Banger Moment im Wimbledon-Finale: So steht es wirklich um Zverevs Knie
Stand: 13.07.2026, 14:23 Uhr
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Im Finale von Wimbledon musste Alexander Zverev neben der Niederlage einen weiteren schmerzhaften Moment überstehen. Danach fand er Worte, die weit über das Verlieren hinausgingen.
Wimbledon – Alexander Zverev (29) war seinem ersten Titel in Wimbledon so nah wie nie, doch am Ende standen eine Niederlage gegen Jannik Sinner (24) und ein banger Moment im Mittelpunkt. Im dritten Satz rutschte er bei einem Sprint nach einem Stoppball weg, griff sich sofort ans rechte Knie und blieb auf dem Rasen liegen.
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Für Sekunden hielt der Centre Court den Atem an. Dass Sinner umgehend über das Netz zu seinem Gegner lief und ihm aufhalf, prägte die Szene ebenso wie Zverevs Reaktion nach Spielende, als er trotz Enttäuschung Größe zeigte.

Nach dem Match erklärte der Tennisprofi, dass die Verletzung wohl glimpflicher ausgegangen sei als zunächst befürchtet. „Ich glaube nicht, dass es so schlimm ist, aber es ist ein bisschen angeschwollen“, sagte Alexander Zverev laut fr.de. Auch normal gehen könne er, ein Bruch sei aus seiner Sicht unwahrscheinlich.
Ganz ohne Folgen blieb der Sturz aber offenbar nicht. Zverev schilderte, dass er beim Aufschlag Probleme gehabt habe, richtig abzustoßen. Dadurch habe seine Aufschlaggeschwindigkeit nachgelassen, während er sich von der Grundlinie weiter solide bewegt habe.
Jannik Sinner reagiert sofort am Netz
Noch bevor klar war, wie schwer die Szene zu bewerten ist, handelte Sinner instinktiv. Der Italiener eilte direkt zu Zverev, half ihm auf und fragte nach seinem Zustand. Gerade in einem Grand-Slam-Finale verlieh diese Geste dem Moment besondere Wirkung. Im Stadion war die Erleichterung groß, als Zverev weiterspielen konnte.
Nach dem verlorenen dritten Satz verschwand er kurz in der Kabine, kehrte aber zurück. Sportlich kippte die Partie dennoch: Nach zwei engen Sätzen, die jeweils erst im Tiebreak entschieden wurden, verlor der Hamburger die Sätze drei und vier.
Erinnerungen an Paris und das Knie von 2024
Der Sturz rief sofort frühere Verletzungssorgen in Erinnerung. Bereits vor zwei Jahren hatte sich Zverev in Wimbledon am Knie verletzt, später sprach er von einem Knochenödem und einer Zerrung in der Kapsel. Nun wirkte die Szene auch deshalb so bedrohlich, weil viele an das Halbfinale der French Open 2022 dachten.
Damals verletzte er sich gegen Rafael Nadal (40) schwer am Sprunggelenk und musste den Platz im Rollstuhl verlassen. Wie rp-online.de berichtet, erinnerte auch Michael Stich an die Möglichkeit, dass eine alte Verletzung wieder eine Rolle spielen könnte.
Zverev rührt mit seiner Rede sogar Sinners Team
Nach der Niederlage fand Zverev am Mikrofon einen Ton, der bei vielen hängen blieb. Zunächst scherzte er in Richtung seines Gegners: „Jannik, ich mag dich nicht mehr“, sagte Alexander Zverev laut t-online.de. Danach wurde er sehr anerkennend. Er lobte Sinner als besten Spieler der Welt und würdigte auch dessen Trainerteam um Darren Cahill (60) und Simone Vagnozzi (43).
Die beiden reagierten sichtlich emotional. Zugleich dankte Zverev seinem eigenen Team für starke Wochen mit dem Titel bei den French Open und dem Finaleinzug in London. Trotz der Niederlage gibt es für ihn auch sportlich einen Erfolg: Er kehrt in der Weltrangliste auf Platz zwei zurück.