200 Euro extra vom Staat: Warum sich ein früher Start beim Altersvorsorgedepot lohnen kann
Stand: 18.10.2026, 13:13 Uhr
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Wer unter 25 Jahre alt ist, kann beim neuen Altersvorsorgedepot einen zusätzlichen Bonus erhalten. Neben der regulären Grundzulage sind einmalig 200 Euro für Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger vorgesehen.
Mit dem ersten eigenen Gehalt beginnt für viele junge Menschen ein neuer finanzieller Lebensabschnitt. Gleichzeitig stehen häufig andere Wünsche im Vordergrund als die Altersvorsorge: die erste eigene Wohnung, Reisen oder größere Anschaffungen.
Content-Partnerschaft
Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit Fortunalista entstanden. Wer früh mit der Altersvorsorge beginnt, kann von einer langen Anlagedauer profitieren. Gleichzeitig bietet das neue Altersvorsorgedepot ab 2027 staatliche Zulagen und einen zusätzlichen Bonus für Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger unter 25 Jahren.
Im kostenlosen Whitepaper zum Altersvorsorgedepot erklärt Fortunalista, welche Fördermöglichkeiten vorgesehen sind, wie die Einzahlungen funktionieren und welche Entscheidungen vor dem Start wichtig werden.
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Ab Januar 2027 könnte sich ein früher Einstieg in die private Altersvorsorge zusätzlich auszahlen. Denn das neue Altersvorsorgedepot sieht neben den regulären Zulagen einen einmaligen Bonus für Menschen unter 25 Jahren vor.

Einmalig 200 Euro für unter 25-Jährige
Wer unter 25 Jahre alt ist, kann beim Altersvorsorgedepot einen einmaligen Berufseinsteiger-Bonus von 200 Euro erhalten.
Dieser Bonus kommt zusätzlich zur regulären staatlichen Förderung hinzu.
Die Grundzulage beginnt bereits bei einem jährlichen Eigenbeitrag von 120 Euro. Wer mehr einzahlt, kann eine entsprechend höhere Förderung erhalten.
Bei 1.800 Euro Eigenbeitrag pro Jahr beträgt die maximale Grundzulage 540 Euro.
„Gerade beim Einstieg ins Berufsleben ist die Altersvorsorge häufig noch kein großes Thema. Dabei kann es sinnvoll sein, sich frühzeitig mit den eigenen Finanzen auseinanderzusetzen und mögliche staatliche Förderungen zu kennen“, erklärt Margarethe Honisch, Finanzexpertin und Gründerin von Fortunalista.
Warum ein früher Einstieg einen Unterschied machen kann
Neben dem einmaligen Bonus spielt vor allem die Zeit eine wichtige Rolle.
Wer früh beginnt, hat einen längeren Zeitraum, um regelmäßig Geld anzulegen und mögliche Kapitalmarkterträge zu erzielen.
Der Zinseszinseffekt kann dabei besonders relevant werden. Erträge, die im Depot verbleiben, können in den folgenden Jahren weitere Erträge erwirtschaften.
Wie stark das Vermögen tatsächlich wächst, hängt allerdings von der Entwicklung der Kapitalmärkte, den Kosten und der gewählten Anlagestrategie ab.
Auch kleinere Beträge sind möglich
Für den Einstieg in das Altersvorsorgedepot müssen nicht sofort hohe Summen zur Verfügung stehen.
Der jährliche Mindesteigenbeitrag beträgt 120 Euro. Die Grundzulage steigt mit der Höhe der eigenen Einzahlung.
Für die ersten 360 Euro gibt es jeweils 50 Cent staatliche Förderung pro eingezahltem Euro. Für den Anteil zwischen 361 und 1.800 Euro beträgt die Förderung 25 Cent pro Euro.
Damit können auch kleinere Einzahlungen staatlich unterstützt werden.
Nicht nur wegen des Bonus investieren
So attraktiv ein zusätzlicher Bonus erscheinen mag, sollte er nicht der einzige Grund für die Eröffnung eines Altersvorsorgedepots sein.
Vorher sollten die eigene finanzielle Situation, die langfristigen Ziele und die passende ETF-Strategie berücksichtigt werden.
„Ein Bonus ist ein zusätzlicher Anreiz. Für den langfristigen Vermögensaufbau ist aber vor allem wichtig, dass die Geldanlage zur eigenen Situation passt und über viele Jahre durchgehalten werden kann“, erklärt Honisch.
Wer sich bereits in jungen Jahren mit den Grundlagen des Investierens beschäftigt, schafft damit eine wichtige Voraussetzung für spätere finanzielle Entscheidungen.