Endlich Hitze-Pause am Wochenende – doch zu den Hundstagen droht schon die nächste Glut-Welle
Wetter vor den Hundstagen: Erst Abkühlung, dann kommt die nächste Glut-Welle
Stand: 13.07.2026, 15:14 Uhr
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Am Wochenende sinken die Temperaturen. Doch schon zum Start der Hundstage deutet sich der nächste Hitzeschub an. Eine Wetterkolumne von Dominik Jung.
Frankfurt – Bevor es zur Erholung kommt, legt der Sommer noch einmal richtig los. Bis Freitag (17. Juli) bleibt es knackig heiß, im Südwesten klettern die Werte auf bis zu 35 Grad. Dazu brauen sich vor allem über den Mittelgebirgen und im Süden immer wieder kräftige Gewitter zusammen, örtlich sogar mit Unwettergefahr.

Wer im Norden wohnt, hat es etwas leichter: An den Küsten sorgt auflandiger Wind für erträgliche 21 bis 25 Grad. Der Rest der Republik schwitzt weiter. Nächte, in denen die Temperatur kaum unter 20 Grad fällt, rauben vielen den Schlaf.
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Und dann kommt sie, die ersehnte Verschnaufpause! Schon am Samstag (18. Juli) lässt der Hochsommer etwas nach, meist stehen 27 bis 32 Grad auf dem Thermometer. Der eigentliche Knaller folgt am Sonntag (19. Juli): Mit nur noch 22 bis 29 Grad wird es spürbar angenehmer, im Nordwesten und an der See bleibt es sogar unter der 25-Grad-Marke.
Abkühlung hält nicht lange an: Pünktlich zu den Hundstagen droht die nächste Glut-Welle
Selbst der oft geplagte Süden darf durchatmen. Statt drückender 38 Grad reicht wieder ein leichtes Sommerkleid, abends lässt es sich auf der Terrasse endlich aushalten. Dazu ziehen ein paar Schauer und Gewitter durch, die die Luft ordentlich durchlüften.
Doch wer jetzt auf einen kühlen Sommer hofft, den müssen wir enttäuschen. Zwar bleibt es zu Wochenbeginn (20. Juli) mit 24 bis 29 Grad noch gemäßigt, doch schon um den 23. Juli deutet sich der nächste Hitzeschub an – und das ausgerechnet zum Start der berüchtigten Hundstage, der traditionell heißesten Phase des Jahres.
Was jedoch bleibt, ist das eigentliche Problem: die Dürre. Die paar Schauer und Gewitter sind viel zu wenig, um die knochentrockenen Böden zu retten. Flächendeckenden Landregen sucht man vergeblich. Die Natur lechzt weiter nach Wasser, während sich der nächste Hitze-Hammer schon in Stellung bringt.