Alix Earle enthüllt Drama mit Alex Cooper: "Manipulativ und toxisch"
Publiziert4. September 2026, 18:31
In Netflix-DokuAlix Earle bricht ihr Schweigen über Alex Cooper
In ihrer Netflix-Serie erzählt Alix Earle endlich ihre Sicht auf das Drama mit Alex Cooper. Sie wirft ihr manipulatives Verhalten vor.

Darum gehts
- In ihrer Netflix-Doku «Earle Meets World» spricht Alix Earle (25) erstmals offen über das Drama mit Podcasterin Alex Cooper.
- Sie wirft ihrer Ex-Chefin vor, sie manipuliert, ausgenutzt und bei Podcast-Aufnahmen betrunken gemacht und mit sexuellen Fragen konfrontiert zu haben.
- In einer SMS an Cooper schreibt Earle: «Du bist manipulativ und toxisch» – ob sie die Nachricht abschickt, bleibt offen.
Seit Freitag ist Alix Earles achtteilige Dokuserie auf Netflix abrufbar. Darin erfahren ihre Fans endlich ihre Sicht auf das Drama mit Podcasterin und Unternehmerin Alex Cooper.
Wenn du keine Spoiler zur Serie «Earle Meets World» willst, dann hörst du jetzt besser auf, zu lesen. In der letzten Folge der Serie begleiten die Kameras die 25-Jährige, als sie von Alex Coopers Angriff auf Tiktok erfährt. Ihre Ex-Chefin wirft ihr in einem Video vor, ein «Fake-Drama» zu konstruieren.
Alix vs. Alex: Was ist passiert?
Alix erfuhr durch die Medien vom Ende ihres Podcasts
In der Episode bespricht Alix den Vorfall mit ihrer Schwester Ashtin (23), ihrer Mutter Alisa, ihrem Vater TJ, ihrer Stiefmutter Ashley und dem neuen Freund ihrer Mutter, Todd. Die Influencerin fühlte sich durch Alex’ Tiktok unter Druck gesetzt. Sie gab zu, dass sie Angst vor ihr habe und sich eingeschüchtert fühle.
Earle behauptet weiter, dass sie durch die Medien erfuhr, dass Cooper die Zusammenarbeit mit ihr beende. Rückblickend sagt sie, es habe beim Netzwerk «Unwell» «ständige Probleme» gegeben und die Zusammenarbeit habe nicht ihren Erwartungen entsprochen. TJ gibt an, Alix seien nicht die nötigen Ressourcen für die Dreharbeiten ihres Podcasts «Hot Mess» zur Verfügung gestellt worden, während andere «Unwell»-Shows über Film- und Produktionsteams verfügten.
Was hältst du davon, wenn frühere Zusammenarbeit öffentlich so hart abgerechnet wird?
Ich finde es nachvollziehbar, wenn jemand sich nach schlechten Erfahrungen wehrt.
Ich finde es zu viel, solche Konflikte gehören nicht ins Internet.
Für mich kommt es darauf an, wer was belegen kann.
Ich sehe beide Seiten, das wirkt nach einem toxischen Arbeitsverhältnis.
Mich interessiert dieser Promi-Streit nicht.
Alix reflektiert, dass sie Alex einst als eine Mentorin sah und sie bewunderte: «Anfangs habe ich gar nicht gemerkt, dass etwas schief lief, weil ich so von ihr besessen war. Ich dachte: ‹Sie ist mein Idol. Ich freue mich so, mit ihr zusammenzuarbeiten›. Und dann hatte ich ständig das Gefühl, ausgenutzt, missbraucht, schlecht behandelt und manipuliert zu werden.»
Die Social-Media-Berühmtheit wird sichtlich emotional, als sie anfügt: «Was ich damals dachte – und das macht mich im Nachhinein so traurig – ist, dass ich so glücklich war. Ich habe ihr so sehr vertraut, und alles, was sie tat, war, alles zu ruinieren.»
Alix bat Alex, ihr Interview anzupassen
Mit ihrem Auftritt in Alex’ Podcast «Call Her Daddy» verbindet sie keine guten Erinnerungen. In einem Teil der Episode spielen sie das Spiel «Wahrheit oder Trinken». In «Earle Meets World» behauptet Alix, sie habe darum gebeten, Teile des Interviews herauszuschneiden, doch Cooper sagte, sie habe es «lustig» gefunden.
«Wir drehen gerade ihren Podcast, und sie lässt uns vorher Alkohol trinken und stellt mir dann echt sexuelle Fragen, mit denen ich mich nicht wohlfühle. Aber ich antworte trotzdem, weil ich betrunken bin», behauptet Alix in der Folge ihren Eltern und ihrer Schwester gegenüber. Sie gibt weiter an, dass sie zu der Zeit noch im College und leicht zu beeinflussen war. «Das sind Dinge, die ich nicht unbedingt für immer im Internet haben wollte.»
Schoss Alix in SMS gegen Alex?
Die Episode endet damit, dass Alex TJ und Ashley eine SMS vorliest, die sie an Alex verfasst hat: «Ich wollte dir direkt schreiben und dir sagen, dass ich dich nicht mag. Ich lasse mich nicht auf deine Masche ein, online einen Schlagabtausch zu beginnen, und ich glaube nicht, dass du das willst. Du bist manipulativ und toxisch. Sag ruhig immer wieder, es sei nur ein Geschäft, aber deine Art, Geschäfte zu machen, ist widerlich», beginnt die Nachricht.
Weiter lautet sie: «Du stellst Geld über Moral. Du hast mich in jungen Jahren in einer Branche ausgenutzt, von der ich keine Ahnung hatte. Du machst ständig falsche Versprechungen, und ‹Unwell› ist ein Teil davon. Wir hatten ein Telefonat, in dem du mir gedroht hast, mich nicht mit dir anzulegen, weil du ja weisst, wie krank und verdorben du bist. Nur zu, verbreite das, verwende es gegen mich, aber du wirst mich nicht länger einschüchtern oder in eine Falle locken. Du hast recht, ich mag kleinlich sein, aber ich bin nicht bösartig. Wenn ich eines aus der Zusammenarbeit mit dir gelernt habe, dann, dass ich nie wieder mit jemandem wie dir Geschäfte machen sollte.»
Dupré und TJ bekräftigen Alix darin, die Nachricht an Cooper zu schicken. Es bleibt aber offen, ob sie dies schlussendlich macht.

Leonie Projer (pro), Jahrgang 1997, ist stellvertretende Leiterin im Ressort People und arbeitet seit Oktober 2022 bei 20 Minuten. Ihre ersten journalistischen Erfahrungen sammelte sie bei Tele M1 und «ArgoviaToday».