Alkoholisierter Ausraster mit Folgen: Warum Julia Roberts nicht mehr mit Michael Douglas spricht
Stand: 10.10.2026, 18:06 Uhr
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Er war betrunken, sie stand neben seinem Sohn – und dann fiel ein Satz, den Hollywood-Star Michael Douglas bis heute tief bereut.
Los Angeles – Es ist eine Geschichte, die Hollywood-Insider wohl ahnen mochten, die aber erst jetzt schwarz auf weiß nachzulesen ist: In seinen neuen Memoiren „One Helluva Ride“, die am 6. Oktober erschienen sind, beichtet Michael Douglas (82) einen Ausrutscher, der ihm nach eigener Aussage jahrelang nachhing. Der Oscar-Preisträger und Produzent, bekannt aus Klassikern wie „Wall Street“ und „Basic Instinct“, beschreibt darin offen, wie er sich bei einer Golden-Globes-Party im Jahr 1990 so weit vergaß, dass eine Freundschaft daran zerbrach – für immer.

Damals produzierte Michael Douglas den Science-Fiction-Horrorfilm „Flatliners – Heute ist ein schöner Tag zum Sterben“, in dem Julia Roberts (58) und ihr damaliger Verlobter Kiefer Sutherland (59) die Hauptrollen spielten. Bei einer Feier zu den Golden Globes brachte Douglas seinen 13-jährigen Sohn Cameron (heute 47) als Begleitung mit. Wie das US-amerikanische Boulevardportal Page Six berichtete, schildert Douglas in seinem Buch, wie er Roberts mit Cameron erblickte: „Wir waren in der Bar, und Julia hatte ihren Arm um meinen Sohn gelegt und schmiegte sich irgendwie an ihn.“ Sein Sohn habe dabei verstört gewirkt – doch Douglas räumt selbst ein: „Ich war ziemlich betrunken.“
Betrunken auf Golden-Globes-Party: Wie Michael Douglas seine Freundschaft mit Julia Roberts verspielte
Was dann folgte, war ein Satz, der sich bei Julia Roberts und Michael Douglas ins Gedächtnis eingebrannt haben dürfte. Douglas fuhr die Schauspielerin, die gerade als beste Nebendarstellerin in „Magnolien aus Stahl“ ausgezeichnet worden war, direkt an: „Lass die Finger von meinem Sohn und steck dir deinen Golden Globe dahin, wo die Sonne nicht scheint.“ Am nächsten Morgen rief ihn sein Produzenten-Partner Rick Bieber an, wie die US-amerikanische Tageszeitung USA Today berichtet. Die Botschaft war eindeutig: Douglas war zu weit gegangen. Er schickte Roberts Rosen mit einer Entschuldigung und bat sie und Sutherland persönlich um Verzeihung.

Beide verziehen ihm – zumindest ausreichend, um den Film zu Ende zu drehen. Doch die Beziehung zu Roberts blieb dauerhaft beschädigt. Douglas schreibt in seinen Memoiren, er habe „bei der gefragtesten jungen Schauspielerin Hollywoods eine Grenze überschritten“. Zu Kiefer Sutherland hielt er weiterhin Kontakt, zu dessen damaliger Verlobter hingegen brach der Kontakt ab.
Der Vorfall reiht sich in ein größeres Bild ein, das Michael Douglas in „One Helluva Ride“ von sich selbst zeichnet: das eines Mannes, der hinter der Kamera die Kontrolle verlor, die er vor ihr so meisterhaft bewahrte. Bereits zuvor hatte Douglas offen über alte Set-Romanzen mit Kathleen Turner (72) und seinem Co-Star aus „Basic Instinct“ berichtet. In den 90er-Jahren trat er schließlich eine Entzugskur an, um seine damalige Ehe mit Diandra Luker (70) zu retten. Am Ende blieb von dieser Nacht nur ein lakonischer Satz, der alles sagt: „Mit Kiefer bin ich befreundet geblieben. Mit Julia eher nicht.“ Verwendete Quellen: pagesix.com, usatoday.com, „One Helluva Ride“