Bier vom Fass, Weinstand, Livemusik: Nachbarschaftsfest sammelt 400 Euro für den Wünschewagen Saar
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Bier vom Fass, Weinstand, Livemusik Nachbarschaftsfest sammelt 400 Euro für den Wünschewagen Saar
Neunkirchen-Wiebelskirchen · Gemeinsam feiern und Gutes tun – in Wiebelskirchen hat das bestens geklappt. Mehr als 100 Besucher kamen, am Ende stand eine Spende für den Wünschewagen.
16.10.2026 , 20:00 Uhr
Carina Maßing (links) und Werner Ruckert übergaben den symbolischen Spendenscheck an Katja Fickinger vom Wünschewagen Saarland.
Foto: Heinz Bier
(heb) Gemeinsam feiern, zusammen Spaß haben und dabei Gutes tun. Das hatten sich die Anwohner des Wohngebiets Stählingswies in Wiebelskirchen kürzlich bei einem Nachbarschaftsfest vorgenommen – und der Plan ging auf. Als ein solches Straßenfest in den 1980er-Jahren letztmals dort stattfand, war die jetzige Organisatorin noch gar nicht geboren. Carina Maßing, Anwohnerin im Akazienweg, gehörte zu den Initiatoren des Treffens, hatte sich um Essen und Trinken, einen Getränkewagen mit Bier vom Fass, Livemusik und Toilettenanlage gekümmert und zusammen mit ihrer Familie und anderen Bewohnern Einladungen verteilt.
400 Euro an den Wünschewagen Saarland gespendet
Auch ihr Freund, ein Winzer aus dem rheinhessischen Monzernheim, war mit einem Weinstand des elterlichen Weinguts beim sommerlichen Straßenfest dabei. Schon vorher sei festgelegt worden, sagte Maßing, dass der Reinerlös dem Wünschewagen Saarland des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) zukommen sollte. Mit weit über 100 Besuchern aus dem Kastanienweg und allen Seitenstraßen sei das Treffen in zweifacher Hinsicht ein großer Erfolg geworden, erzählte Maßing.
Nachdem alle Rechnungen bezahlt waren und der Inhalt einer Spendenbox feststand, waren rund 400 Euro übrig geblieben, die sie zusammen mit dem 94-jährigen Werner Ruckert als Senior des Wohngebiets am Dienstag an Katja Fickinger vom Wünschewagen Saarland übergab. Die ASB-Mitarbeiterin, die hierzu mit dem Spezialfahrzeug in den Akazienweg nach Wiebelskirchen gekommen war, dankte den zahlreich erschienenen Anliegern für die Spende.
Das sei „echt super“, freute sie sich, „denn das Projekt finanziert sich ausschließlich aus Spenden, irgendwelche Zuschüsse erhalten wir nicht“. Fickinger gab einen Einblick in den Alltag des Wünschewagens Saarland, erzählte von den verschiedenen Wunschfahrten und erwähnte, dass es deutschlandweit mittlerweile 22 Standorte mit Wünschewagen gibt. Im Saarland stünden 70 geschulte Wünscheerfüller zur Verfügung, erzählte die ASB-Mitarbeiterin, „die das alles ehrenamtlich in ihrer Freizeit machen“. Und so etwas sei keineswegs selbstverständlich.
(ceh/nlk)