Trump kommt zum WM-Finale, Milei verzichtet aus Aberglaube


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Trump kommt zum WM-Finale, Milei verzichtet aus Aberglaube

Der US-Präsident reist wie erwartet nach New York. Der argentische Präsident will nicht mit seinem Glücksritual brechen

Zwei Männer in Anzügen stehen vor einem Hintergrund mit einem Wappen. Beide lächeln und zeigen den Daumen nach oben. Der Mann links trägt eine blaue Krawatte, der Mann rechts eine rote.
US-Präsident Donald Trump (r.) und Argentiniens Präsident Javier Milei.

New York – US-Präsident Donald Trump wird wie erwartet das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft besuchen. Das bestätigte Karoline Leavitt, Sprecherin des Weißen Hauses, im Rahmen eines Pressebriefings am Donnerstag. Am Sonntag (21.00 Uhr MESZ/ZDF und MagentaTV) treffen in East Rutherford Weltmeister Argentinien und Europameister Spanien aufeinander.

Der Weltverband FIFA hatte schon Ende Juni mitgeteilt, dass Trump nach dem Spiel im MetLife Stadium den WM-Pokal überreichen werde. Für Trump wird es zum Abschluss des gut fünfwöchigen Turniers der erste Stadionbesuch sein,

"Unter keinen Umständen"

Der argentinische Präsident Javier Milei hingegen verzichtet – auch aus Aberglaube – auf einen Besuch des WM-Finales. Er werde "unter keinen Umständen" mit seinem Glücksritual brechen, die WM-Spiele vom Präsidentensitz aus zu verfolgen, sagte der 55-Jährige am Donnerstag dem Radiosender El Observador.

Milei verriet zudem ein weiteres Ritual, an dem er während dieser WM festgehalten hat: das Tragen einer dicken Jacke des Ölunternehmens YPF. Der argentinische Staatschef trug die Jacke bereits beim Viertelfinale gegen die Schweiz (3:1). "Da es kalt war und ich die Heizung nicht einschaltete, zog ich die Jacke an. Sie hat mich richtig warm gehalten", sagte er: "Als ich sie auszog, kassierten wir ein Gegentor – also zog ich sie wieder an und habe sie seitdem nicht mehr abgelegt." (sid, red, 16.7.2026)

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