In dieser Form stoppt der HCD den ZSC nicht


In dieser Form stoppt der HCD den ZSC nicht

Davoser mit zu vielen Fehlern

Beim HCD passt gerade nicht viel zusammen. Deshalb kann auch der Vizemeister den Zürcher Siegeszug nicht stoppen.

Publiziert: 17.10.2026 um 22:13 Uhr

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Nicole VandenbrouckReporterin Eishockey

Beim ersten Aufeinandertreffen der beiden letzten Halbfinal-Duellanten Davos und Zürich kommt es nicht zum brisanten Kräftemessen zwischen den beiden Torhütern Aeschlimann (HCD) und Hrubec (ZSC), weil bei den Bündnern Hollenstein im Kasten steht. Brisant wäre es deshalb gewesen, weil sich seither ein Goalie-Knatsch entwickelt hat – lanciert von Hrubec.

Nur eine Woche nach dem Halbfinal-Out der Zürcher (1:4) Mitte April widmet der tschechische Meisterkeeper eine Kolumne in der Heimat dem Thema «Goalie-Doping», dass es in der Schweiz Torhüter mit «illegaler Ausrüstung» gebe und dies ein offenes Geheimnis sei. Die Kontrollen seien mangelhaft (im Blick). Genau so zufällig wie der Zeitpunkt ist wohl die Foto-Wahl der Redaktion: Bebildert ist der Text mit HCD-Aeschlimann.

Hrubec, der von SCB-Hughes in der Kritik unterstützt wird, nervt damit die Schweizer Goalie-Zunft. Von ihnen fühlt sich aber keiner gedrängt, den Verdacht ihres Berufskollegen zu kommentieren.

Andrighetto, Malgin und Knak – das ZSC-Super-Trio

Und das Spiel? Dass der ZSC seine Rekord-Siegesserie weiter in die Höhe schrauben kann, ist nie in Gefahr. Das Super-Trio Andrighetto, Malgin und Knak wirbelt, bringt die Zürcher innerhalb von drei Minuten 2:0 in Front. Die Bündner beissen sich zwar ins Spiel, was aber in den aktuellen Verhältnissen bedeutet, dass sie nicht mehr ganz so ungefährlich sind. Doch in der Offensive agieren sie zu umständlich, das Passspiel leidet – und das Powerplay ist inexistent. Fünf und vier Minuten in Überzahl verstreichen ungenutzt.

1:05

ZSC-Stürmer Simon Knak:«Davos wurde nicht gross gefährlich»

Drei individuelle Fehler liefern den Zürchern die nächsten drei Tore auf dem Silbertablett: Vor dem 0:3 verliert Frick die Scheibe an der blauen Linie an Malgin. Vor dem 0:4 vertändelt sie Waidacher. Vor dem 1:5 vergeigt Egli sein Zuspiel und für Frick gehts zu schnell.

0:52

«So ist es schwierig»:HCD-Jäger ärgert sich über frühen Davos-Rückstand

Auch ZSC-Goalie Hrubec steht mal noch im Mittelpunkt (48. Minute): HCD-Captain Jäger fährt mitten durch dessen Torraum und schlägt ihm dabei die Maske vom Kopf. Der Tscheche bleibt kurz angeschlagen liegen und lässt sich an der Bande von ZSC-Doc Gery Büsser pflegen. Wirkliche Torgefahr entschärfen muss er nur wenige Male.

1:01

Blutige Angelegenheit:HCD-Jäger fährt durch ZSC-Goalie Hrubec

Fans: 6547.

Tore: 15. Knak (Malgin, Andrighetto) 0:1. 17. Andrighetto (Knak) 0:2. 43. Strömwall (Andrighetto, Malgin) 0:3. 47. Riedi (Strömwall, Baechler) 0:4. 53. Zadina (Tambellini, Waidacher/SH!) 1:4. 57. Gruber (Weber) 1:5.

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Mannschaft

SP

TD

PT

1

ZSC Lions

ZSC Lions

12

25

33

2

Genève-Servette HC

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13

3

24

3

HC Ambri-Piotta

HC Ambri-Piotta

12

2

21

4

HC Fribourg-Gottéron

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12

14

21

5

Lausanne HC

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14

1

21

6

SC Bern

SC Bern

11

4

20

7

SCL Tigers

SCL Tigers

13

3

19

8

HC Ajoie

HC Ajoie

14

-4

19

9

EV Zug

EV Zug

8

11

16

10

HC Davos

HC Davos

13

-7

16

11

HC Lugano

HC Lugano

12

-3

15

12

EHC Biel

EHC Biel

12

-6

13

13

SC Rapperswil-Jona Lakers

SC Rapperswil-Jona Lakers

13

-18

11

14

EHC Kloten

EHC Kloten

13

-25

9

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