Tote und Vermisste nach Unwettern in Mexiko


Wirbelsturm

Tote und Vermisste nach Unwettern in Mexiko

Die Behörden warnen weiterhin vor Starkregen, heftigen Winden und hohem Wellengang an der Pazifikküste. Zwei Menschen starben, zehn weitere werden vermisst

Ein Geschäft in Puerto Vallarta, Jalisco, Mexiko, mit einem handgeschriebenen Schild auf der Glasscheibe, das mit grüner Schrift „Simón, no estás invitado“ (Simón, du bist nicht eingeladen) sagt. Dieses bezieht sich auf den Hurrikan Simón, der laut dem nationalen Wetterdienst Mexiko bedroht. Sandtaschen sind am Boden zu sehen.
"Simon, du bist nicht eingeladen!" steht auf einem gesicherten Schaufenster in Puerto Vallarta.

Puerto Vallarta – Nach Unwettern im Zusammenhang mit zwei Wirbelstürmen sind in Mexiko mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen und zehn weitere werden vermisst. Ein älterer Mann starb nach Angaben der Gouverneurin Evelyn Salgado im Bundesstaat Guerrero an der Pazifikküste. Weiter nördlich, in Niederkalifornien, starb ein Mädchen, zehn weitere Menschen werden vermisst, wie die zuständige Gouverneurin Marina del Pilar mitteilte.

Beide Ereignisse stehen im Zusammenhang mit Hurrikan Simon, der vor der mexikanischen Pazifikküste zieht, und Tropensturm "Rachel", der den nordwestmexikanischen Bundesstaat Niederkalifornien erreicht hat. Simon befand sich am Montag als Hurrikan der Kategorie 2 rund 90 Kilometer südwestlich von der Pazifikküste des Bundesstaats Jalisco. Nach der Vorhersage des mexikanischen Wetterdienstes soll er sich weiter nach Nordwesten bewegen und dabei an Kraft verlieren.

Starkregen und hoher Wellengang

In der Nacht auf Donnerstag könnte er sich als Hurrikan der Kategorie 1 der Küstenstadt Mazatlán im Bundesstaat Sinaloa nähern. Die Behörden warnen deswegen weiterhin vor Starkregen, heftigen Winden und hohem Wellengang an der Pazifikküste.

Am Sonntagvormittag war der Hurrikan noch in der Kategorie 4 – der zweithöchsten Stufe – geführt worden. Staatspräsidentin Claudia Sheinbaum hatte deswegen die Bevölkerung mehrerer Küstenregionen zur Vorsicht aufgerufen.

Der Tropensturm "Rachel" war am Wochenende in Niederkalifornien auf Land getroffen. Die mit dem Unwetter einhergehenden Regenfälle führten laut lokalen Medien in verschiedenen Gemeinden der Halbinsel zu Sachschäden, Überschwemmungen und Stromausfällen. (APA, 12.10.2026)

Die Kommentare im Forum geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Benutzer:innen können diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die STANDARD Verlagsgesellschaft m.b.H. vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.