Zentrale Autobahn in NRW kurz nach Ferienbeginn dicht – Umleitung durch die Stadt


Stand: 14.07.2026, 06:08 Uhr

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Vollsperrung im Ruhrgebiet: Eine wichtige Autobahn ist Ende Juli eine ganze Woche lang in beide Richtungen dicht. Das müssen Pendler wissen.

Essen / Mülheim an der Ruhr – Zum Leidwesen mancher Urlauber kündigt sich auf einer zentralen Autobahn in NRW eine tagelange Sperrung an. Die A40 zwischen Mülheim-Winkhausen und dem Autobahndreieck Essen-Ost wird direkt zu Ferienbeginn in beiden Fahrtrichtungen gesperrt.

Baustelle auf der A40 bei Mülheim (Symbolbild)

Baustelle auf der A40 bei Mülheim (Symbolbild): Los geht‘s zu Ferienbeginn. © picture alliance/dpa | Roland Weihrauch

Beginn der Sperrung ist laut Autobahn GmbH am Donnerstag, 23. Juli, um 20 Uhr, das Ende am darauffolgenden Donnerstag, 30. Juli, um 5 Uhr. Neben dem gesperrten Autobahnabschnitt sind auch die Anschlussstellen Mülheim-Heißen, Mülheim-Heimaterde, Essen-Frohnhausen, Essen-Holsterhausen, Essen-Zentrum und Essen-Huttrop während dieser Zeit nicht anfahrbar.

A40 zwischen Mülheim-Winkhausen und Essen-Ost gesperrt

Grund der Maßnahme ist eine Fahrbahnsanierung zwischen Mülheim-Heißen und Essen-Zentrum auf einer Länge von rund 5,8 Kilometern. Auf einer Fläche von 110.000 Quadratmetern wird zunächst der schadhafte Asphalt abgetragen. Anschließend bringt die Autobahn GmbH laut Mitteilung eine neue Deckschicht aus Flüsterasphalt auf. Die Arbeiten wurden bewusst in die verkehrsärmere Ferienzeit gelegt, wie es heißt.

Die Umleitungen wurden in enger Abstimmung mit den betroffenen Kommunen festgelegt und sind ausgeschildert. In Fahrtrichtung Duisburg führt die Umleitung ab dem Autobahndreieck Essen-Ost über die A52 bis zum Autobahnkreuz Breitscheid, dann weiter über die A3 und die A524/A59 bis zum Autobahnkreuz Kaiserberg beziehungsweise zum Autobahnkreuz Duisburg. In Fahrtrichtung Dortmund wird der Verkehr ab der Anschlussstelle Mülheim-Winkhausen über die Aktienstraße durch das Mülheimer und Essener Stadtgebiet geleitet.

Die Autobahn GmbH weist darauf hin, dass mehr Verkehrsschilder als bei der vorangegangenen Vollsperrung aufgestellt wurden. Diesen sei unbedingt Folge zu leisten — ebenso wie den extra aufgestellten Parkverbotsschildern.