Bootsunglück in Berlin: Zwei Menschen lebensgefährlich verletzt
Wichtige Updates
Zwei Menschen nach Bootsunglück in Friedrichshain in Lebensgefahr
Polizist schießt Autofahrer in Berlin-Mitte an
BAO Ferrum ermittelt nach Sprengstoffexplosion in Charlottenburg
Schüsse auf Wohnhaus im Märkischen Viertel: Täter flüchtig
Jessica Pillatzki
Louisa Thönig

Zwei Menschen nach Bootsunglück in Friedrichshain in Lebensgefahr
In der Nacht zu Mittwoch soll in der Tunnelstraße zwischen Friedrichshain und Kreuzberg ein Boot gesunken sein. Dabei seien gegen 3 Uhr drei Menschen und zwei Hunde ins Wasser gestürzt. Das berichtet ein Reporter von vor Ort.
Eine Person habe sich selbst ans Ufer retten können. Zwei weitere Menschen seien von einem anderen Bootsbesitzer mithilfe von Rettungsringen aus dem Wasser gezogen worden. Auch die beiden Hunde seien gerettet.
Zwei der Menschen sollen sich in Lebensgefahr befinden, eine weitere Person sei leicht verletzt.
Louisa Thönig

Kellerbrand in Reinickendorf löst Großeinsatz der Feuerwehr aus
Ein Kellerbrand im Eisbärenweg in Berlin-Reinickendorf hat in der Nacht zu Mittwoch für eine starke Rauchentwicklung in mehreren Häusern gesorgt. Die Feuerwehr wurde gegen 1 Uhr alarmiert und begann nach dem Auffinden des Brandes mit den Löscharbeiten.
Da fünf Kellereingänge beziehungsweise Treppenaufgänge miteinander verbunden waren, breitete sich der Rauch in mehreren Aufgängen aus. Rund 50 Feuerwehrleute waren im Einsatz, um die Treppenhäuser einzeln zu belüften. Zahlreiche Bewohner verließen vorsorglich ihre Wohnungen und wurden vorübergehend in einem Feuerwehrbus untergebracht.
Mehrere Rettungswagen und ein Notarzt standen für den Einsatz bereit. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde niemand verletzt.
Louisa Thönig

Polizist schießt Autofahrer in Berlin-Mitte an
Bei einer Fahrzeugkontrolle in Berlin-Mitte ist ein Autofahrer von einem Polizisten angeschossen worden. Es bestehe keine Lebensgefahr, sagte ein Sprecher der Polizei. Der Mann sei mit einer Schussverletzung am Bein in ein Krankenhaus gebracht worden. Die Beamten hätten das Fahrzeug wegen des Verdachts der Verkehrsunfallflucht und Trunkenheit kontrolliert, teilte die Polizei auf X mit.
Nach Angaben des Sprechers war der Autofahrer nach einer Verfolgungsjagd am Dienstagabend gegen 21 Uhr an der Ecke Karl-Lieberknecht-Straße/Spandauer Straße von der Polizei gestoppt worden; also unweit vom Alexanderplatz. Bei der Kontrolle des Fahrzeugs habe einer der Beamten seine Schusswaffe eingesetzt und den Mann getroffen.
Der Fahrer soll zuvor in einen Unfall verwickelt gewesen sein. "Das Fahrzeug wurde zuvor von Zeugen bei mindestens einem Verkehrsunfall beobachtet und ist im Anschluss von Einsatzkräften verfolgt worden", hieß es auf X.
Weitere Hintergründe waren noch unklar. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen aufgenommen.
Leonhard Rosenauer
Taskforce nach Überfällen von Jugendlichen in Potsdam
Nach einer Reihe von Gewaltstraftaten jugendlicher Gruppen in Potsdam hat die Stadt eine Taskforce Jugendgewalt eingerichtet. Diese solle "ein abgestimmtes und schnelles Handeln bei aktuellen Vorfällen" ermöglichen, teilte die Stadt mit. Die neu gegründete Einsatzgruppe trifft sich nach den Angaben ab sofort mindestens wöchentlich.
Sie soll demnach eng mit der jüngst gegründeten Arbeitsgruppe "Jugendgewalt und Jugendkriminalität" im Netzwerk "Sicherheit in Potsdam" zusammenarbeiten. Diesem gehören Vertreter von Polizei, Staatsanwaltschaft, Jugendhilfe und Stadtverwaltung an.
"Wir nehmen die aktuellen Entwicklungen sehr ernst und wollen auf die schwerwiegenden Vorfälle schnell, entschlossen und abgestimmt reagieren", erklärte Oberbürgermeisterin Noosha Aubel. Darum sollten die zuständigen Stellen schneller zusammenarbeiten können. "Gleichzeitig wollen wir Präventionsangebote verstärken, um Gewalt und Kriminalität unter Jugendlichen nachhaltig vorzubeugen", so Aubel weiter.
Leonhard Rosenauer
Stahlträger erschlägt Arbeiter auf Baustelle in Tempelhof
Ein Arbeiter ist auf einer Baustelle in Berlin-Tempelhof von einem Stahlträger erschlagen worden. Der junge Mann starb noch an der Unfallstelle, wie ein Polizeisprecher sagte. Weitere Details zu dem Opfer nannte er nicht.
Nach einem Bericht der "B.Z." sollte der Stahlträger mit Hilfe eines Stahlseils oder einer Kette angehoben werden. Dabei sei die Sicherung gerissen und der schwere Träger zu Boden gestürzt.
Der konkrete Unfallhergang müsse noch ermittelt werden, erklärte der Polizeisprecher. Man gehe jedoch von einem technischen Defekt aus. Das Landesamt für Gesundheit und Arbeitsschutz sei eingeschaltet worden. Polizei und Feuerwehr wurden nach den Angaben gegen 14.40 Uhr zu der Baustelle auf einem Krankenhausgelände gerufen. Auch ein Rettungshubschrauber war vor Ort. Für den jungen Mann kam die Hilfe jedoch zu spät.
Dennis Wippich
Potsdam: Jugendliche sollen zwei Teenager bedroht haben
Zwei Teenager sollen in Potsdam von einer Gruppe Jugendlicher bedroht worden sein. Nach Angaben eines der Betroffenen zwangen mehrere Jugendliche die beiden dazu, am Montagvormittag das Schulgelände zu verlassen, wie die Polizei mitteilte. Im Park kam es demnach zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen einem Mitglied der Gruppe und einem der Jugendlichen. Dabei soll der Teenager geschlagen worden sein.
Anschließend seien beide Jugendlichen bedroht worden. Die mutmaßlichen Täter ließen schließlich von den beiden ab und gingen in Richtung Hauptbahnhof.
Nach Angaben einer Polizeisprecherin wird unter anderem ermittelt, ob ein Zusammenhang zu früheren Vorfällen von Jugendgewalt besteht. Nach Gewalttaten von Jugendgruppen in Potsdam hat die Polizei eine eigene Ermittlungsgruppe eingerichtet. „Dort werden relevante Vorgänge gebündelt, um Verfahren schnell zu bearbeiten und Muster frühzeitig erkennen zu können“, teilte die Behörde vergangene Woche mit. Auch die Polizeipräsenz werde erhöht.
Dennis Wippich
Neukölln: Schüsse auf Café
In der vergangenen Nacht haben mehrere Männer in Neukölln auf ein geschlossenes Café geschossen. Eine Anwohnerin hörte laut Polizeimitteilung gegen 1.30 Uhr Schüsse in der Silbersteinstraße. Sie alarmierte die Einsatzkräfte. Kurz darauf flüchtete ein schwarzer Wagen, in dem sich mehrere Insassen befanden, mit hoher Geschwindigkeit.
Die Polizei entdeckte Einschusslöcher in der Fassade des Hauses und im Schaufenster des Cafés. Verletzt wurde niemand. Die BAO Ferrum des Landeskriminalamts ermittelt wegen Sachbeschädigung und Verstößen gegen das Waffengesetz.
Maria Kurth
Kreuzberg: Mutmaßlicher Einbrecher auf frischer Tat ertappt
Polizeibeamte haben Montagmorgen einen mutmaßlichen Einbrecher in Berlin-Kreuzberg festgenommen. Nach Polizeiangaben hörten Zeugen gegen 8 Uhr das Klirren einer Scheibe aus Richtung eines Spätkaufs in der Katzbachstraße und beobachteten wenig später, wie ein Mann das geschlossene Geschäft verließ. Alarmierte Polizeikräfte nahmen den 39-jährigen Tatverdächtigen kurz darauf fest. Bei der Durchsuchung des Mannes fanden die Einsatzkräfte mutmaßliches Diebesgut aus dem Spätkauf. Zudem wies das Geschäft Einbruchsspuren auf. Der Festgenommene wurde in Polizeigewahrsam gebracht und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen dem ermittelnden Fachkommissariat der Polizeidirektion 5 (City) überstellt.
Maria Kurth
Tödlicher Unfall bei Meyenburg: B 103 stundenlang gesperrt
Eine 64-jährige Autofahrerin ist nach einem Unfall auf der Bundesstraße 103 zwischen Pritzwalk und Meyenburg (Prignitz) gestorben. Sie war am Montag laut Polizei in Richtung Meyenburg unterwegs und kam kurz vor dem Abzweig nach Brügge aus noch unbekannter Ursache nach links von der Fahrbahn ab. Dort fuhr der Wagen frontal gegen einen Baum. Die Frau starb noch am Unfallort. Die B 103 war für etwa dreieinhalb Stunden gesperrt.
Maria Kurth
Kaninchenstall in Altdöbern brennt
Ein leerstehender Kaninchenstall ist in Altdöbern (Landkreis Oberspreewald-Lausitz) komplett ausgebrannt. Das teilte die Polizei mit. Der Brand war am Montagnachmittag ausgebrochen. Gegen 18 Uhr gelang es den Einsatzkräften, die Flammen zu löschen. Das Feuer griff nicht auf andere Grundstücke über. Als mögliche Ursache gilt der unsachgemäße Gebrauch eines Gasbrenners. Die Höhe des Schadens ist bislang nicht beziffert.
Maria Kurth
Auto auf A10 in Flammen – Fahrer mit 2,0 Promille unterwegs
Ein betrunkener Autofahrer ist auf dem Berliner Autobahnring von der Fahrbahn abgekommen, danach ging das Auto in Flammen auf. Das teilte die Polizei mit. Der 51-Jährige war in der Nacht zu Dienstag gegen 3.15 Uhr auf der A10 zwischen den Anschlussstellen Hohenschönhausen und Marzahn nach links von der Straße abgekommen und gegen die Leitplanke geprallt.
Anschließend geriet der Wagen in Brand. Die Feuerwehr löschte das brennende Fahrzeug. Der Mann, der allein im Auto saß, wurde leicht verletzt. Bei der Unfallaufnahme bemerkten die Beamten Alkoholgeruch. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,0 Promille. Der entstandene Schaden wird auf etwa 20.000 Euro geschätzt.
Die Blaulicht-Meldungen vom 12. Oktober
Tobias Köberlein
BAO Ferrum ermittelt nach Sprengstoffexplosion in Charlottenburg
Nach einer mutmaßlichen Sprengstoffexplosion in der Nacht zu Montag am Stuttgarter Platz in Charlottenburg ermittelt eine Sondereinheit des Landeskriminalamtes. Anwohnende hatten laut Polizei einen lauten Knall gehört. Ein 63 Jahre alter Zeuge meldete am Montagvormittag Beschädigungen – augenscheinliche Einschlagspuren - an zwei Fahrzeugen, die von der mutmaßlichen Sprengstoffexplosion herrühren könnten. Zudem seien nach derzeitigem Ermittlungsstand ein weiteres Fahrzeug und Fensterscheiben einer Wohnung in Tatortnähe beschädigt worden, teilte die Polizei am Montagnachmittag mit.
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