Darum sollte man gusseiserne Pfannen und Töpfe nach dem Spülen immer wieder sofort auf den Herd stellen


Stand: 11.09.2026, 13:15 Uhr

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Gusseiserne Pfannen und Töpfe gelten als Küchenklassiker für die Ewigkeit. Doch ein winziger Fehler nach dem Reinigen kann sie dauerhaft schädigen.

Gusseisernes Kochgeschirr erlebt seit Jahren eine Renaissance. Pfannen und Töpfe aus dem schweren Material speichern Wärme außergewöhnlich gleichmäßig und halten bei richtiger Reinigung ein ganzes Leben. Doch nur die passenden Lifehacks sorgen dafür, dass das robuste Material nicht beschädigt wird und noch lange Freude in der Küche bereitet.

Eine gusseiserne Pfanne steht auf einem Gasherd.

Gusseiserne Pfannen und Töpfe sollten nach dem Reinigen wieder auf den Herd gestellt werden, um Rost zu vermeiden. © KI generiert

Der häufigste davon passiert direkt nach dem Spülen: Die Pfanne landet im Abtropfgitter oder wird nur kurz mit einem Tuch abgerieben und dann weggestellt. Für blankes, unemailliertes Gusseisen kann das zum Problem werden – denn Eisen reagiert mit Wasser und Sauerstoff chemisch zu Eisenoxid, es rostet also schnell. Besondere Vorsicht gilt auch bei Gusseisen und Herdplatten auf dem Ceran-Kochfeld, die du mit Tricks vor Kratzern bewahrst.

Wie reinige ich meine Gusseisenpfannen und -töpfe nach dem Gebrauch?

Gusseisen sollte mit warmem Wasser und einer weichen Bürste gereinigt werden. Hartnäckige Reste lassen sich mit grobem Meersalz abreiben. Spülmittel ist tabu – es zerstört die Schutzschicht. Danach muss alles gründlich trocknen. In den Mikroporen des Eisens bleibt sonst Restfeuchtigkeit, die innerhalb weniger Stunden Rostflecken erzeugen kann. Die Pfanne stellst du nach dem Abwaschen ein bis zwei Minuten bei niedriger Hitze auf den Herd.

Auf dem Herd verdampft jede verbliebene Feuchtigkeit. Schon eine niedrige Temperatur reicht aus, um Restfeuchtigkeit in der Pfanne zu verdampfen. Wie baden24.de weiß, steigen 2026 dabei viele vom Induktionskochfeld wieder auf Gas um. Wer danach noch ein paar Tropfen Sonnenblumen- oder Rapsöl einreibt, legt eine dünne Schutzschicht an – die Poren des erhitzten Eisens nehmen das Öl besser auf als im kalten Zustand. So wird Gusseisen richtig gereinigt:

  1. Warmes Wasser und weiche Bürste
  2. Hartnäckige Reste mit grobem Meersalz abreiben
  3. Kein Spülmittel, keine Spülmaschine
  4. Tuch abtrocknen, dann 1–2 Minuten bei niedriger Hitze auf den Herd
  5. Noch warm: wenige Tropfen Raps- oder Sonnenblumenöl einreiben

Die Schutzschicht oder Patina ist eine harte Schicht aus polymerisiertem Öl, die sich durch Einbrennen und regelmäßigen Gebrauch aufbaut. Sie füllt die raue Eisenoberfläche auf, wirkt antihaftend und schützt zuverlässig vor Rost. Das gilt nicht für Induktionspfannen, bei denen sich bei zu hoher Hitze ein schwarzer Ring am Boden bildet. Wer seine Pfanne regelmäßig einbrennt und richtig pflegt, baut diese Schicht mit der Zeit immer weiter aus. (resa)