Was passiert, wenn Rechtsaußen regiert (2/2)


Podcast

/

Lucia Heisterkamp Antonia Rauth Kim Höbel

29. August 2026, 07:00

Am 6. September wird in Sachsen-Anhalt gewählt, die AfD könnte stärkste Kraft werden. Wie sie sich an der FPÖ orientiert, und was passiert, wenn Rechtsaußenparteien an die Macht kommen

Bei der Wahl am 6. September in Sachsen-Anhalt könnte die AfD auf eine absolute Mehrheit kommen und in der Regierung landen. Der umstrittene Spitzenkandidat Ulrich Siegmund könnte Ministerpräsident werden. Vielen bereitet das Sorgen, auch da sie dadurch auch wichtige Schaltstellen wie das Innenministerium besetzen könnte. Deutschland schaut deshalb gespannt nach Österreich – immerhin haben hier Rechtspopulisten schon häufig mitregiert. Wie das aktuell auf Landesebene läuft, darüber haben wir im ersten Teil dieser Miniserie gesprochen.

Jetzt wollen wir wissen: Was können wir aus den Bundesregierungen mit FPÖ-Beteiligung über Rechtspopulisten an der Macht lernen? Und: lassen sich die FPÖ und die AfD überhaupt vergleichen? Darüber hinaus wollen wir wissen, wie die FPÖ-Regierungen sich auf Österreichs Demokratie ausgewirkt haben, und ob sich die FPÖ in Regierungsverantwortung radikalisiert oder gemäßigt hat. Und: Was folgt daraus für eine mögliche AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt?

In dieser Folge zu hören: Ann-Katrin Müller ((Politikredakteurin beim "Spiegel"), Reinhard C. Heinisch (Politikwissenschafter), Oliver Das Gupta (Autor beim STANDARD und beim "Spiegel"), Kathrin Stainer-Hämmerle (Politikwissenschafterin); Skript und Recherche: Lucia Heisterkamp und Kim Höbel; Moderation: Lucia Heisterkamp und Antonia Rauth; Redigat: Frauke Böger; Produktion: Christoph Neuwirth

Forum: 64 Postings

Ihre Meinung zählt.

Die Kommentare im Forum geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Benutzer:innen können diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die STANDARD Verlagsgesellschaft m.b.H. vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.