Vertrag von Diagonale-Intendantenduo bis 2029 verlängert
Festival in Graz
Vertrag von Diagonale-Intendantenduo bis 2029 verlängert
Dominik Kamalzadeh und Claudia Slanar werden das Festival zumindest weitere zwei Jahre leiten und "nehmen die Verlängerung als Rückenwind"
Graz/Wien – Dominik Kamalzadeh und Claudia Slanar werden die Diagonale, das Festival des österreichischen Films, bis inklusive 2029 als gemeinsame Festivalintendanz leiten. Der Vertrag der beiden ist bei der Mitgliederversammlung des Vereins Forum österreichischer Film verlängert worden, hieß es am Mittwoch in einer Aussendung. Der Vertrag wäre 2027 ausgelaufen und ist nun um zwei Jahre verlängert worden. Kamalzadeh und Slanar haben die künstlerische Leitung des Festivals seit 2023 inne und werden somit bis 2029 für zumindest sechs Festivalausgaben verantwortlich zeichnen.
"Die Stabilität als auch die Unverwechselbarkeit der Diagonale, das wachsende Publikumsinteresse, die Festigung als attraktive Plattform für die österreichische Filmbranche und nicht zuletzt die positive Resonanz der österreichischen wie internationalen Presse sind für die Mitgliederversammlung Anlass für die Verlängerung gewesen", lautete die Begründung der Co-Obmänner des Vereins, Johannes Rosenberger und Paul Schwind, der einstimmig zum neuen Co-Obmann gewählt worden war. Er löst seine Vorgängerin Dagmar Streicher ab, die sich aus dem Verein zurückzog.
Knappere Budgets
"Gerade in herausfordernden Zeiten für die heimische Kultur und den österreichischen Film freut uns dieses Vertrauen besonders. Wir nehmen die Verlängerung als Rückenwind - und als Auftrag, die Diagonale weiter als Ort der Verbindung zu stärken: zwischen Publikum und Branche, zwischen Österreich und der Welt, zwischen dem Festival in Graz und den Regionen", sagten Kamalzadeh und Slanar zur Verlängerung. Schwind und Rosenberger wollen sich zusammen mit der Festivalintendanz für eine "Weiterentwicklung des Festivals als Zuhause der österreichischen Filmbranche auch angesichts knapper Budgets und Sparmaßnahmen" einsetzen. (APA, 2.9.2026)
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