Was hat mein Kind gestochen? So erkennen Eltern den Unterschied


Stand: 13.07.2026, 14:04 Uhr

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Das Foto zeigt einen kleinen Jungen, der von Moskitos völlig zerstochen ist.

Kinder werden im Sommer leider oft von Insekten gestochen. © Panthermedia/IMAGO

Nicht immer ist es ganz einfach, einen Insektenstich beim Kind zuzuordnen. Fotos helfen Eltern, Stiche sicher zu erkennen und richtig zu reagieren.

Im Sommer sind Kinder viel im Freien – auf Wiesen, im Wald oder am Wasser. Damit steigt auch das Risiko von Insektenstichen. Eine kleine Rötung, eine Beule oder anhaltender Juckreiz: Eltern stehen dann oft vor der Frage, was ihr Kind eigentlich gestochen hat. Dabei denken viele zuerst an Mücken oder Wespen, doch auch Flöhe, Bettwanzen oder Bremsen können hinter den Hautreaktionen stecken. Die Antwort darauf ist wichtig, denn je nach Verursacher unterscheiden sich Symptome und die notwendige Reaktion erheblich.

Das folgende Bildmaterial zeigt nicht nur die gängigen Stiche von Mücke, Wespe und Biene – sondern auch weniger bekannte Verursacher wie Flöhe, Bettwanzen oder Bremsen. Eine praktische Orientierungshilfe für Eltern auf einen Blick.

Insektenstiche erkennen

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Was hat mein Kind gestochen? Im PDF erfahren Sie, welche Maßnahmen gegen Schmerzen und Juckreiz helfen und wann ein Arzt kontaktiert werden sollte.

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Mücke, Floh, Bettwanze: Die häufigsten und weniger bekannten Verursacher im Überblick

Von Frühjahr bis in den Spätsommer hinein sind vor allem Stechmücken, Wespen, Bienen, Hornissen sowie Zecken und Grasmilben aktiv. Mückenstiche sind dabei am häufigsten: Die Mücke injiziert beim Stechen ein gerinnungshemmendes Sekret, das zu einer kleinen, runden und stark juckenden Quaddel führt. Wespenstiche entstehen meist, wenn sich das Tier bedroht fühlt. Im Spätsommer, wenn Wespen vermehrt Nahrung suchen, kann es daher schnell passieren, dass das Kind gestochen wird. Anders als Bienen können Wespen mehrfach stechen, da ihr Stachel glatt ist und in der Haut nicht stecken bleibt. Bei einem Bienenstich bleibt der Stachel hingegen in der Haut und sollte möglichst schnell und vorsichtig seitlich entfernt werden – niemals quetschen, da sonst weiteres Gift austritt.

Zecken stechen nicht, sie beißen sich fest. Sie können ernsthafte Erkrankungen wie Borreliose oder FSME übertragen und müssen daher sorgfältig und vollständig entfernt werden. Weniger im Blick haben viele Eltern Flöhe und Bettwanzen: Ihre Bisse erscheinen oft als mehrere kleine rote Punkte in einer Reihe und werden leicht mit Mückenstichen verwechselt. Auch Bremsen hinterlassen ein charakteristisches Bild. Ihre Stiche sind großflächiger, schmerzhafter und können stärker anschwellen als ein gewöhnlicher Mückenstich.

Woran Sie eine normale Hautreaktion erkennen

Normale Hautreaktionen bei Insektenstichen umfassen Rötung, Schwellung und Juckreiz an der Einstichstelle sowie ein leichtes Wärmegefühl. Eltern sollten jedoch genau hinsehen: Nehmen Rötung und Schwellung zu, bildet sich Eiter oder ziehen sich rote Streifen von der Stichstelle weg, kann das auf eine Infektion hindeuten. In diesem Fall sollte auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden.

Wie sich die Stiche der verschiedenen Insekten optisch unterscheiden und woran Sie eine allergische Reaktion erkennen, zeigt die folgende Übersicht mit Fotos.

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Wann wird ein Insektenstich gefährlich?

Besondere Vorsicht ist bei Anzeichen einer allergischen Reaktion geboten. Atemnot, Schwindel, Herzrasen, Schwellungen im Gesicht oder an der Zunge können auf einen anaphylaktischen Schock hinweisen. Dann muss sofort der Notarzt verständigt werden. Auch Stiche im Mund- oder Rachenraum, etwa durch das versehentliche Schlucken einer Wespe, erfordern unverzügliches Handeln, da Schwellungen dort die Atemwege blockieren können.

Zuallererst sollte der Stich gekühlt und desinfiziert werden. Juckreizlindernde Salben helfen, das Kratzen zu verhindern, das wiederum das Infektionsrisiko erhöht. Bei einem Zeckenbiss sollte die Bissstelle markiert und in den folgenden Wochen beobachtet werden: Eine sich ausbreitende ringförmige Rötung, die sogenannte Wanderröte, kann auf eine Borreliose-Infektion hinweisen.