Bricht Superstar Messi mit der Nationalelf? WM-Rüpel lässt aufhorchen
WM-Rüpel Paredes verrät wohl letztes Messi-Spiel
Stand: 24.07.2026, 19:55 Uhr
Das WM-Finale hallt noch immer nach. Nach der Niederlage, bleibt gerade die Zukunft von Lionel Messi ungeklärt. Teamkollege Leandro Paredes lässt aufhorchen.
Buenos Aires – Das Finale der WM 2026 hallt immer noch nach. Spanien krönt sich gegen Argentinien zum Weltmeister und beschert vor allem Lionel Messi einen bitteren Abend. Der Superstar hätte zum zweiten Mal in Folge den begehrten Pokal nach Hause bringen können. Mit seinen 39 Jahren ist seine sportliche Zukunft zudem offener denn je.

Leandro Paredes hat nach dem WM-Finale tief blicken lassen: Der argentinische Mittelfeldspieler deutete gegenüber dem Sender Dsports an, dass das 0:1 gegen Spanien Lionel Messis letztes Länderspiel gewesen sein könnte. „Es schmerzt. Denn wir wollten nicht, dass sein letztes Spiel kommt. Ich denke, er hat entschieden, dass dies sein letztes Spiel für die Nationalmannschaft war. Hoffentlich nicht“, sagte Paredes über seinen 39-jährigen Teamkollegen.
Paredes spricht über Messi-Rücktritt nach dem WM-Finale
Argentinische Medien wie minutouno.com sprachen prompt von einer öffentlich gezündeten „Bombe“. Messi selbst schwieg – und reiste nach dem Turnier nicht zum Fanempfang nach Buenos Aires, sondern zu seinem kranken Vater nach Rosario. Lediglich auf Instagram meldete sich Messi nach der Niederlage bei seinen Fans.
Dabei war das Finale in East Rutherford ohnehin kein schöner Abend für Argentinien – und für Paredes im Besonderen. Unmittelbar nach dem Abpfiff griff der 32-Jährige Spaniens Gavi am Leibchen, traf ihn mit der Hand im Gesicht und schubste ihn zu Boden. Paredes hatte während der Partie bereits eine Gelbe Karte gesehen und stand kurz vor dem Platzverweis. Ex-Nationalspielerin Tabea Kemme urteilte als Expertin bei MagentaTV, bei Paredes sei „etwas durchgeknallt“.
Thomas Müller ergänzte trocken, er selbst habe sich in ähnlichen Situationen immer mehr aufs Debattieren konzentriert, „da meine Stärken nie im Nahkampf lagen“. Unterdessen kocht die Stimmung in Argentinien weiter hoch: Während Verbandschef Claudio Tapia gegen Verschwörungstheorien wetterte und Rodrigo De Paul zum Rundumschlag gegen seine Kritiker ausholte, fordern bereits mehr als 81.000 Fans per Petition eine Wiederholung des Finales.
Sollte Messi tatsächlich zurückgetreten sein, wäre es das Ende einer beispiellosen Nationalmannschaftskarriere. Der Angreifer bestritt 207 Länderspiele, erzielte 125 Tore, gewann zweimal die Südamerikameisterschaft und holte 2022 in Katar den WM-Titel. Paredes war bei sämtlichen Titeln dabei. Nun denkt auch er laut über ein Ende seiner eigenen Nationalmannschaftskarriere nach. (fpt)