Ist nach dem WM-Finale wirklich Schluss? Argentiniens Trainer macht Messi-Fans neue Hoffnung
Argentinien-Trainer macht Fans Hoffnung auf weitere Messi-WM
Stand: 18.07.2026, 11:45 Uhr
Lionel Messi steht mit 39 Jahren vor seinem dritten WM-Finale. Argentinien-Trainer Lionel Scaloni lässt die Zukunft des Superstars offen und macht Hoffnung.
New York – Seit Jahren wird über den Zeitpunkt von Lionel Messis Abschied aus der argentinischen Nationalmannschaft spekuliert. Mit mittlerweile 39 Jahren steht der Kapitän nun vor seinem dritten WM-Finale und es ist wohl davon auszugehen, dass die Weltmeisterschaft 2026 sein letztes Turnier auf der großen Fußballbühne sein könnte. Nationaltrainer Lionel Scaloni wollte sich darauf aber nicht festlegen und nährte mit seiner Reaktion neue Hoffnungen.

Auf der offiziellen Pressekonferenz der FIFA vor dem WM-Endspiel gegen Spanien wurde Scaloni gefragt, ob Messi gerade seine letzte Weltmeisterschaft bestreite. „Woher soll ich das wissen?“, entgegnete der argentinische Nationaltrainer. Das müsse man den Superstar selbst fragen. Er habe keine Ahnung, weil Messi ihn immer wieder überrasche, erklärte Scaloni weiter. Eine Bestätigung für ein Karriereende nach dem Turnier vermied er damit.
Scaloni über Messi vor der WM 2030
Eine Zusage für 2030 lässt sich aus Scalonis Worten aber auch nicht ableiten. Messi selbst hat bisher keine Teilnahme an einer weiteren WM angekündigt und wäre beim nächsten Turnier schon 43 Jahre alt. Einen besonderen Reiz hätte die WM 2030 für den Argentinier trotzdem, denn das Turnier wird in sechs Ländern ausgetragen, wobei Jubiläumsspiele in seiner Heimat Argentinien, Paraguay und Uruguay stattfinden sollen.
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Aktuell wartet auf Messi ein weiteres historisches Spiel. 7338 Tage nach seinem WM-Debüt am 16. Juni 2006 gegen Serbien und Montenegro bestreitet er am Sonntag sein drittes Endspiel. Bei seinem ersten Turnier in Deutschland erzielte der damals 18-Jährige sein erstes WM-Tor. Nach der Finalniederlage gegen Deutschland 2014 führte er Argentinien 2022 zum Titel. Das Duell mit Spanien wird sein 34. Einsatz bei insgesamt sechs verschiedenen WM-Endrunden.
Scaloni würdigte vor dem Finale vor allem die Langlebigkeit seines Kapitäns. In diesem Alter noch einmal ein WM-Endspiel zu erreichen, sei „unglaublich“. Messi sei längst eine Legende, doch auch die gesamte Mannschaft habe Argentinien in den letzten Jahren eine tolle Zeit beschert. Unabhängig vom Ausgang des Endspiels zeigte sich Scaloni für den gemeinsamen Weg dankbar und bezeichnete die Leistungen seiner Spieler als Vorbild für andere Mannschaften.
Bevor eine mögliche WM-Teilnahme im Jahr 2030 überhaupt zum Thema werden kann, steht für Argentinien die Titelverteidigung im Mittelpunkt. Am Sonntag um 21 Uhr trifft der amtierende Weltmeister im Finale auf Europameister Spanien. Mit einem Sieg könnte Argentinien als erste Nation seit Brasilien 1962 zwei WM-Titel nacheinander gewinnen und Messi seiner Karriere ein weiteres Kapitel hinzufügen. (luh)