Bewaffneter Raub in Alt-Hohenschönhausen: Tatverdächtiger gefasst
Wichtige Updates
Raubüberfall in Alt-Hohenschönhausen: Polizei nimmt Verdächtigen fest
Spandau: Mann schießt von Balkon aus auf Passanten
Köpenick: Polizei schießt auf mutmaßlichen Brandstifter – Gebäude nach Feuer unbewohnbar
Gesundbrunnen: Männer legen sich mit Drogendealern an – mit Messer verletzt
Louisa Thönig

Raubüberfall in Alt-Hohenschönhausen: Polizei nimmt Verdächtigen fest
Nach einem bewaffneten Raubüberfall in Alt-Hohenschönhausen (Lichtenberg) hat die Polizei einen Tatverdächtigen gefasst. Laut Polizei hätten Spezialkräfte der Berliner Polizei den Mann noch in der Nacht am Tatort angetroffen. Dabei stellten die Beamten den Angaben nach eine Schusswaffe sowie das Diebesgut sicher. Die Ermittlungen laufen. Zur Höhe eines möglichen Sachschadens machte die Polizei bislang keine Angaben.
Louisa Thönig

Potsdam-Mittelmark: Frau lebensgefährlich verletzt – Verdächtiger in U-Haft
Ein Mann soll eine Frau bei einem Streit in Treuenbrietzen (Landkreis Potsdam-Mittelmark) lebensgefährlich verletzt haben. Die 48-Jährige wurde nach der Auseinandersetzung am Samstagabend in eine Klinik gebracht, wie die Polizei mitteilte. Der Mann konnte demnach festgenommen werden. Der 36-Jährige war leicht verletzt.
Die Polizei ermittelt wegen versuchten Totschlags. Der Mann wurde einem Haftrichter vorgeführt, der Haftbefehl erließ. Spuren wurden gesichert und Zeugen befragt. Weitere Details, auch zu den Hintergründen der Tat, waren zunächst nicht bekannt.
Alexander Uhl

Spandau: Mann schießt von Balkon aus auf Passanten
Ein 28-Jähriger hat in der Nacht zu Sonntag mit einem Luftdruckgewehr auf einen Passanten geschossen. Wie die Polizei am Montag mitteilte, waren gegen 1.30 Uhr ein 32-Jähriger und ein Begleiter auf dem Gehweg des Falkenseer Damms in Spandau unterwegs, als sie ein dumpfes Schussgeräusch hörten. Der 32-Jährige wurde gleich darauf am Bauch getroffen und erlitt eine oberflächliche Verletzung.
Die beiden bemerkten auf dem Balkon einer Wohnung in der 1. Etage einen Mann. Als sie diesen ansprachen, zog er sich in die Wohnung zurück. Gleich darauf kam er mit einem Gegenstand, der einem Gewehr ähnelte, vor das Haus, ging dann jedoch wieder hinein. Die Polizei vollstreckte einen Durchsuchungsbeschluss und beschlagnahmte in der Wohnung des 28-Jährigen ein Luftdruckgewehr, Stahlkugeln, eine Schreckschusswaffe, Munition, ein Butterflymesser und ein Beil. Der 28-Jährige wurde festgenommen.
Rettungskräfte behandelten den 32-Jährigen vor Ort. Der 28-Jährige erlitt bei der Festnahme Gesichtsverletzungen und wurde ambulant in einem Krankenhaus behandelt. Gegen ihn wird wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und wegen Verstößen gegen das Waffengesetz ermittelt.
Alexander Uhl

Köpenick: Polizei schießt auf mutmaßlichen Brandstifter – Gebäude nach Feuer unbewohnbar
Polizisten haben in der Nacht zum Sonntag in Köpenick auf einen mutmaßlichen Brandstifter geschossen. Die Einsatzkräfte waren gegen 0.30 Uhr zu einem Mehrfamilienhaus in der Wendenschloßstraße gerufen worden. Dort hatte ein Bewohner schwarzen Rauch gemeldet, der vom Hausflur in seine Wohnung zog. Als die Beamten eintrafen, stießen sie auf einen 38-Jährigen, der wahrscheinlich den Brand gelegt hatte. Dieser war gerade dabei, einen Feuerlöscher zu entleeren. Dann ergriff er ein Beil und ging drohend auf die Beamten los. Beide Polizisten schossen auf den Mann und verletzten ihn. Der Mann kam in ein Krankenhaus.
Die Feuerwehr löschte den Brand in dem Gebäude. Die Rettungskräfte untersuchten zwölf Personen mit dem Verdacht auf Rauchvergiftung. Zwei (44, 85) mussten in einem Krankenhaus behandelt werden. Das Gebäude wurde durch das Feuer so schwer beschädigt, dass es evakuiert werden musste und vorerst nicht bewohnbar ist. Wie üblich hat eine Mordkommission die Ermittlungen zum Schusswaffengebrauch der beiden Beamten aufgenommen.
Alexander Uhl

Gesundbrunnen: Männer legen sich mit Drogendealern an – mit Messer verletzt
Zwei Männer sind am Sonntagabend in Gesundbrunnen (Mitte) bei einer Messerstecherei verletzt worden. Der Polizei zufolge hatten der 24- und 25-Jährige gegen 19.15 Uhr eine mehrköpfige Gruppe in der Badstraße angesprochen, weil diese dort Drogen verkauft haben soll. Die Männer forderten die mutmaßlichen Dealer auf, das zu unterlassen.
Der folgende Streit mit vier Männern aus der Gruppe artete in eine Schlägerei aus. Dabei sollen zwei der vier die beiden Männer mit Messern angegriffen und verletzt haben. Einem von ihnen wurde auch das Handy gestohlen. Die Gruppe flüchtete über die Böttgerstraße Richtung Pankstraße.
Die Polizei konnte zwei 18-Jährige, einen 20- und einen 25-Jährigen festnehmen. Die beiden Verletzten wurden in Krankenhäuser gebracht, der 18-Jährige musste operiert werden. Lebensgefahr soll nicht bestehen. Die Polizei ermittelt wegen schweren Raubes und Drogenhandels.
Alexander Uhl

Sechs Einsatzfahrzeuge der Polizei in Nikolassee in Unfall verwickelt
Gleich sechs Einsatzfahrzeuge der Bundespolizei und ein weiteres Auto waren am Sonntagvormittag in einen Auffahrunfall auf der Avus in Nikolassee verwickelt. Die Einsatzkräfte waren gegen 11 Uhr in einer Kolonne von insgesamt acht Fahrzeugen auf der A115 zwischen den Anschlussstellen Spanische Allee und Hüttenweg mit Blaulicht und Martinshorn unterwegs.
Laut Polizei wollte eine 43 Jahre alte Autofahrerin, die vor der Kolonne fuhr, Platz machen. Dafür bremste sie ab und zog nach rechts. Der Fahrer des ersten Kolonnenfahrzeugs bremste daraufhin ebenfalls, wodurch es zu der Massenkarambolage kam. Verletzt wurde niemand, fünf der Einsatzwagen waren nicht mehr fahrbereit. Die Autobahn war für die Dauer der Bergungs- und Aufräumarbeiten gesperrt.
Alexander Uhl

Potsdam: Mann bestiehlt gestürzte Frau – Polizei sucht Zeugen
Schamlos hat ein Mann die Notlage einer 68-Jährigen in Potsdam ausgenutzt. Die Frau war am Samstagmorgen gegen 10 Uhr auf einer Rolltreppe am Hauptbahnhof gestürzt. Mehrere Menschen kamen ihr zu Hilfe. Der Unbekannte fuhr auf der Rolltreppe in Gegenrichtung, schnappte sich das Handy der Frau am Anfang der Rolltreppe, das sie dort verloren hatte und ging davon.
Die Bundespolizei bittet Zeugen, sich zu melden. Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion Berlin-Ostbahnhof unter der Rufnummer 030 / 2977790 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Zudem kann auch die kostenlose Servicenummer der Bundespolizei (0800 / 6 888 000) genutzt werden.
Alexander Uhl

Brandenburg: Mann zündet seine eigene Wohnung an
Ein Mann hat in Zehdenick (Landkreis Oberhavel) nach aktuellem Stand der Polizei mit Brandbeschleuniger seine Wohnung in Brand gesetzt. Der 41-Jährige soll den Brandbeschleuniger laut einem Polizeisprecher in seiner Wohnung verteilt und dann angezündet haben. Ein Nachbar habe den Rauch bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Er erlitt den Angaben nach leichte Verletzungen.
Der 41-Jährige war laut der Polizei nicht mehr in der Wohnung. Er sei später am Sonntagnachmittag im Stadtgebiet von der Polizei aufgefunden und vorläufig festgenommen worden. Der Mann habe sich in einem psychischen Ausnahmezustand befunden. Die Ermittlungen zur Bestätigung der Brandursache laufen weiter.
Die Feuerwehr habe den Brand noch am Sonntag löschen können. Neben der Wohnung sei auch der Dachstuhl des Gebäudes beschädigt worden. Das Haus sei derzeit nicht mehr bewohnbar, hieß es von einem Polizeisprecher weiter, es musste evakuiert werden. Insgesamt gibt es demnach vier Wohnungen in dem Mehrfamilienhaus.