Auf "Bruder" mit dem Clan


Hans Rauscher

Auf "Bruder" mit dem Clan

Die siegreiche Linke in Berlin und seltsame Kontakte zum organisierten Verbrechen

Einserkastl

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Hans Rauscher

Ein Mann mit Glatze und dichtem Bart, bekleidet mit einem schwarzen Hemd und einem bunten Schal, spricht leidenschaftlich in einem Raum, der wie ein Plenarsaal aussieht. Im Hintergrund ist ein blauer Stuhl sichtbar.
Seine Kontakte bringen die gesamte Partei in Erklärungsnot: Ferat Kocak von den Linken.

"Bruder, hilf mir mal das hier zu verbreitern. Sagt allen unseren Leuten, die sollen das teilen bitte. Grüße mit Respekt an Deinen Vater."

Wer hat das geschrieben? Ferat Kocak, ein (türkischstämmiger) Politiker der deutschen Partei Die Linke, Mitglied des Bundestages. An wen hat er das geschrieben? An einen gewissen Firsa Remmo. Der ist der Sohn des (arabischstämmigen) Berliner Clan-Chefs Issa Remmo (Adressat der "Grüße mit Respekt"). Der Remmo-Clan aus dem Libanon hat ein paar hundert Mitglieder und gilt als führend bei der organisierten Kriminalität. Die deutschen Behörden haben mehrfach Immobilien des Clans beschlagnahmt.

Nicht genug damit, bei der Linken-Siegesfeier am Berliner Wahlabend tauchte auch Clan-Boss Issa Remmo auf. Er sei nicht eingeladen gewesen, war die lahme Erklärung der Partei.

Dazu kommt, dass in der Partei massiv Antiisraelismus und Antisemitismus auftreten. Der Clan-Sprössling Firsa Remmo hatte überdies die Chats mit Ferat Kocak auf Instagram gestellt, mit den Worten: "Wir sind Sieger. Wir sind Macher. Wir sind ein Team."

Die Linke, eine Nachfolgerin diverser kommunistischer Parteien, ist mit 26 Prozent die Siegerin von Berlin und will das Bürgermeisteramt. Wie passt da "auf 'Bruder!' sein" mit Clan-Mitgliedern dazu? (Hans Rauscher, 23.9.2026)

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