Treuer Kerl wird einfach übersehen – Schäferhund Schneckbert wartet weiter
Stand: 18.10.2026, 21:33 Uhr
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Im Tierheim Bremen sitzt Schneckbert und wartet. Der Schäferhund wurde abgegeben und braucht Menschen, die ihm eine Chance geben wollen.
Bremen – Seit dem siebten September dieses Jahres verbringt der Schäferhund-Rüde Schneckbert seine Tage im Tierheim Bremen. Die Besitzer haben den circa drei Jahre alten Vierbeiner dort abgegeben, seitdem wartet er auf ein neues Zuhause. Das Tierheim berichtet, dass der junge Hund zu Beginn einer Begegnung eher zurückhaltend reagiert und etwas Zeit braucht, um aufzutauen. Doch wer Geduld mitbringt und den richtigen Ansatz wählt, erlebt eine positive Überraschung.
Der Schlüssel zu Schneckberts Zuneigung liegt in seinem Magen. "Mit der richtigen Bestechung gelingt das allerdings schnell - Liebe geht schließlich durch den Magen!", so die Mitarbeiter des Tierheims. Sobald das Vertrauen aufgebaut ist, zeigt der Rüde seine typischen Rasseeigenschaften: Er arbeitet konzentriert mit, lernt begierig, beschützt seine Menschen und baut eine enge Bindung zu seinen Bezugspersonen auf.
Seit Herbst im Tierheim: Schäferhund Schneckbert wartet auf geduldige Halter
Draußen in der Natur fühlt sich Schneckbert am wohlsten. Der junge Schäferhund genießt lange Ausflüge und Bewegung im Freien. Allerdings gibt es noch Entwicklungsbedarf in seiner Ausbildung, wie die Tierschützer mitteilen. An seiner Impulskontrolle und seinem Umgang mit Frustration muss noch gearbeitet werden. Während der Spaziergänge zeigt er sich momentan noch sehr angespannt: Er pöbelt andere Hunde an und reagiert nervös, wenn Menschen sich ihm von vorne oder von hinten nähern.
Tierheim Bremen
Adresse: Hemmstr. 491, 28357 Bremen
Öffnungszeiten: Mittwoch von 16 bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag von 10 bis 13 Uhr
Telefon: 0421/351133 (Montag bis Freitag 10 bis 18 Uhr sowie Samstag und Sonntag 10 bis 13 Uhr)
Für Schneckbert sucht das Tierheim Bremen deshalb hundeerfahrene Menschen, die Freude an konsequenter Arbeit und gemeinsamen Unternehmungen haben. Ein Zuhause ohne Treppen wäre von Vorteil, da der Schäferhund damit Schwierigkeiten haben könnte. Der Rüde möchte seine Familie nicht mit anderen teilen und braucht deren ungeteilte Zuwendung.
Vierbeiner möchte im Mittelpunkt stehen: Schneckbert braucht volle Aufmerksamkeit
Aus diesem Grund sollten im neuen Haushalt weder Kinder noch weitere Tiere leben. Schneckbert möchte der Mittelpunkt des Lebens seiner neuen Familie sein – und nach seiner Abgabe hat er sich diese Aufmerksamkeit auch verdient. Interessenten können sich direkt beim Tierheim Bremen melden oder während der Öffnungszeiten vorbeikommen. Dort erhalten sie alle weiteren Auskünfte über den charmanten Schäferhund, der darauf wartet, sein wahres Wesen zeigen zu dürfen.