Prozent Zinsen p. a. für sechs Monate, an der neben neuen auch bestehende Kundinnen und Kunden teilnehmen können. Voraussetzung ist die Einzahlung neuen Geldes. Die Konditionen im Überblick:
- Aktionszinssatz: 3,2 Prozent p. a. für sechs Monate (15. August 2026 bis 14. Februar 2027)
- Basiszinssatz: 0,75 Prozent
- Mindest- / Maximalbetrag: 2500 Euro / 250.000 Euro
- Zinsauszahlung: quartalsweise
- Einlagensicherung: 100.000 Euro je Kunde / Deutschland
- Besonderheiten: Einzahlung von mindestens 2500 Euro bis 10. August 2026 erforderlich
>> Angebot der Postbank* hier checken
Als neues Geld gilt bei der Postbank alles, was nicht von Konten oder Depots der Deutsche Bank AG (Marke Deutsche Bank und Marke Postbank) stammt. Die Einzahlung muss mindestens 2500 Euro betragen und bis spätestens 10. August 2026 auf dem Tagesgeldkonto der Postbank angekommen sein. Die 3,2 Prozent Zinsen p. a. gibt es dann vom 15. August 2026 bis 14. Februar 2027. Wer bereits an einer anderen Zinsaktion der Postbank teilnimmt, kann ein neues Tagesgeldkonto eröffnen.
Höhere Zinsen gibt es ebenfalls bei der VW Bank*. Bei der deutschen Autobank erhalten neue Kundinnen und Kunden jetzt 3,1 Prozent p. a. für ein halbes Jahr. Anders als bei der Postbank beginnt die Verzinsung allerdings sofort und Mindestbetrag sowie Maximalbetrag entfallen. Gleich ist bei beiden Angeboten die deutsche Einlagensicherung, die Beträge bis 100.000 Euro abdeckt.
Bei den Zinsen können die beiden Angebote nicht ganz mit den Top-Tagesgeldkonten mithalten. Aktuell bieten vier Banken Zinssätze mit einer Vier vor dem Komma. Ganz vorn liegt die Bigbank* mit 4,05 Prozent p. a. für vier Monate. 4,0 Prozent p. a. für sechs Monate gibt es bei der Norisbank* bei Eröffnung eines Girokontos. Den gleichen Zinssatz bietet die Crédit Agricole* bis zum 31. Januar 2027, ebenfalls mit kostenlosem Girokonto. Allerdings ist die Einlage auf 10.000 Euro begrenzt. Auf Nebenbedingungen verzichtet das Tagesgeldkonto von Chase mit 4,0 Prozent p. a. für vier Monate. Ein separater Artikel vergleicht die Angebote im Detail.
24. Juni: Aktuelle Zinserhöhungen fürs Tagesgeld und Festgeld im Überblick

Die Top-Angebote beim Tagesgeld liegen laut einer Analyse von Barkow Consulting deutlich über dem Leitzins.© Barkow Consulting
Nach der Leitzinserhöhung der EZB haben einige Banken bei den Zinsen nachgezogen. Ebenfalls gut für Sparerinnen und Sparer: Laut einer Analyse von Barkow Consulting lagen die Zinsen bei den besten Tagesgeld-Angeboten noch nie so weit über dem Leitzins wie aktuell – alle voran bei der Bigbank*, die derzeit mit 4,05 Prozent p. a. für vier Monate an der Spitze liegt. Diese Tagesgeld-Aktionen sind jetzt neu oder besser als vorher:
- Bigbank* (4,05 Prozent p. a. für vier Monate, Anschlusszins: 2,25 Prozent)
- Crédit Agricole* (4,0 Prozent p. a. bis 31. Januar 2027)
- Stellantis Bank* (3,52 Prozent p. a. für drei Monate, Anschlusszins: 1,35 Prozent)
- Opel Bank* (3,31 Prozent p. a. für drei Monate, Anschlusszins: 1,35 Prozent)
- Umweltbank* (3,0 Prozent p. a. für drei Monate, 1,75 Prozent p. a. für weitere drei Monate, Anschlusszins: 0,75 Prozent)
- Trade Republic* (2,25 Prozent p. a. variable Zinsen für Neu- und Bestandskunden)
- Commerzbank* (2,25 Prozent p. a. für bis zu ein Jahr für neues Geld)
- J&T Direktbank* (2,0 Prozent p. a. variable Zinsen für Neu- und Bestandskunden)
Wie die neuen Konditionen gegenüber anderen Angeboten abschneiden, zeigt unser Tagesgeld-Vergleich. Die vier besten Tagesgeldkonten mit jeweils vier Prozent Zinsen oder mehr haben wir in einem separaten Artikel ausführlich verglichen.
Auch beim Festgeld haben einige Banken die Konditionen verbessert. Die folgende Übersicht nennt jeweils den aktuell höchsten Zinssatz mit der entsprechenden Laufzeit. Die besten Angebote gibt es derzeit bei mittleren bis langen Anlagezeiträumen:
- Hamburg Direct Bank* (3,0 Prozent für fünf Jahre)
- Klarna* (3,0 Prozent für vier Jahre)
- Stellantis Bank* (3,1 Prozent für zwei Jahre)
- Hoistspar* (3,11 Prozent für zwei Jahre)
- Hanseatic Bank* (3,0 Prozent für zwei Jahre)
- Opel Direktbank* (3,1 Prozent für zwei Jahre)
22. Juni: Bigbank setzt sich bei den Tagesgeld-Angeboten an die Spitze

Das Tagesgeldkonto der Bigbank lässt sich online eröffnen.© Getty Images | Iryna Melnyk
Die Bigbank hat ihr Tagesgeld-Angebot verbessert. 4,05 Prozent p. a. für vier Monate erhalten neue Kundinnen und Kunden jetzt beim estnischen Geldhaus, das sich in unserem Tagesgeld-Vergleich vor die Norisbank*, Crédit Agricole* und Chase setzt, die jeweils 4,0 Prozent Zinsen bieten. Das Tagesgeldkonto der Bigbank im Überblick:
- Zinssatz Neukunden: 4,05 Prozent p. a. für vier Monate
- Basiszinssatz: 2,25 Prozent
- Maximalbetrag: 250.000 Euro
- Zinsauszahlung: jährlich zum 31. Dezember
- Einlagensicherung: 100.000 Euro je Kunde / Estland
>> Angebot der Bigbank* hier checken
Wie üblich sind Guthaben bis 100.000 Euro über die gesetzliche Einlagensicherung abgedeckt. Im Fall der Bigbank greift der Schutzschirm Estlands, das von Standard & Poor‘s mit der Bonitätsnote A+ bewertet ist. Auffällig ist bei dem Angebot außerdem der hohe Anschlusszins von 2,25 Prozent – auch hier liegt die Bigbank vor den genannten Konkurrenten, die wir in einem separaten Artikel ausführlich vergleichen.
Sparerinnen und Sparer sollten allerdings beachten, dass die Bigbank die Zinsen brutto auszahlt, also ohne Abzug von Kapitalertragsteuer, Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer. Kundinnen und Kunden müssen die Erträge über die Anlage KAP der Steuererklärung versteuern.
18. Juni: Commerzbank-Tagesgeldkonto jetzt mit höheren Zinsen

Die Commerzbank hat die Konditionen für das sogenannte Topzinskonto Plus nachgebessert.© imago/Sven Simon | IMAGO stock
Nach der Leitzinserhöhung durch die EZB steigen jetzt auch bei der Commerzbank* die Zinsen. Bislang erhielten neue Kundinnen und Kunden 1,7 Prozent p. a. aufs Tagesgeld. Jetzt geht es um 0,55 Prozentpunkte hoch auf 2,25 Prozent. Die Commerzbank behält sich vor, die Konditionen zu ändern. Zunächst gilt das Angebot aber „für eine Produktlaufzeit von 12 Monaten“. Die Konditionen im Überblick:
- Zinssatz: 2,25 Prozent p. a. für bis zu ein Jahr
- Basiszinssatz: 0,75 Prozent
- Maximalbetrag: eine Million Euro
- Zinsauszahlung: vierteljährlich
- Einlagensicherung: 100.000 Euro je Kunde / Deutschland
>> Angebot der Commerzbank* hier checken
Ein Pluspunkt bei der Commerzbank ist die deutsche Einlagensicherung, die als besonders sicher gilt. Die Gründe dafür erklärt der Ratgeber „Tagesgeld aus Deutschland“. Darin sind auch weitere Angebote mit deutschem Schutzschirm zu finden. Ein Blick auf unseren Tagesgeld-Vergleich zeigt aber auch, dass Sparerinnen und Sparer derzeit bei anderen Banken deutlich höhere Zinsen bekommen können. Beispielsweise gibt es aktuell gleich bei drei Geldhäusern 4,0 Prozent aufs Tagesgeld – teilweise auch mit deutscher Einlagensicherung.
Die Konditionen vieler Anbieter zeigt auch unser Tagesgeld-Rechner. Hier lassen sich die Angebote nach Zinssatz, geplanter Anlagedauer und Anlagebetrag filtern:
17. Juni: Trade Republic bezahlt jetzt 2,25 Prozent Zinsen

Kundinnen und Kunden von Trade Republic erhalten jetzt höhere Zinsen auf ihr Kontoguthaben.© Fabian Sommer/dpa | Fabian Sommer
Mit der Leitzinserhöhung durch die EZB wird heute auch die bereits angekündigte Anhebung der Zinsen bei Trade Republic* wirksam. Kundinnen und Kunden erhalten jetzt 2,25 statt 2,0 Prozent auf nicht investiertes Guthaben. Die aktuellen Konditionen von Trade Republic im Überblick:
- Zinssatz: 2,25 Prozent p. a.
- Maximalbetrag: unbegrenzt
- Zinsauszahlung: monatlich
- Einlagensicherung: Verteilung auf Banken mit Einlagensicherung bis 100.000 Euro und Geldmarktfonds (Teil des Sondervermögens)
>> Angebot von Trade Republic* hier checken
Sparerinnen und Sparer sollten allerdings beachten, dass sich Trade Republic vorbehält, Teile des Kapitals in Geldmarktfonds zu investieren. Was das bedeutet, erklärt der Artikel „Tagesgeld oder Geldmarkt-ETF“. Weitere Details zum Zinskonto von Trade Republic gibt es im Check des Angebots.
Wer statt Trade Republic ein klassisches Tagesgeldkonto bevorzugt, findet derzeit drei Angebote mit 4,0 Prozent Zinsen. Hier gelten die Konditionen allerdings nur für einige Monate. Am längsten ist das bei der Crédit Agricole* der Fall, die den Zinssatz bis zum 31. Januar 2027 garantiert. Danach folgt die Norisbank* mit einer sechsmonatigen Zinsbindung. Bei Chase sind es vier Monate. Dafür müssen Kundinnen und Kunden hier kein Girokonto eröffnen wie bei den beiden anderen Anbietern.
Was ist das Tagesgeld? Tagesgeld ist eine flexible Geldanlage, bei der Anleger ihr Kapital jederzeit verfügbar haben. Das Geld wird auf einem Tagesgeldkonto geparkt und mit variablen Zinsen vergütet. Die Verzinsung ist oft höher als bei einem Girokonto, aber niedriger als bei Festgeld. Tagesgeld eignet sich besonders für die kurzfristige Geldanlage und als Notfallrücklage.
Was ist das Festgeld? Beim Festgeld legen Sparer ihr Geld für eine festgelegte Laufzeit zu einem festen Zinssatz an. Die Laufzeit kann von wenigen Monaten bis zu mehreren Jahren betragen. Während dieser Zeit kann das Kapital nicht verfügbar gemacht werden. Festgeld bietet meist höhere Zinsen als Tagesgeld, ist aber weniger flexibel.
Was ist ein Depot? Ein Depot ist ein Konto, das Anleger für den Kauf und Verkauf von Wertpapieren wie Aktien, ETFs oder Fonds benötigen. Es wird bei einer Bank oder einem Online-Broker geführt. Depots unterscheiden sich in ihren Gebühren, Handelsmöglichkeiten und Zusatzleistungen.
Was ist ein ETF? Ein Exchange Traded Fund (ETF) ist ein börsengehandelter Fonds, der einen Index wie den DAX oder den MSCI World abbildet. ETFs sind kostengünstig, transparent und bieten eine breite Diversifikation, da sie viele verschiedene Wertpapiere enthalten. Sie eignen sich besonders für langfristiges Anlegen und sind bei passiven Investoren beliebt.
Was sind Aktien? Aktien sind Anteile an Unternehmen, die an der Börse gehandelt werden. Durch den Kauf von Aktien werden Anleger Miteigentümer des Unternehmens und profitieren von Kurssteigerungen sowie Dividenden. Aktien bieten langfristig hohe Renditechancen, sind aber auch mit Risiken verbunden, da die Kurse schwanken können.
Wie funktionieren Sparpläne? Ein Sparplan ermöglicht es, regelmäßig Geld in Aktien, ETFs oder Fonds zu investieren. Anleger zahlen beispielsweise monatlich einen festen Betrag ein. Durch den Durchschnittskosteneffekt profitieren sie von Schwankungen, da sie bei niedrigen Kursen mehr Anteile und bei hohen Kursen weniger Anteile kaufen.
Was bedeutet MSCI World? Der MSCI World ist ein weltweit verbreiteter Aktienindex, der die Entwicklung von rund 1.600 Unternehmen aus 23 Industrieländern abbildet. Er gilt als Basis für viele ETFs und steht für eine breite Diversifikation. Wer in einen MSCI-World-ETF investiert, beteiligt sich indirekt an vielen internationalen Unternehmen.
Was für Anlageformen gibt es? Neben Tagesgeld, Festgeld, Aktien und ETFs gibt es weitere Anlageformen wie Anleihen, Immobilien, Rohstoffe, P2P-Kredite oder Kryptowährung. Jede Anlageklasse hat spezifische Chancen und Risiken. Eine gute Diversifikation kann helfen, das Risiko zu minimieren und langfristig stabile Renditen zu erzielen.
Inwieweit ist der Einlagenzins der EZB relevant? Die Europäische Zentralbank (EZB) legt den Einlagenzins fest, zu dem Banken Geld bei ihr parken können. Dieser Zins beeinflusst die Sparzinsen für Verbraucher: Ist der Einlagenzins hoch, steigen oft auch die Tages- und Festgeldzinsen. Niedrige Einlagenzinsen führen hingegen oft zu geringen Sparzinsen.
Was ist die beste Anlagestrategie? Die beste Anlagestrategie hängt von individuellen Zielen, der Risikobereitschaft und dem Anlagehorizont ab. Ein bewährter Ansatz ist die breite Diversifikation, beispielsweise durch ETFs. Langfristiges Investieren und regelmäßiges Sparen reduzieren Risiken. Ein Mix aus sicheren (Tages- und Festgeld) und renditestarken (Aktien, ETFs) Anlagen kann ein ausgewogenes Portfolio schaffen.
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