Eintracht-Juwel greift an – diese Veränderung fällt sofort ins Auge


Bei diesem Eintracht-Juwel glaubt Krösche an einen langfristigen Verbleib

Stand: 07.08.2026, 14:12 Uhr

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Oscar Hojlund hat körperlich sichtbar zugelegt und drängt bei der Eintracht auf den nächsten Schritt. Auch Markus Krösche setzt große Hoffnungen in ihn.

Frankfurt – Oscar Hojlund ist kaum zu übersehen. Der Mittelfeldspieler von Eintracht Frankfurt hat während des Sommers klar an Muskelmasse gewonnen und präsentiert sich in der Vorbereitung deutlich robuster als noch in der vergangenen Saison. Dahinter steckt ein klares Ziel: In seinem dritten Jahr am Main möchte sich der 21-Jährige dauerhaft in der Mannschaft von Trainer Adi Hütter festspielen.

Eintracht-Sportvorstand Markus Krösche plant langfristig mit Oscar Hojlund, der in der Sommerpause an Muskelmasse zugelegt hat.

Eintracht-Sportvorstand Markus Krösche plant langfristig mit Oscar Hojlund, der in der Sommerpause an Muskelmasse zugelegt hat. © Arne Dedert/dpa und picture alliance/dpa | Swen Pförtner

Wie die Bild berichtet, ist auch Sportvorstand Markus Krösche die Entwicklung des Dänen nicht entgangen. Der Eintracht-Boss widersprach Spekulationen über einen möglichen Abschied im Sommer. „Nein, das wird nicht seine letzte Saison bei Eintracht sein. Er hat noch einen langfristigen Vertrag und, wie gesagt, wir sind sehr zufrieden mit seiner Entwicklung. Oscar soll noch ein bisschen bei uns bleiben“, erklärte Krösche. Damit hebt sich die Situation von einigen anderen SGE-Profis ab, bei denen ein lukrativer Verkauf wohl Teil der Planung ist.

Oscar Hojlund legt körperlich zu und greift bei der Eintracht an

Hojlund wechselte im Sommer 2024 für eine niedrige siebenstellige Ablöse vom FC Kopenhagen nach Frankfurt und unterschrieb einen Vertrag bis 2029. Der damalige Kapitän der dänischen U19-Nationalmannschaft galt schon zu diesem Zeitpunkt als laufstarker und aggressiver Mittelfeldspieler. Für die körperlichen Anforderungen der Bundesliga fehlten ihm damals aber noch Kraft und Erfahrung.

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Seine Entwicklung wurde früh durch einen Mittelfußbruch gebremst, den er sich nur wenige Wochen nach seiner Ankunft im Mannschaftstraining zuzog. Doch Hojlund arbeitete sich zurück und deutete immer wieder an, warum die Eintracht ihn verpflichtet hatte. Und auch von weiteren Verletzungen ließ sich der Däne nicht zurückwerfen. In der vergangenen Saison gelang ihm dann der nächste Schritt unter Ex-Coach Albert Riera.

Während der Sommerpause arbeitete Hojlund gezielt an Kraft und Stabilität. Das macht sich bezahlt, denn in der bisherigen Vorbereitung hinterließ der 21-Jährige einen starken und stabilen Eindruck. Ein Selbstläufer wird der Weg in die Startelf trotzdem nicht. Frankfurt hat die Zentrale im Sommer mit Raphael Onyedika und Noel Aseko prominent verstärkt, zudem will Hugo Larsson bleiben. Weil die SGE in dieser Saison nicht international vertreten ist, dürfte der Konkurrenzkampf sehr intensiv werden. (luh)