"Ach, Herr Offizier. Ich bin übrigens Jude!": Deutscher Trailer zur Tragikomödie "Nur ein kleines bisschen Glück"


„Nur ein kleines bisschen Glück“ spielt in einer schwierigen Zeit für Frankreich: während der Invasion der Deutschen zu Beginn des Zweiten Weltkriegs. Dass es in einem solchen Szenario dennoch etwas zum Lachen geben kann, zeigt der Trailer:

Die neue Komödie von Pascal Elbé, „Nur ein kleines bisschen Glück“ (Originaltitel: „La bonne étoile“, was so viel wie „Der Glücksstern“ bedeutet), spielt im Zweiten Weltkrieg. Im Zentrum der Story steht ein feiger, opportunistischer und ziemlich tollpatschiger Protagonist, der dazu auch noch ein pathologischer Lügner und Aufschneider ist.

Eine solche Rollenbeschreibung sollte es eigentlich für jeden Darsteller schwierig machen, mit seiner Figur auch nur einen Hauch von Sympathie beim Publikum zu erhaschen. Glaubt man einigen Kritiken zum Film, macht „Mann beißt Hund“- und „Nichts zu verzollen“-Star Benoît Poelvoorde dabei allerdings einen hervorragenden Job.

Und auch Elbé selbst soll es gelingen, Humor und Leichtigkeit in ein eigentlich grauenhaftes Umfeld – die Besatzung Frankreichs durch deutsche Truppen und die damit einhergehende Verfolgung des jüdischen Teils der Bevölkerung des Landes – zu integrieren, ohne respekt- oder gar geschmacklos zu werden.

„Nur ein kleines bisschen Glück“ startet bundesweit am 10. September 2026 in den deutschen Kinos.

Bei einem Interview im Rahmen der Weltpremiere beim „Festival Du Film Francophone“ in Angoulême im August 2025 erklärte der Regisseur: „Ich fand es witzig, einen Mann zu zeigen, der so naiv ist zu glauben, dass es 1940 eine gute Idee sei, sich als Jude auszugeben – trotz allem, was wir über diese schreckliche Zeit gelernt haben.“ Er bot dem Belgier Benoît Poelvoorde den Part an, weil „dieser außergewöhnliche Schauspieler ein Gesicht hat, das viele Narben und eine Zerbrechlichkeit, gepaart mit einer gewissen Ironie, enthält. In ihm fand ich meinen großartigen Clown – meinen Bourvil, meinen Fernandel …“

An der Seite von Poelvoorde standen außerdem noch vor der Kamera: Audrey Lamy („Asterix & Obelix im Reich der Mitte“), Zabou Breitman („Der Mann meines Lebens“), Pierre Poirot („Sky Fighters“), Jochen Hägele („Monsieur Claude und sein großes Fest“) und Hugo Becker aus der Apple-TV-Serie „The New Look“.

Das ist die Story von "Nur ein kleines bisschen Glück"

1940 in Frankreich: Die Nazis sind einmarschiert und der Krieg bestimmt das Leben im Lande. Das wird auch für Jean Chevalin (Benoît Poelvoorde) zum Problem, denn er wird zum Wehrdienst eingezogen. Schon am ersten Tag desertiert er von der Truppe. Anstatt zu kämpfen, will er sich mit seiner Familie (u. a. Audrey Lamy) lieber in den noch unbesetzten Süden durchschlagen.

Die ersten Versuche, dorthin zu gelangen, schlagen fehl – auch weil er keine Papiere hat, die ihn nicht sofort vor ein Kriegsgericht bringen würden. Und so kommt Jean schließlich auf die Idee, sich bei der Résistance als Jude auszugeben. Hat er doch bemerkt, dass viele Franzosen bereit sind, große Risiken auf sich zu nehmen, um ihren Landsleuten jüdischer Herkunft die Flucht zu ermöglichen …

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Einen ganz anderen Film samt seines Trailers stellen wir euch im folgenden Artikel vor:

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