Bürgerhilfe Bad Arolsen: 25 Jahre gelebte Solidarität


Stand: 17.08.2026, 08:00 Uhr

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Bad Arolsen. Zur Feierstunde anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Bürgerhilfe „Wir für uns“ Bad Arolsen waren Vorstand und langjährige Mitglieder zusammengekommen.

Zur Feierstunde anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Bürgerhilfe „Wir für uns“ Bad Arolsen waren Vorstand und langjährige Mitglieder zusammengekommen. © Foto: Heike Saure

Die Bürgerhilfe „Wir für uns" feiert ihr 25-jähriges Bestehen. In dieser Zeit haben die 140 Mitglieder insgesamt 19.000 Stunden ehrenamtlich gearbeitet.

Bad Arolsen – 25 Jahre Bürgerhilfe Bad Arolsen, 25 Jahre vertrauensvolle Begegnungen, 25 Jahre gelebte Solidarität und 25 Jahre lang anpacken, begleiten, zuhören und einfach da sein. Nach einem Vierteljahrhundert zog die Bürgerhilfe „Wir für uns“ nicht nur ein Resümee, sondern blickte auch zuversichtlich in die Zukunft.

Mit derzeit 140 Mitgliedern werden alltägliche Dinge erledigt, die für andere Menschen zu großen Herausforderungen geworden sind. „Sie leisten einen Beitrag zur gesellschaftlichen Teilhabe, ermöglichen Teilhabe und Selbstständigkeit“, fasste Bürgermeister Marko Lambion in seinem Grußwort zusammen. Und genau das sei die Kernkompetenz des Vereins mit seinen unterschiedlichen Leistungen, deren Ergebnis aber immer das gleiche sei. „Sie lösen überall ein Lächeln aus und überbrücken Entfernungen“, so der Rathauschef weiter. Ein dankbares Lächeln über die Hilfe bei der Smartphone-Einrichtung oder auch das der Grundschüler, für die die Bürgerhilfe seit eineinhalb Jahren Lesepaten zur Verfügung stellt. Und auch das Lächeln über die wieder in Schuss gebrachte alte Leselampe oder die Lieblingshose, die im Reparatur-Café neues Leben eingehaucht bekommen.

Ehrenamt ist keine Nebensache

Stefan Pickert begrüßte für den Vorstand die beiden Gründungsmitglieder Ursula und Gerhard Schaller, aber auch Irmgard und Egon Flachbart, die lange im Vorstand mitgewirkt hatten. Auch Heide Hellwig-Gebhart, das einzige Ehrenmitglied des Vereins, hatte es sich ebenso wenig nehmen lassen, an der Feierstunde teilzunehmen, wie Gudrun Tilenius, die den Vorsitz des Vereins erst im Mai aus gesundheitlichen Gründen abgeben musste.

Pickert ließ die Anwesenden mit der Zahl von 19.000 ehrenamtlichen Stunden, die in der Vereinsgeschichte geleistet wurden, staunend zurück. Eine Zahl, die laut Lambion zeige, wie viel Herzblut und Engagement hinter dem Verein stehe. 19.000 Stunden voller Geduld, Ideen und Tatkraft zeigten, dass Ehrenamt keine Nebensache ist. „Menschen werden immer Menschen brauchen“, wagte Lambion einen Blick in die Zukunft. Die Veranstaltung wurde musikalisch umrahmt vom jungen Musiker Henri Senft, der die Mitglieder der Bürgerhilfe mit seinem Gitarrenspiel erfreute.