Neue Karstadt-pläne: So sollen die Standorte zurückkommen
Hamburg
Wohnungen, Gastro, Kultur: Neue Pläne für zwei Karstadt-Gebäude
Für die ehemaligen Karstadt-Filialen in Bergedorf und Harburg hat der Senat jetzt neue Pläne.
Der Hamburger Senat will die ehemaligen Karstadt-Standorte in Harburg und Bergedorf neu beleben. Die Stadt hatte beide Grundstücke gekauft, um Leerstand und Spekulation zu verhindern. Nun soll die Bürgerschaft einem möglichen Verkauf an Investoren zustimmen. Geplant ist ein Mix aus Wohnungen, Einzelhandel, Gastronomie, Dienstleistungen und öffentlichen Angeboten.
In Harburg wird derzeit noch geprüft, wie das rund 7000 Quadratmeter große Areal am Schloßmühlendamm konkret entwickelt werden kann. Fest steht bereits: Es soll Wohnraum entstehen – und ein öffentliches Zentrum mit Bücherhalle, Volkshochschule und Archäologischem Museum. Letzteres ist bereits jetzt an den Standort gezogen.
Teile des Grundstücks könnten auch an Partner aus der Wohnungswirtschaft verkauft werden, öffentliche Einrichtungen sollen jedoch in städtischer Hand bleiben.
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Auch in Bergedorf tut sich etwas: Die Stadt hat die Flächen am Sachsentor und am Bergedorfer Markt mit zusammen rund 4200 Quadratmetern übernommen. Das frühere Warenhaus am Sachsentor steht seit 2021 leer, das zweite Grundstück ist nach dem Abriss des Gebäudes noch unbebaut. Die bisherigen Pläne sehen Geschäfte und Gastronomie im Erdgeschoss sowie Wohnungen in den oberen Etagen vor.
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Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) spricht von „Schlüsselgrundstücken“ für beide Stadtteile. Die Stadt wolle die Entwicklung selbst steuern, müsse dafür aber nicht dauerhaft alle Flächen behalten. Bis gebaut wird, dürfte dennoch Zeit vergehen: Zunächst müssen Konzepte abgestimmt, politische Beschlüsse gefasst und Investoren gefunden werden. (mp)