Vollmond im Juli: Woher der „Heumond“ seine vielen Namen hat | Kleine Zeitung
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Am 29. Juli ist der nächste Vollmond, der häufig „Heumond“ genannt wird. Dabei hat er noch viele andere Namen.
© APA / Barbara Gindl


vor 9 Minuten
28. Juli 2026 um 07:17
ÖsterreichAstronomie
Am 29. Juli ist es wieder soweit – der nächste Vollmond erleuchtet den Nachthimmel über Österreich. Kurz nach Mondaufgang wird der Juli-Vollmond eher golden und orange wirken, während er im Laufe der Nacht immer heller und eher weißlich wird.
Dabei trägt der Vollmond in diesem Monat einen besonderen Namen. Er wird nämlich „Heumond“ genannt. Der Name stammt dabei aus der traditionellen Landwirtschaft. Denn im Juli fiel in Mitteleuropa über Jahrhunderte die Heuernte an, eine der wichtigsten Arbeiten des Jahres. Dabei ermöglichte das helle Mondlicht auch bis in die späten Abendstunden zu arbeiten oder bereits sehr früh mit den Heuarbeiten zu beginnen.
Viele weitere Namen
In Nordamerika hingegen hat der Juli-Vollmond noch weitere Namen. Dort wird er unter anderem als „Buck Moon“ (Hirschmond) oder „Thunder Moon“ (Donnermond) bezeichnet. Zum einen, weil im Juli die Geweihe der Hirschböcke zu wachsen beginnen, zum anderen, weil in diesem Sommermonat häufig Gewitter mit kräftigem Donner auftreten.
In einigen indigenen Überlieferungen wird der Juli-Mond auch als „Berry Moon“ (Beerenmond) bezeichnet, weil in dieser Zeit viele Beerenfrüchte reif für die Ernte sind. In der europäischen Heiltradition wird er zudem als „Kräutermond“ bezeichnet, weil auch viele Heilkräuter in dieser Zeit gesammelt werden.
Beste Zeit
Doch wann kann man den Juli-Vollmond am besten sehen? Astronomisch gesehen ist der „Heumond“ am 29. Juli um 18.35 Uhr exakt voll, dann steht er in Österreich aber noch unter dem Horizont. Die beste Sicht bekommt man daher zwischen 22 und 23 Uhr auf den Vollmond.