Der FC Bayern auf dem asiatischen Mallorca: Deshalb macht der FCB in Südkorea halt


Bayern-Vorstand erklärt den Reiz der südkoreanischen Mini-Insel Jeju

Stand: 03.08.2026, 13:46 Uhr

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Der FC Bayern macht in seiner Saisonvorbereitung halt in Südkorea. Der Klubvorstand erklärt die angesichts der vergangenen Destinationen ungewöhnliche Wahl.

Jeju – Der FC Bayern will seine Reichweite in Asien ausbauen, neue Fans gewinnen und die internationalen Beziehungen vertiefen. So weit, so normal. Doch warum reist der deutsche Rekordmeister dafür ausgerechnet nach Jeju, dieser kleinen Insel im Ostchinesischen Meer?

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Schließlich waren die vergangenen Destinationen Megastädte wie Seoul 2024 (rund 9,6 Millionen Einwohner), auf Jeju leben dagegen nur 700.000 Menschen. Für die Bayern ist die Insel dennoch ein wichtiger Standort – und Marketing-Vorstand Rouven Kasper erklärt, wieso: „Die Insel ist sehr nachgefragt und extrem viele Fans vor Ort, weil sie rüberkommen können“, sagte der 44-Jährige am Sonntag.

Asiatisches Mallorca: Bayerns Inseltrip in Südkorea

Nach Jeju können Fans nämlich visafrei einreisen, auch Anhänger aus China und Japan werden daher erwartet. Und: Weil die Insel ein beliebter Ferienort ist und als asiatisches Mallorca bezeichnet wird, gibt es täglich Hunderte Verbindungen. „Wir wollten unseren asiatischen Fans gegenüber inklusiv sein. Daher können wir mehrere Themen kombinieren.“

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Dazu gehört, die bestehenden Beziehungen in Korea auszubauen. Nach der ersten Reise vor zwei Jahren hat der Rekordmeister vergangenes Jahr ein Büro in Seoul eröffnet und mit Minjae Kim einen der größten Stars des südkoreanischen Fußballs im Kader.

Die Insel Jeju ist zusätzlich nützlich, weil mit dem heutigen Testspielgegner Jeju SK FC (13 Uhr, FCB-TV) ein Club zu Red&Gold Football gehört – dem Joint Venture des FC Bayern in Kooperation mit dem Los Angeles FC. „Mit diesem Partner arbeiten wir stark im Nachwuchsbereich“, erklärt Kasper. „Diesen Verein wollen wir auch in anderen Bereichen stärken.“