Apple Watch Series 12 und Ultra 4: Was Apple plant
Wie geht es weiter bei der Apple Watch? Klar scheint bereits zu sein, dass Apple im September die Series 12 der Computeruhr vorstellen wird – vermutlich mitsamt einer neuen Ultra-Generation, der dann vierten. Doch noch niemand weiß, welche Neuerungen die Modelle bekommen. Nach Leaks zum Thema Bedienänderungen und möglichen Verbesserungen beim Design blieb es zuletzt still um die nächsten Apple-Wearables. Ein Überblick zu dem, was wir bereits wissen – und in den kommenden Monaten erwarten.
Altes Design bleibt altes Design
Dass Apple seiner Watch einen neuen Formfaktor verpassen könnte, ist ein uraltes Gerücht. In der Praxis tat sich hingegen wenig. Zwar gab es Veränderungen beim Aufbau der Geräte, mit größerem Bildschirm, anderer Rückseite und unterschiedlichen Gehäusematerialien, doch eine Apple Watch von 2025 sieht immer noch fast so aus wie eine von 2015. Spekulationen, Apple könne die Computeruhr eckiger und flacher machen, bewahrheiteten sich nicht. Das hat auch Vorteile: Die gesamte Armbandkollektion der Watch lässt sich auch zehn Jahre nach Verkaufsstart weiter auftragen. Größte Änderung der Apple-Watch-Baureihe war die Apple Watch Ultra von 2022 mit robusterem, größeren Gehäuse und deutlich verlängerter Laufzeit. Die kostengünstigen SE-Modelle sehen wiederum aus wie die reguläre Apple Watch.
Auch im September 2026 sollte sich der Look der regulären Apple Watch wohl eher nicht ändern. Es gibt aktuell keine konkreten Informationen, dass Apple ein Redesign angeht. Stattdessen ist mit einem beschleunigten Chip zu rechnen, der mehr Leistung verspricht. Auch zu neuen Sensoren gibt es keine Neuigkeiten. Denkbar ist höchstens, dass Apple bestehende Algorithmen etwa zur Blutdruckerfassung verbessert. Ein eher nicht sonderlich vertrauenswürdiges Gerücht besagt wiederum, dass Apple erstmals Sensoren für seine Apple-Watch-Bänder plant, um mehr Werte erfassen zu können. Hierzu gibt es auch passende Patente. Doch bis auf einen Leak schweigt die Gerüchteküche hierzu.
Touch-ID, Ultra-4-Look, Blutzucker
Gleiches gilt für die Idee, dass Apple einen Touch-ID-Sensor in der Uhr verbauen könnte – entweder auf dem Bildschirm oder in der Seitentaste. Mit dem Fingerabdrucksensor könnte man die Uhr besser absichern, denn aktuell reicht nur ein Code, um sie freizugeben – der erst wieder eingegeben werden muss, wenn man das Gerät abnimmt.
Zur Apple Watch Ultra 4 gibt es ebenfalls kaum neue Erkenntnisse. Sie könnte theoretisch neue Farben erhalten, eine längere Batterielaufzeit offerieren. Eine neue SE, dann SE 4, erwarten Beobachter in diesem Jahr hingegen nicht. Apple arbeitet unterdessen weiter an anderen Sensoren wie etwa zum Blutzuckerspiegel – auch das tut der Konzern seit Jahren. Die Apple Watch war im vergangenen Jahr 10 Jahre alt geworden. Apple hatte dazu kein neues Design gebracht. Zuletzt hieß es aus China, dass dies womöglich im kommenden Jahr nachgeholt werde, wenn das iPhone seinen 20. Geburtstag feiert.
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(bsc)