WM-News: Titel-Party in Madrid - erst zum König, dann zu den Fans
WM-Liveblog
Stand: 20.07.2026 • 20:33 Uhr
Alle News, kuriosen Geschichten und Eindrücke von vor Ort rund um die WM 2026 im Liveblog.
Messi teilt "unermesslichen Schmerz" mit seinen Fans
Zum dritten Mal stand Lionel Messi in einem WM-Finale auf dem Platz - zum zweiten Mal nach 2014 (0:1 n.V. gegen Deutschland) verließ er es als Verlierer. Auf dem Platz weinte der Superstar und am Tag danach waren die Tränen noch immer nicht wirklich getrocknet. "Der Schmerz ist unermesslich, diese Wunde braucht Zeit zum Heilen", schrieb Messi unter ein Bild von ihm mit der Silbermedaille auf "Instagram". Über seine Zukunft verlor der 39-Jährige noch kein Wort.
18:38 Uhr
Titelparty in Madrid: Hunderttausende Fans erwartet
Nach ihrer Rückkehr aus den USA sind Spaniens Fußball-Weltmeister von König Felipe VI. empfangen worden. "Ihr seid müde - aber was für eine wunderbare Müdigkeit. Herzlichen Glückwunsch", sagte der Monarch im königlichen Palacio Real in Madrid. Der König gratulierte der "selección" zu einem "epischen" Triumph nach einer wahren "Odyssee" und würdigte die Qualitäten einer "legendären und historischen Mannschaft".
"Es gibt noch viel zu feiern. Genießt jeden Kuss, jede Geste der Anerkennung, denn ihr habt sie euch verdient", fügte der König hinzu. Er dankte der Mannschaft im Namen aller Spanier und erinnerte daran, dass Spanien nun sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen amtierender Fußball-Weltmeister sei.
Nach dem protokollarischen Empfang im Königspalast stand für die Mannschaft um Kapitän Rodri noch ein Höflichkeitsbesuch bei Regierungschef Pedro Sánchez an, bevor sie sich im offenen Bus auf eine triumphale Tour im offenen Bus durch die Hauptstadt begibt. Am Abend wurden dann bis zu einer Million Menschen am zentralen Cibeles-Platz zur großen WM-Feier erwartet.
Spanische Fans erwarten die spanische Nationalmannschaft am Cibeles-Platz
17:47 Uhr
Wegen Balogun? Ceferin verzichtete auf WM-Finale
Aleksander Ceferin, Präsident der Europäischen Fußball-Union (UEFA), hat auf einen Besuch des WM-Finals zwischen Spanien und Argentinien verzichtet - und damit offenbar seine Unzufriedenheit mit dem Weltverband FIFA zum Ausdruck gebracht. So berichten es mehrere britische Medien am Montag. Ein Grund für das Fernbleiben Ceferins soll der Fall Folarin Balogun gewesen sein.
UEFA-Präsident Aleksander Ceferin
Das Verhältnis zwischen beiden Verbänden gilt nicht erst seit der WM als angespannt. In den vergangenen Wochen hatte die UEFA nun unter anderem die Aufhebung der Rot-Sperre für den US-Stürmer Balogun kritisiert. Vor der Entscheidung soll US-Präsident Donald Trump FIFA-Chef Gianni Infantino per Telefonat gebeten haben, die Sperre nach Baloguns Platzverweis im Sechzehntelfinale gegen Bosnien-Herzegowina zu überprüfen.
Für Unverständnis in Europa sorgte auch die durch die US-Behörden verweigerte Einreise für den somalischen WM-Schiedsrichter Omar Artan kurz vor Beginn des Turniers. Die UEFA reagierte auf dessen kurzfristiges WM-Aus und nominiert Artan für das Supercup-Finale am 12. August in Salzburg zwischen Champions-League-Sieger Paris St. Germain und Europa-League-Gewinner Aston Villa.
16:36 Uhr
WM 2030: Infantino spricht erneut über 64 Starter
Gianni Infantino hat erneut eine weitere Aufstockung der WM-Endrunde ins Gespräch gebracht. "Wir werden sehen, ob es mit 48 Mannschaften sein wird - was sehr erfolgreich war - oder vielleicht mit 64. Wir müssen das diskutieren und analysieren", sagte der FIFA-Präsident in einem Interview des Fußball-Weltverbandes nach dem WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien (1:0 nach Verlängerung) mit Blick auf die nächste Endrunde 2030.
Hauptausrichter in vier Jahren sind Spanien, Portugal und Marokko. Jeweils eine Partie soll zudem in Paraguay, Uruguay und Argentinien ausgetragen werden. Die Südamerikaner könnten 100 Jahre nach der ersten WM in Uruguay bei einer Ausdehnung des Teilnehmerfeldes mehr Spiele als geplant erhalten. Sollte Infantino im kommenden Jahr wie erwartet wiedergewählt werden und bis 2031 an der FIFA-Spitze stehen, wird er die Diskussion über eine erneute Aufstockung bestimmen. In Nordamerika waren erstmals 48 statt wie bisher 32 Teilnehmer am Start.
15:33 Uhr
Mit Verspätung - Spaniens Siegerflieger ist gelandet
Der Weltmeister ist mit dem goldenen Pokal im Gepäck in der Heimat gelandet - allerdings mit erheblicher Verspätung. Mehr als eineinhalb Stunden später als geplant kam der Siegerflieger der Spanier am Montagnachmittag um 14.33 Uhr am Flughafen in Madrid-Barajas an. Dort warteten nach dem umjubelten 1:0 n.V. der Furia Roja gegen Argentinien bereits seit den frühen Morgenstunden viele Fans auf ihre Helden um Siegtorschütze Ferran Torres, Jungstar Lamine Yamal und Kapitän Rodri.
Die Ankunft am Terminal war der Auftakt eines Feier-Marathons in der spanischen Hauptstadt. Im Zentrum von Madrid wurden nach Behördenangaben am Montag bis zu einer Million Menschen erwartet. Vom Flughafen geht es für das Team von Trainer Luis de la Fuente erst einmal in den Königspalast La Zarzuela am Stadtrand von Madrid, wo ein Empfang bei König Felipe VI. anstand. Felipe war bereits beim Finale im MetLife-Stadium in New Jersey dabei gewesen.
König Felipe aus Spanien feiert den WM-Sieg mit der spanischen Nationalmannschaft
Danach sollten die Spanier gegen 18.00 Uhr von Ministerpräsident Pedro Sánchez in dessen Regierungssitz begrüßt werden, ehe am berühmten Cibeles-Brunnen gefeiert wird.
15:20 Uhr
Belgien trennt sich von Trainer - Folgt van Bommel?
Belgien hat sich trotz des Viertelfinal-Einzugs bei der Fußball-WM von Trainer Rudi Garcia getrennt. Der bis Ende Juli gültige Vertrag des 62-Jährige wird nicht verlängert, wie der belgische Verband einen Tag nach dem WM-Endspiel mitteilte. "Ich verlasse Belgien in der Liga A der UEFA Nations League und unter den acht besten Mannschaften der Welt", sagte Garcia laut Mitteilung.
Belgiens Ex-Coach Rudi Garcia beim Achtelfinal gegen die USA (4:1)
Favorit auf seine Nachfolge ist Berichten zufolge dem früheren Bayern-Star Mark van Bommel. Der 49 Jahre alte Niederländer hat als Trainer unter anderem bereits für PSV Eindhoven, den VfL Wolfsburg und Royal Antwerpen gearbeitet.
Der 62 Jahre alte Garcia hatte das Amt Anfang 2025 von Domenico Tedesco übernommen und das Team um die Routiniers Kevin De Bruyne und Romelu Lukaku bis ins Viertelfinale geführt. Dort war beim späten 1:2 gegen den späteren Weltmeister Spanien Schluss. Das Kopfballtor von Charles de Ketelaere war im Turnierverlauf das einzige Gegentor der Spanier.
15:08 Uhr
Spanien überholt Argentinien und ist Weltranglistenerster
Durch den Triumph im WM-Finale hat sich Spanien die Führung in der Weltrangliste gesichert. Die Rangliste veröffentlichte die FIFA am Tag nach dem Sieg der Spanier im Endspiel gegen Titelverteidiger Argentinien (1:0 n.V.). Die Südamerikaner gaben den Spitzenplatz, den sie erst kurz vor Turnierbeginn übernommen hatten, wieder ab und stehen auf Rang zwei. Dritter ist weiterhin Frankreich, gefolgt vom WM-Dritten England.
Den größten Sprung aller Teilnehmer des Turniers legte Norwegen hin. Das Überraschungsteam um Erling Haaland rückte durch den Einzug ins Viertelfinale bei der ersten Teilnahme seit 1998 um zwölf Ränge bis auf Position 19 vor. Die DFB-Elf rutschte durch das Aus im Sechzehntelfinale aus den Top Ten und belegt jetzt Rang 12.
13:58 Uhr
Zoff nach Schlusspfiff: Otamendis Heul-Vorwurf an Rodri
Argentiniens Routinier Nicolas Otamendi hat nach der Pleite im WM-Finale gegen Spanien mit Heul-Vorwürfen für Aufsehen gesorgt. Der 38 Jahre alte Weltmeister von 2022, auch auf dem Feld für eine durchaus härtere Gangart bekannt, baute sich vor Spaniens Kapitän Rodri auf, der seinem alten Bekannten aus gemeinsamen Zeiten bei Manchester City nach dem 1:0 nach Verlängerung nur die Hand reichen wollte.
"Die ganze Woche hast du geheult. Du und (Aymeric) Laporte, ihr beide", giftete Otamendi: "So etwas macht man nicht, du hast bei den Schiedsrichtern gejammert, mein Freund." Rodri, der zum besten Spieler der WM gekürt wurde, reagierte mit weit aufgerissenen Augen auf die Vorwürfe auf dem Rasen im Finalstadion von East Rutherford.
Er hatte in der Pressekonferenz vor der Partie gesagt, dass er davon ausgehe, dass Argentinien fair spielen würde. Wenn es aber hitzig würde, müssten sie das ignorieren. "In den letzten Spielen haben wir Dinge gesehen, die uns wirklich überrascht haben", hatte Laporte betont: "Vor allem bei Argentinien, einer Mannschaft, die mit ihren Zweikämpfen viele kleine Botschaften sendet." Otamendi konnte das nach seinem letzten Länderspiel für Argentinien mit diesem Auftritt nicht entkräften.
12:21 Uhr
"Fantastischer Trainer" - Kane lobt Tuchel
Nach dem Gewinn der WM-Bronzemedaille hat Englands Kapitän Harry Kane seinen viel kritisierten Trainer Thomas Tuchel in Schutz genommen. "Es ist sein erstes großes Turnier", sagte der Stürmerstar des FC Bayern: "Er muss das verarbeiten und wird eine Menge lernen." Tuchel sei ein "fantastischer Trainer" betonte Kane: "Die Begeisterung, die er hat, die Emotion, die er mitbringt, die taktische Erfahrung, die er besitzt - das bedeutet nicht, dass man es jedes Mal perfekt macht. Wir wollen es an den großen Tagen richtig machen, und das erwartet er auch von sich selbst."
Die Kritik am Trainer fing schon vor dem Turnier bei der Kaderzusammenstellung an, Kane jedoch lobte diese. Es sei "die beste England‑Gruppe", von der er je "Teil gewesen ist, was den Zusammenhalt angeht", sagte er. Tuchel wehrte sich stets gegen seine Kritiker, auch nach dem Halbfinal-Aus gegen Argentinien hatte er betont, weitermachen zu wollen: "Es gibt noch so viel, was wir verbessern können", sagte der 52-Jährige, dessen Vertrag bis nach der Heim-EM 2028 läuft: "Ich bin mehr als glücklich, das zu verantworten. Ich liebe die Arbeit mit diesem Team an jedem Tag."
11:01 Uhr
Ringe für die Sieger
Schmuck für die Sieger: Erstmals und nach dem Vorbild der großen US-Profiligen erhielten die neuen Weltmeister einen Championship-Ring als Auszeichnung. Auf seinem Instagram-Account veröffentlichte FIFA-Präsident Gianni Infantino am Montagmorgen ein Video, das zeigt, wie er den frisch gekürten spanischen Turniersiegern in der Kabine sowohl die Ringe als auch Miniatur-Ausgaben des WM-Pokals überreichte.
Insgesamt soll es 2026 nummerierte Weltmeisterringe geben: 30 für die tatsächlichen Weltmeister, die anderen für zahlungskräftige Fans weltweit. Jeder Ring ist einzeln nummeriert, maßgefertigt und wird mit einem Echtheitszertifikat ausgeliefert. In der Kabine sollen die Spieler zunächst provisorische Ringe erhalten haben. Die tatsächlichen Ringe für die Siegermannschaft sollen individuell gestaltet und zu einem späteren Zeitpunkt offiziell überreicht werden.
10:32 Uhr
13-Jähriger stirbt bei Siegesfeier in Spanien
Bei einer Siegesfeier in Spanien ist es zu einem tragischen Todesfall gekommen. Ein 13-Jähriger starb, als er in der westspanischen Gemeinde Ciudad Rodrigo von der zentralen Steinsäule eines Brunnens erschlagen wurde, wie die Regionalzeitung "Diario de Salamanca" und andere Medien unter Berufung auf die Stadtverwaltung berichteten. Weitere zwei Menschen seien verletzt worden, als die Steinsäule unter dem Gewicht mehrerer Jungen umstürzte und auf Feiernde fiel, die darunter im Wasser des Brunnens standen.
08:47 Uhr
Spanien - Mega-Party am Montag in Madrid
Nach ihrem WM-Triumph gegen Argentinien wird die spanische Nationalmannschaft am frühen Nachmittag zu einer Riesenparty mit Hunderttausenden Fußballfans zurück in Madrid erwartet. Die Maschine mit den neuen Weltmeistern soll gegen 12.50 Uhr auf dem Flughafen Barajas der Hauptstadt landen.
Anschließend um 16.30 Uhr empfängt König Felipe VI. die Mannschaft um Kapitän Rodri. Von dort geht es zum Regierungssitz, wo Ministerpräsident Pedro Sánchez die Weltmeister beglückwünschen will. Im offenen Bus fahren die Spieler dann durch Madrid, wo Hunderttausende an den Straßen und vor allem auf dem Cibeles-Platz erwartet werden. Dort gibt es schon ab 18.00 Uhr Musik und eine große Show, bis der Bus mit der Mannschaft gegen 21.00 Uhr eintrifft und das Team gemeinsam mit seinen Fans den zweiten WM-Titel gebührend feiern will.
08:35 Uhr
Trotz Niederlage - Argentiniens Regierung kündigt Feiertag an
Argentinien darf seine entthronten Weltmeister um Superstar Lionel Messi im Rahmen eines nationalen Feiertages ehren. Die Regierung des Landes hat bestätigt, dass am Tag der Feierlichkeiten nach der Rückkehr der Nationalmannschaft in ihre Heimat die Arbeit ruhen werde. Das wird voraussichtlich am Dienstag der Fall sein.
Die Albiceleste wird am Montagabend nach einem elfstündigen Flug um 18.00 Uhr Ortszeit (23.00 Uhr MESZ) in Buenos Aires erwartet.
08:30 Uhr
Bei Frauen und Männern - Spanien dominiert Weltfußball
Spanien ist und bleibt das Maß aller Dinge im Weltfußball. Durch den Triumphim WM-Finale gegen Argentinien (1:0 n.V.) feierte das stolze Fußballland den 17. Titel in fünf Jahren bei Männern und Frauen von der U17 an. Zudem ist Spanien die erste Nation, die gleichzeitig Weltmeister bei Männern und Frauen ist.
Wie schon 2008 und 2010 holte das spanische Männerteam nacheinander den Pokal bei der EM und der WM. Seit 2022 feierten die Männer insgesamt sechs Titel: Vor dem WM-Triumph hatte das Team von Nationaltrainer Luis de la Fuente bereits die EM 2024 in Deutschland gewonnen, dazu kommen Erfolge bei den Olympischen Spielen 2024, in der Nations League 2023 sowie bei der U19-EM 2024 und in diesem Jahr.
Noch erfolgreicher sind die Frauen. La Roja gewann 2023 in Sydney gegen England den WM-Titel. Elf Titel gab es seit 2022, darunter neben dem WM-Gewinn die Erfolge in der Nations League (2024, 2025) und zwei WM-Titel bei den Juniorinnen (U20, U17). Die U19 der Spanierinnen gewann zuletzt fünfmal in Folge den EM-Titel, auch die U17 triumphierte 2024 auf europäischer Ebene.
01:46 Uhr
Nach Final-Abpfiff: Paredes rastet nach Niederlage aus
Hässliche Szenen unmittelbar nach dem Spielende: Argentiniens Leandro Paredes hat sich nach der 0:1-Niederlage gegen Spanien zu mehreren Tätlichkeiten hinreißen lassen. Direkt nach Abpfiff sprintete er zu Eric Garcia und schubste ihn zu Boden. Als der wieder aufstand, schlug Paredes ihm mit voller Wucht gegen den Hals.
Bei den anschließenden Rangeleien griff er Gavi am Leibchen, traf ihn mit der Hand im Gesicht und riss auch ihn zu Boden. Der Argentinier stand schon während des Spiels mit einer Gelben Karte vorbelastet kurz vor dem Platzverweis. Nach den beiden Aktionen sah er dann glatt rot. Die FIFA-Disziplinarkommission wird in den nächsten Tagen das Strafmaß festlegen.
00:55 Uhr
Welt- und Europameister mit 19 Jahren - Yamal stellt Rekord auf
Für Jungstar Yamal ist der WM-Triumph mit Spanien in mehrfacher Hinsicht eine historische Leistung. Der Flügelspieler ist der erste Fußballer, der im Alter von 19 Jahren bereits die Titel bei Europameisterschaft und Weltmeisterschaft gewann. 2024 in Deutschland wurde er erst während der EM 17 Jahre alt, die WM in Nordamerika begann er nun noch als 18-Jähriger - und gewann am Sonntag mit 19 Jahren und sechs Tagen den Titel gegen Argentinien (1:0 n.V.)
Yamal ist damit der jüngste spanische Weltmeister der Geschichte und zudem der viertjüngste überhaupt. Nur die Brasilianer Pelé (1958/17 Jahre und 249 Tage) und Ronaldo (1994/17 Jahre und 298 Tage) sowie der Italiener Giuseppe Bergomi (1982/18 Jahre und 174 Tage) waren noch jünger.
00:43 Uhr
Rodri ist Spieler des Turniers
Der Spanier Rodri ist als bester Spieler der WM ausgezeichnet worden. Es ist die zweite individuelle Auszeichnung in Folge bei großen Turnieren für ihn: Auch bei der EM 2024 wurde er zum Spieler des Turniers ausgezeichnet. Damals gewann er in dem Jahr auch die Wahl zum Weltfußballer.
Zum besten Torhüter kürte die FIFA den Spanier Unai Simón. Die Auszeichnung als bester junger Spieler ging an seinen 19 Jahre alten Teamkollegen Pau Cubarsi vom FC Barcelona.
00:31 Uhr
Trump wird auf dem Rasen ausgepfiffen
Donald Trump ist nach Abpfiff auf den rasen gekommen, um an den Medaillenvergabe teilzunehmen. Als er auf den Leinwänden im WM-Stadion in New York/New Jersey gezeigt wurde ertönte ein gellendes Pfeifkonzert, das auch von der lauten Stadionmusik nicht verschluckt wurde.
19.07.2026 • 23:52 Uhr
So hörte sich Torres' Siegtor in Spanien an
In der Verlängerung bricht Ferran Torres den Bann und erzielt das einzige Tor des WM-Finals 2026. Das Tor mit dem spanischen Kommentar:
19.07.2026 • 23:24 Uhr
XXL-WM mit Nachschlag: Verlängerung im Finale
Das Endspiel der WM 2026 bekommt zweimal 15 Minuten Nachschlag. Argentinien ist nach der Gelb-Roten-Karte für Enzo Fernández in Unterzahl.
19.07.2026 • 23:20 Uhr
Enzo Fernández rüpelt sich zum Platzverweis
Argentinien ist seit der Nachspielzeit der regulären Spielzeit in Unterzahl. Enzo Fernández sah die Gelb-Rote Karte nach einem rustikalen Einsteigen im Mittelfeld.
19.07.2026 • 22:17 Uhr
Star-Auflauf in der Halbzeitshow
Es startete mit Madonna in einem Strand-Buggy und ging über BTS bis hin zu Shakira und Coldplay. So lief die Halbzeitshow des WM-Finales.
19.07.2026 • 21:13 Uhr
Messi zieht mit Cafú gleich - und ist ältester Final-Feldspieler
Lionel Messi ist der zweite Spieler in der Fußball-Geschichte, der in drei WM-Finals zum Einsatz gekommen ist. Nach 2014 (0:1 n.V. gegen Deutschland) und 2022 (4:2 i.E. gegen Frankreich) stand er auch beim Anpfiff des Spiels zwischen Argentinien und Spanien am Sonntagabend in den USA auf dem Platz.
Als einziger Spieler zuvor hatte dies der Brasilianer Cafú geschafft, der 1994, 1998 und 2002 um den WM-Titel spielte. Messi hält zudem die Rekorde für die meisten Teilnahmen an WM-Endrunden (6, geteilt mit Cristiano Ronaldo und Guillermo Ochoa), die meisten Spiele (34) und die meisten Siege (23 bis zum Finale). Zudem ist der 39-Jährige seit Sonntag der älteste Feldspieler in einem WM-Finale.
19.07.2026 • 21:05 Uhr
Die Partie läuft - hier im Liveticker verfolgen
Das Spiel läuft - mitzuverfolgen im Sportschau-Liveticker.
19.07.2026 • 21:03 Uhr
US-Präsident Donald Trump verfolgt Spiel hinter Glas
US-Präsident Donald Trump ist rechtzeitig zum WM-Finale im Stadion nahe New York angekommen, war bei den ersten beiden Einblendungen aber kaum zu erkennen. Trump stand auf seinem Platz neben FIFA-Boss Gianni Infantino, befand sich aber hinter Glas, dessen Spiegelung aus der TV-Kameraperspektive den klaren Blick auf den Präsidenten verhinderte. Der 80-Jährige sollte nach dem Finale zwischen Titelverteidiger Argentinien und Spanien die WM-Trophäe an den Weltmeister übergeben.
US-Präsident Donald Trump (l.) und Gianni Infantino beim WM-Finale in New York
19.07.2026 • 20:58 Uhr
Die Hymnen von Spanien und Argentinien im Video
Vor dem Finale stimmen sich Spieler und Fans den Hymnen ihrer Länder auf die Partie ein.
19.07.2026 • 20:49 Uhr
Robbie Williams, Laura Pausini und Nicole Scherzinger singen FIFA-Hymne
Nicht nur die Halbzeitshow beim WM-Finale ist ein Star-Aufgebot. Schon vor dem Endspiel wird groß aufgefahren. Robbie Williams, Laura Pausini und Nicole Scherzinger haben die FIFA-Hymne "Desire" gesungen. Davor hatte Jennifer Hudson die Nationalhymne der USA vorgetragen.
Auch der Schauspieler Tom Cruise betrat den Rasen und hielt eine kurze Ansprache. "Lasst uns - jetzt wo wir uns für ein finales Kapitel treffen - dieses Turnier feiern, das die Welt zusammengebracht hat."
19.07.2026 • 20:33 Uhr
Argentiniens Spieler vor Aufnahme in elitären Zirkel?
Nur 21 Spieler haben bisher zwei (oder mehr) WM-Titel gewonnen. Sollte Argentinien sich gegen Spanien durchsetzen, würden Lionel Messi und Co. die Länge dieser Liste fast verdoppeln: Im Aufgebot der Albiceleste stehen gleich 17 Akteure, die 2022 das Finale gegen Frankreich gewannen. 16 Brasilianer, vier Italiener und der Argentinier Daniel Passarella sind bereits Teil dieses elitären Kreises. An der einsamen Spitze steht (und bleibt auch über den heutigen Abend hinaus) Pelé, der 1958, 1962 und 1970 den Titel gewann.
Messi reckt den WM-Pokal in die Höhe nach dem Finale 2022 gegen Frankreich.
19.07.2026 • 20:12 Uhr
Eröffnungsshow mit IShowSpeed, Post Malone und Co. im Video
19.07.2026 • 20:03 Uhr
Einlassprobleme könnten für leere Plätze zum Anpfiff sorgen
In den Stunden vor dem Anpfiff ist es am Stadion zu erheblichen Problemen beim Einlass gekommen. Nach Angaben mehrerer Medien sorgten technische Schwierigkeiten beim Ticket-Scan-System der FIFA für lange Warteschlangen. Zuschauer berichteten von Wartezeiten von bis zu zwei Stunden, zudem wurden wohl einige Besucher in die falschen Stadionbereiche geleitet.
Die verschärften Sicherheitsmaßnahmen dürften die Situation zusätzlich verschärft haben. US-Präsident Donald Trump besucht das Finale persönlich. Deshalb übernahm der Secret Service die Sicherheitskontrollen rund um die Partie.
Es warteten aktuell noch zahlreiche Fans vor den Eingängen. Es drohen zum Start der Begegnung Plätze leer zu bleiben.
19.07.2026 • 19:54 Uhr
Das sind die Aufstellungen von Spanien und Argentinien
Spanien gegen Argentinien, Selección gegen Albiceleste: Diese Startaufstellungen schicken die Trainer Luis de la Fuente und Lionel Scaloni im WM-Stadion New York/New Jersey heute auf den Rasen. Für den Spanier Fabián Ruiz wird es das 50. Länderspiel seiner Karriere. Funfact: Noch nicht eine Partie haben die Spanier mit ihm verloren: in 49 Partien gab es 34 Siege und 15 Remis.
19.07.2026 • 19:45 Uhr
Beide Teams sind am Stadion angekommen
Die Spanier waren zuerst da, die Argentinier um Superstar Lionel Messi folgten wenig später.
19.07.2026 • 19:24 Uhr
Argentinische Fans besingen Lionel Messi vor dem Stadion
Die Anhänger der Albiceleste feiern ihren Superstar Lionel Messi mit einem eigenen Song und stimmen sich auf das Endspiel Argentiniens gegen Spanien ein.
19.07.2026 • 19:13 Uhr
Madrid - eine Stadt trägt Rot und Gelb
Am Tag des WM-Finales gegen Argentinien haben sich die Anhänger der "Furia Roja" in der spanischen Hauptstadt Madrid den gesamten Tag über eingestimmt. In allen Stadtteilen haben sich ab dem Nachmittag in Trikots oder Fahnen gehüllte Fans auf Plätzen, in Bars und bei Public-Viewing-Veranstaltungen versammelt.
Einzelhändler wie El Corte Inglés, Carrefour, Leroy Merlin und Ikea hatten zudem angekündigt, ihre Filialen früher zu schließen, damit die Mitarbeitenden das Spiel verfolgen können.
19.07.2026 • 19:05 Uhr
Capdevila nun doch beim WM-Finale dabei
Der spanische Ex-Weltmeister Joan Capdevila hat es nach Problemen mit seinem ESTA-Antrag pünktlich zum WM-Finale am Sonntag (21 Uhr MESZ) in die USA geschafft. Einem Foto zufolge, das sein ehemaliger Mannschaftskollege Marcos Senna in den sozialen Netzwerken teilte, stieg er am Sonntagmorgen in den Flieger. Dazu schrieb Senna: "Kurs auf den zweiten Stern".
Noch am Samstag war unklar, ob Capdevila das WM-Finale vor Ort in New York/New Jersey verfolgen kann. Der frühere Abwehrspieler und Weltmeister von 2010 hatte berichtet, dass sein ESTA-Antrag abgelehnt worden sei und in den Sozialen Medien sogar um Hilfe von US-Präsident Donald Trump gebeten.
19.07.2026 • 18:16 Uhr
Lange Schlangen beim Einlass ins Stadion
Schon Stunden vor Beginn des WM-Finales (21 Uhr MESZ) haben sich vor dem New-York-New-Jersey-Stadion lange Schlangen gebildet - betroffen waren zunächst vor allem Mitarbeiter und Journalisten auf dem Weg zu ihren Arbeitsplätzen in der Arena. Der Grund: die strengeren Sicherheitsvorkehrungen, die beim Endspiel gelten.
Auf dem Parkplatz vor dem Stadion hatten sich Berichten von Sportschau-Reportern vor Ort - teilweise seit 8 Uhr morgens Ortszeit - "hunderte Journalisten aus der ganzen Welt" eingefunden und auf Einlass gewartet.
19.07.2026 • 16:57 Uhr
Sun is shining: Bestes Wetter beim WM-Finale erwartet
Das WM-Finale zwischen Argentinien und Spanien (21 Uhr MESZ, im Audiostream und im Liveticker auf sportschau.de) wird wohl von Wetter-Kapriolen verschont bleiben. Nachdem ein starkes Gewitter die spanische Nationalmannschaft gestern am Abschlusstraining gehindert hatte, sind während des Finales keine Unwetter zu erwarten - dafür Sonne, Temperaturen um die 28 Grad und eine leichte Brise. Zudem ist der durch die starken Waldbrände in Kanada entstandene Rauch, der die Luftqualität in New York und New Jersey zuletzt erheblich beeinträchtigt hatte, fast verschwunden. Der heftige Regen der vergangenen Tage hat dieses Problem gelindert. Am Tag des Finales sieht man über dem Stadion in New Jersey nun blauen Himmel.
19.07.2026 • 14:08 Uhr
Final-VIPs: Miss Piggy, Madonna, Brad Pitt, Carlos Alcaraz und Drake sind da
Die VIP-Tribüne beim WM-Finale platzt aus allen Nähten: Mehr als 200 Superstars und Sternchen aus den Bereichen Schauspiel, Musik, Sport, Politik, Kunst, Influecing und so weiter sind am Start - einige tragen auch ihren Teil zur Show bei. Hier eine kleine Auswahl: Brad Pitt, Brooke Shields, Carlos Alcaraz, Drake, Dua Lipa, Jay-Z, Justin Bieber, Kermit, Kylie Jenner, Lindsey Vonn, Madonna, Mick Jagger, Miss Piggy, Rihanna, Robbie Williams, Shakira, Stephen Curry, Tom Brady, Tom Cruise, Travis Scott und Victor Wembanyana.
19.07.2026 • 13:35 Uhr
Tuchel bekommt auch mal Rückendeckung
Nach dem spektakulären 6:4 im kleinen Finale der WM hat Englands Trainer Thomas Tuchel die Kritik an ihm vorerst gekontert. "Es wäre komplette Zeitverschwendung, wenn wir ihn nicht behalten würden. Ich denke, wir sollten ihn unterstützen", sagte BBC-Experte und Ex-Nationalspieler Martin Keown nach dem Sieg gegen Frankreich.
Tuchel hatte nach dem Aus im Halbfinale gegen Argentinien harsche Kritik von Medien und Experten einstecken müssen. Vor dem Anpfiff des Frankreich-Spiels schallten Buhrufe durch das Stadion von Miami, als Tuchels Foto auf der Anzeigetafel eingeblendet wurde.
19.07.2026 • 12:08 Uhr
Wer wird Weltmeister - Argentinien oder Spanien?
Am Abend (21 Uhr) steht das große Finale an: Argentinien trifft auf Spanien. Wer setzt sich durch? Beide Teams sind hochkarätig besetzt, auch in der Redaktion sind die Meinungen verschieden. Während Reporterin Stephanie Baczyk glaubt, dass Argentinien Weltmeister wird ...
... setzt Reporter Jens-Jörg Rieck auf Spanien:
19.07.2026 • 11:40 Uhr
"Hauch von Abschied" - Emotionaler Messi-Post vor Finale
Wenige Stunden vor dem WM-Finale gegen Spanien hat Argentiniens Superstar Lionel Messi in einem emotionalen Instagram-Post sein Team und die Erfolgsgeschichte der vergangenen Jahre gewürdigt. "Egal, was morgen passiert, diese Gruppe hat bereits eine Geschichte geschrieben, die wir nie vergessen werden - eine, die niemand auslöschen kann. AUF GEHT'S ARGENTINIEN", schrieb der 39-Jährige neben einem Foto aller argentinischen Spieler, Trainer und Betreuer. "Das Beste an all diesen Jahren waren nicht nur die Titel, sondern die gesamte Reise", so Messi weiter.
Nach dem Post machte sich bereits erste Wehmut in Argentinien breit. "Seine Botschaft, die von Herzen kommt und gut durchdacht ist, hat einen Hauch von Abschied, der einen bewegt", schrieb die Zeitung "Clarín": "Der Weg, den er vor 20 Jahren mit der Weltmeisterschaft 2006 begonnen hat, könnte in New Jersey enden. Das ließ sich zwar vermuten, aber es zu lesen, ist etwas ganz anderes."
19.07.2026 • 11:11 Uhr
19.07.2026 • 10:27 Uhr
Deschamps: "Möchte nicht vor euch weinen"
Nach 14 Jahren als Cheftrainer ist für Didier Deschamps bei der "Équipe Tricolore" Schluss. Der "General" führte Frankreich zurück in die Weltspitze - mit der Krönung 2018. Nach seinem letzten Spiel wurde "Dédé" emotional - öffentliche Tränen gab es aber nicht.
19.07.2026 • 08:48 Uhr
Rekord-Preisgeld für den Weltmeister
Der Sieger des Endspiels kann sich über ein Rekord-Preisgeld in Höhe von 50 Millionen US-Dollar (43,71 Millionen Euro) freuen. An den Verlierer schüttet der Weltverband FIFA noch 33 Millionen US-Dollar aus. Für den dritten Platz erhält England 29 Millionen US-Dollar, der Vierte Frankreich bekommt 27 Millionen Dollar. Bei der WM 2022 in Katar hatte Argentinien als Weltmeister 42 Millionen US-Dollar kassiert.
Vor dem Turnier herrschte bei mehreren Verbänden Unmut angesichts der hohen Kosten, schwankender Wechselkurse und der Steuergesetze in den USA. Nach der Kritik erhöhte die FIFA deshalb die Gesamtausschüttung vor allem über höhere Start- und Vorbereitungspauschalen. So gehen insgesamt 871 Millionen US-Dollar direkt an die 48 teilnehmenden Verbände.
19.07.2026 • 02:13 Uhr
Die individuellen WM-Awards und ihre Favoriten
Heute Abend geht es im Finale zwischen Spanien und Argentinien um den größten Preis im Weltfußball. Neben dem WM-Pokal vergibt die FIFA aber noch eine ganze Reihe an Einzelauszeichnungen ‒ vom Goldenen Ball bis zum Tor des Turniers. Ein Überblick über die wichtigsten Preise und ihre Favoriten:
19.07.2026 • 01:09 Uhr
Bellingham schreibt englische WM-Geschichte
Mit seinem Treffer zum 6:4-Endstand im Spiel um Platz drei gegen Frankreich hat sich Jude Bellingham in den WM-Geschichtsbüchern verewigt. Er ist der erste englische Spieler, dem sieben Treffer bei einer Endrunde gelangen. Zuvor hatte er diesen Rekord mit Harry Kane und Gary Lineker geteilt, nun gehört er dem Star von Real Madrid ganz allein - mindestens bis zur nächsten WM.
19.07.2026 • 00:27 Uhr
Mbappé legt im WM-Torrekord vor
Kylian Mbappé ist in der ewigen WM-Torjägerliste an Lionel Messi vorbeigezogen. Der Kapitän der Équipe Tricolore erzielte im Spiel um Platz drei gegen England die Treffer zum 1:4 und 3:4 und hat jetzt mit 22 WM-Toren eins mehr als Argentiniens Superstar.
Im laufenden Turnier war es sein neunter und zehnter Treffer, damit übernahm er die alleinige Führung in der Torjägerliste vor Messi (acht). Messi könnte morgen im Endspiel gegen Spanien wieder alleine die Spitze in der ewigen Liste sowie im Rennen um den "Goldenen Schuh" bei der aktuellen WM übernehmen.
18.07.2026 • 23:51 Uhr
Appellierte Deschamps erfolglos an die Moral seiner Spieler?
Didier Deschamps hat sich seinen Abschied von der französischen Nationalmannschaft sicher anders vorgestellt. Nach der ersten Halbzeit im Spiel um Platz 3 gegen England liegt Frankreich schon 4:0 zurück. Anders als die Engländer tritt seine Mannschaft ohne Spannung auf.
Vor dem Spiel hatte Deschamps noch an die Moral seiner Spieler appelliert. "Wir haben die Verpflichtung, alles zu geben und das letzte Ziel zu erreichen. Wir müssen das Spiel respektieren. Es ist eine WM", sagte der 57-Jährige. Kann er in der Halbzeitpause nochmal neuen Siegeswillen entfachen?
18.07.2026 • 22:20 Uhr
Vor dem Anpfiff: Buhrufe gegen England-Trainer Tuchel
Englands Trainer Thomas Tuchel ist vor dem Spiel von den eigenen Fans ausgebuht worden. Als beim Verlesen der Mannschaftsaufstellung am Ende der Schwabe auf der Anzeigetafel eingeblendet wurde, waren im Miami-Stadion viele Buhrufe und Pfiffe zu hören.
Es ist eine Reaktion auf seine defensiven Wechsel im Halbfinale gegen Argentinien. Viele Fans und Experten machen ihn für das WM-Aus verantwortlich.
19.07.2026 • 21:40 Uhr
Vor WM-Finale: Spanien sagt Abschlusstraining wegen Gewitter ab
Vor dem Spiel hatte Deschamps noch an die Moral seiner Spieler appelliert. "Wir haben die Verpflichtung, alles zu geben und das letzte Ziel zu erreichen. Wir müssen das Spiel respektieren. Es ist eine WM", sagte der 57-Jährige. Kann er in der Halbzeitpause nochmal neuen Siegeswillen entfachen?
Spanien hat wegen eines Gewitters auf das Abschlusstraining vor dem WM-Finale verzichtet und geht ohne letzten Test für den zuletzt angeschlagenen Lamine Yamal ins Endspiel gegen Argentinien. Wie Medien berichteten, entschied Trainer Luis de la Fuente wegen des Wetters im Großraum New York die letzte Einheit abzusagen, statt auf ein Zeitfenster ohne Blitz und Donner zu warten. Argentinien um Superstar Lionel Messi begann das eigene Abschlusstraining mit Verzögerung. Die beiden Mannschaften treffen am Sonntag (21.00 Uhr MESZ, im Audiostream und im Liveticker auf sportschau.de) in East Rutherford aufeinander.
Yamal hatte im Halbfinale gegen Frankreich einen Schlag auf den Oberschenkel bekommen und laut spanischen Medien am Donnerstag nicht trainiert. De la Fuente sagte in der Pressekonferenz vor dem Finale, der 19-Jährige habe am Freitag mit seinen Kollegen auf dem Platz gestanden, betonte aber auch die Wichtigkeit der für Samstag geplanten letzten Einheit. Diesen Test konnte Spanien Yamal und dem ebenfalls angeschlagenen Pedro Porro, der gegen Frankreich das 2:0 erzielt hatte, nun nicht ermöglichen.
18.07.2026 • 17:52 Uhr
Bei WM-Titel: Cucurella kündigt Rücktritt an
Marc Cucurella hat angekündigt, dass er aus der spanischen Nationalmannschaft zurücktreten wird, sollte Spanien am Sonntag Weltmeister werden. "Wenn wir die Weltmeisterschaft gewinnen, rufe ich Luis (de la Fuente, spanischer Nationaltrainer - Anm. d. Red.) am nächsten Tag an und sage ihm, dass er nicht mehr mit mir rechnen soll, da ich aus der Nationalmannschaft zurücktrete", sagte der 27-Jährige gegenüber dem spanischen Sender Movistar+. "Mit einer Europameisterschaft und einer Weltmeisterschaft könnte ich nichts Besseres erreichen", so Cucurella weiter.
Nach dem Telefonat bei de la Fuente wäre dann auch ein Anruf in einem Tattoo-Studio fällig. Vor dem Turnierstart hatte der Außenverteidiger angekündigt, sich das Gesicht des Nationaltrainers tätowieren zu lassen. Ob er beide Ankündigungen tatsächlich bei einem Sieg über Argentinien auch wahr macht, bleibt abzuwarten
18.07.2026 • 16:07 Uhr
Deutsche Tango-Ikone Nau: "In Argentinien ist die Hölle los"
"Meine liebste Mama, ich werde Geld verdienen. Ich werde ein Maradona, ein Kempes, ein Olguín. Sie werden meine Tore bejubeln, ich werde triumphieren", sang Diego Armando Maradona, als er im Fernsehen "El sueno del pibe" zum Besten gab, ein Tango-Lied, über einen Jungen, der Profi-Fußballer werden möchte. Maradona selbst wurde weit mehr als das. Er wurde ein Volksheld, nachdem Argentinien mit ihm die Weltmeisterschaft 1986 gewonnen hatte.
"Maradona war ein guter Sänger und ein richtig guter Tänzer", sagt eine, die es wissen muss. Die gebürtige Düsseldorferin Nicole Nau zog 1989 nach Buenos Aires und wurde dort eine der besten Tango-Tänzerinnen Argentiniens und sogar auf zwei Briefmarken veröffentlicht. Sie findet: "Der Tango und der Fußball haben viel miteinander zu tun. Die Fußarbeit ist sehr ähnlich."
Nun könnte Lionel Messi den zweiten Weltmeistertitel in seiner Karriere gewinnen. Im Interview mit dem WDR berichtet Nau von dem Ausnahmezustand in ihrer zweiten Heimat: "In Argentinien ist die Hölle los. Die Kinder spielen an jeder Ecke Fußball. Jedes Haus ist dekoriert, es gibt seit drei Tagen keinen Schulunterricht mehr. Das ganze Volk ist aufgeregt und nervös. Die Leute schlafen nicht mehr, beim Ballettunterricht tragen die Mädchen Argentinientrikots." Nau hat auch einen Tipp, wie das Spiel ausgehen wird: "3:1 – natürlich für Argentinien". Messi hätte dann einen WM-Titel mehr als Maradona. Ob er aber genauso schön singen kann, ist aber nicht belegt.
18.07.2026 • 14:42 Uhr
Rudern auf dem Hudson River: Rooney löst Norwegen-Wette ein
Wayne Rooney hat seine Wettschulden eingelöst. Der ehemalige englische Nationalspieler und heutige BBC-Experte hatte sich im Vorfeld des WM-Achtelfinales zwischen Norwegen und Brasilien weit aus dem Fenster gelehnt: "Wenn Norwegen ins Viertelfinale einzieht, rudere ich den River Mersey herunter".
Nachdem Erling Haaland Norwegen mit zwei Toren gegen Brasilien ins Viertelfinale geschossen hatte, wandte er sich an Rooney: "Wayney-Boy, ich hoffe du bist bereit für deinen Ruder-Trip", schickte er in Richtung Rooney, der Wort hielt. Zwar rudertere nicht auf dem englischen River Mersey, sondern auf dem New Yorker Hudson River, doch Haaland dürfte auch diese Hommage an die rudernden norwegischen Fans akzeptieren. Als Unterstützung hatte Rooney seine ehemaligen Teamkollegen Joe Hart und Micah Richards mitgenommen.
Technisch war die Leistung des Trios allenfalls mangelhaft, die Stimmung war hingegen hervorragend. „Es war entspannter, als erwartet“, erklärte Rooney gegenüber dem "Guardian". "Wir sind ein paar Mal aus dem Rhythmus gekommen und Micah hat beinahe meinen Rücken zerstört. Aber es hat Spaß gemacht." Richards gab ihm Recht: "Es hat Spaß gemacht – aber ich würde es nicht nochmal machen."
18.07.2026 • 11:09 Uhr
Spanien auf dem Weg zur goldenen Generation 2.0
Zwischen 2008 und 2012 gewann Spaniens goldene Generation alles, was es zu gewinnen gab. Die aktuelle Generation könnte es ihr gleichtun. Parallelen gibt es, Unterschiede auch. Aber vor allem fehlt eines.
18.07.2026 • 10:39 Uhr
Mexikos Präsidentin besucht WM-Finale nach Trump-Einladung
Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum wird auf Einladung von US-Präsident Donald Trump das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft zwischen Spanien und Argentinien besuchen. Sheinbaum kündigte am Freitag an, für das Endspiel am Sonntag im MetLife Stadium in East Rutherford im US-Bundesstaat New Jersey in die USA zu reisen. Auch Kanadas Premierminister Mark Carney werde dort sein, sagte sie vor Journalisten.
Die mexikanische Präsidentin hatte keines der WM-Spiele in ihrem eigenen Land besucht, obwohl Mexiko das Turnier gemeinsam mit den USA und Kanada ausrichtete. Auch Trump selbst wird unter den mehr als 80.000 Zuschauern erwartet. Für den US-Präsidenten wird es der einzige Besuch bei einem Spiel dieser Weltmeisterschaft sein.
18.07.2026 • 09:52 Uhr
Infantino: "FIFA ist der offizielle Glücksversorger der Menschheit"
FIFA-Präsident Gianni Infantino hat die Bühne im Trump Tower vor dem WM-Finale für eine Lobrede auf US-Präsident Donald Trump genutzt. "Dies war und ist nicht nur die großartigste Weltmeisterschaft aller Zeiten. Es ist das großartigste menschliche, soziale und kulturelle Ereignis, das die Menschheit je erlebt und gesehen hat", sagte Infantino und wandte sich an Trump, der zwar "keine Komplimente" brauche, "aber diese Weltmeisterschaft wäre ohne Sie nicht so ein unglaublicher Erfolg gewesen.“ Der FIFA-Präsident erklärte weiter: "Diese WM hat alle Erwartungen übertroffen. Der amerikanische Traum wurde Realität. Wir haben die Welt vereinigt in Amerika." Die FIFA, fügte er an, "ist der offizielle Glücksversorger der Menschheit".
Trump selbst schwärmte von der WM: "Dies war das erfolgreichste Sportereignis, vielleicht sogar der Weltgeschichte. Ich dachte, wir seien kein Fußball-Land. Es stellte sich heraus, dass wir eines sind. Ich glaube, das wird so bleiben."
18.07.2026 • 09:29 Uhr
Spiel um Platz drei - viel Historie, wenig Bedeutung
Das Spiel um Platz drei löst seit jeher die Sinnfrage aus. Dabei hat das Spiel große Momente gehabt und bekommt bei dieser WM einen neuen Namen.
18.07.2026 • 09:13 Uhr
Yamal fit für das WM-Finale
Im Halbfinale gegen Frankreich erhielt Lamine Yamal noch einen schmerzhaften Schlag auf den Oberschenkel, für das Endspiel soll Spaniens Topstar laut Trainer Luis de la Fuente aber topfit sein. "Das war schmerzhaft für ihn, aus Vorsicht haben wir ihm Minuten zur Erholung gegeben. Es geht ihm gut heute, er hat mit der Mannschaft trainiert und er ist in optimaler Form", sagte de la Fuente vor dem Finale. Yamal war im Halbfinale gegen Frankreich im Strafraum gefoult worden und hatte so den Elfmeter zur 1:0-Führung für Spanien ermöglicht. (Hier geht es zur kuriosen Geschichte um das Babyfoto von Yamal und Lionel Messi)
18.07.2026 • 08:28 Uhr
Jetzt kritisiert auch noch Trump Thomas Tuchel
Selbst Donald Trump hat sich in die Liste der Kritiker von Thomas Tuchels Taktik im verlorenen WM-Halbfinale Englands eingereiht. Der US-Präsident schwärmte beim FIFA-Empfang in New York über Bayern-Stürmer Harry Kane - und wunderte sich über dessen Rolle beim 1:2 gegen Argentinien. "Sie haben geführt und dann ihren besten Spieler in die Defensive gestellt", sagte Trump an der Seite von FIFA-Chef Gianni Infantino.
Tuchel steht in England massiv in der öffentlichen Kritik von Medien und Experten. Ihm wird vorgeworfen, nach der Führung für England das Team zu weit zurückgezogen und nur noch auf Verteidigung gesetzt zu haben. "Was weiß ich schon vom Coachen? Aber das war etwas ungewöhnlich", sagte Trump und meinte mit Blick auf Kane: "Ich denke, dass sie vielleicht einen Fehler gemacht haben, als sie ihn zu einem Defensivspieler gemacht haben."
18.07.2026 • 02:45 Uhr
Wegen Spiel im Iran: Capdevila darf nicht zum WM-Finale
Dem ehemaligen spanischen Nationalspieler Joan Capdevila wurde die Einreise in die USA verweigert. Der Weltmeister von 2010 wollte gemeinsam mit seinen früheren Teamkollegen von damals und seinen Kindern am Sonntag das Finale zwischen Spanien und Argentinien live im Stadion sehen.
Der ESTA-Antrag des ehemaligen Außenverteidigers, der für eine Einreise in die USA notwendig ist, wurde abgelehnt. Wie der 48-Jährige bei der Sendung: "El Partidazo de COPE" erklärte, war der Grund für den abgelehnten Antrag ein Länderspiel: "Sie haben mich abgelehnt, weil ich vor zehn Jahren wegen eines Spiels in den Iran gereist bin." In seiner Verzweiflung wandte sich Capdevila auf "X" an US-Präsident Donald Trump: "Ich brauche Hilfe, Donald Trump!"
18.07.2026 • 02:42 Uhr
Argentinien-Torwart Martínez: Hand schmerzt jeden Tag
Argentiniens Nationaltorwart Emiliano Martínez kämpft auch kurz vor dem Finale der Fußball-WM noch mit den Folgen einer Verletzung an der rechten Hand. "Meine Hand tut immer noch jeden Tag weh", sagte der 33-Jährige vor der Partie gegen Europameister Spanien am Sonntag (21.00 Uhr MESZ, im Audiostream und im Liveticker auf sportschau.de) in East Rutherford vor den Toren von New York.
Martínez hatte sich am 20. Mai vor dem Europa-League-Finale in Istanbul beim Aufwärmen verletzt. Er brach sich den Ringfinger an der rechten Hand. Dennoch gewann er mit dem englischen Club Aston Villa anschließend 3:0 gegen den Bundesligisten SC Freiburg. Jeder Spezialist, mit dem er gesprochen hat, habe ihm gesagt, dass eine Operation nötig sei. Er habe sich aber dazu entschieden, sie hinauszuzögern, berichtete Martínez. Es habe ihn geplagt, weil er es liebe, zu trainieren, erklärte der Routinier weiter. Seit dem WM-Achtelfinale könne er wieder normal trainieren und fühle sich viel besser. Martínez war bereits 2022 Stammkeeper der Argentinier, als sie in Katar zum dritten Mal Weltmeister wurden. Nun wollen sie Titel Nummer vier.
Auf der Pressekonferenz vor dem Finale hielt er einen Appell an seine Mannschaft: "Genießt es. Im Profifußball ist es sehr schwer den Moment zu genießen und zu sehen wo man gerade ist", erklärte der 33-Jährige. "Manchmal kommen mir die Tränen, wenn ich daran denke, was wir alles erreicht haben."
18.07.2026 • 01:19 Uhr
Rodri - "Gezeigt, dass wir große Rivalen schlagen können"
Spaniens Spielmacher Rodri warnt vor dem WM-Finale davor, Argentinien auf Lionel Messi zu reduzieren. "Für mich ist er der beste Spieler aller Zeiten. Er hat seine Nationalmannschaft angeführt, aber Argentinien ist viel mehr als nur Messi", sagte der Mittelfeldspieler von Manchester City. Seiner Meinung nach treffen am Sonntag (21.00 Uhr MESZ, im Audiostream und im Liveticker auf sportschau.de) die beiden Mannschaften aufeinander, "die als Team am besten zusammenspielen". Von den argentinischen Spielern wollen er und seine Mannschaftskollegen sich "nicht provozieren lassen".
Das Selbstvertrauen der Spanier ist riesig. Vor allem der imponierende Auftritt im Halbfinale gegen Frankreich (2:0) gibt Rückenwind. "Unser Ziel war es, genau da zu stehen, wo wir jetzt sind", sagte Rodri am Freitagabend bei einer Pressekonferenz in Manhattan vor Hunderten Journalisten: "Wir wollten die Weltmeisterschaft gewinnen, und wir wissen, dass wir es können. Wir haben gezeigt, dass wir große Rivalen schlagen können, und jetzt stehen wir vor dem bisher härtesten Gegner. Es wird der perfekte Test sein, um zu sehen, ob wir den WM-Pokal wirklich holen können. Wir müssen mehr Siegeswillen als Angst vor einer Niederlage haben."