Einsatz bei den Profis – Tor für die U21: Das wilde Wochenende von Eintracht-Neuzugang Pimpong


Der Eintracht-Pendler setzt erstes Ausrufezeichen

Stand: 24.08.2026, 14:19 Uhr

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Malik Pimpong spielte zunächst bei den Profis und einen Tag später bei der U21. Wie genau es bei ihm weitergeht, wird sich zeigen.

Frankfurt – Der erste Neuzugang von Eintracht Frankfurt in diesem Sommer hieß Malik Pimpong. Am 30. Juni verkündeten die Hessen den Deal des jungen Angreifers, der im Gegenzug zu Routinier Rasmus Kristensen vom FC Midtjylland kam und rund zwei Millionen Euro gekostet haben soll. Sportdirektor Timmo Hardung sagte damals: “Malik Pimpong bringt als junger Spieler viel Talent und Perspektive mit. Wichtig ist nun, dass er sich in Ruhe an Eintracht Frankfurt, unsere Strukturen und das neue Umfeld gewöhnen kann.“

Malik Pimpong feierte sein Pflichtspieldebüt bei der Eintracht

Malik Pimpong feierte sein Pflichtspieldebüt bei der Eintracht © Federico Gambarini

Behutsam wolle man ihn an das Niveau heranführen, die Entwicklung gezielt fördern und ihm Stabilität geben. Am 21. Juli berichtete Absolut Eintracht, dass er zwischen der ersten und zweiten Mannschaft pendeln könne. Genau dies ist am Wochenende erstmals so eingetreten. Trainer Adi Hütter wechselte Pimpong am Freitagabend beim Pokalspiel in Krefeld gegen St. Tönis (11:0) in der 68. Minute für Jonathan Burkardt ein.

Pimpong spielt erst bei den Eintracht-Profis – und dann bei der U21

Keine 24 Stunden später stand er nach seinem Pflichtspieldebüt im 496 Kilometer entfernten Aalen auf dem Platz. Am Samstagnachmittag kämpfte die U21 der Eintracht um die ersten Zähler in der Regionalliga Südwest. Und dann gab es einen starken Ballgewinn im Mittelfeld. Ebu Bekir Is schaltete schnell um und bediente Pimpong. Der Däne stand mit dem Rücken zum Tor und nahm ihn zunächst mit dem linken Fuß mit.

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Mit dem rechten Fuß legte er sich den Ball eigentlich für einen Abschluss mit links zurecht. Doch stattdessen nahm er das Leder nach einmal mit, zog auf und schoss unhaltbar mit dem rechten Fuß ins lange Eck. Diese Beidfüßigkeit, gepaart mit einem hohen Tempo und einer bemerkenswerten Größe von 1,91 Metern, zeichnet ihn aus. Es war der Dosenöffner, die Talente der Eintracht konnten sich im Duell der Aufsteiger mit 3:0 behaupten.

Für Pimpong ist diese Spielpraxis viel wert. Sollte die Eintracht bis zum Deadline Day am 1. September noch einen Stürmer verpflichten, wird die Chance auf Einsatzzeiten hinter Burkardt, Younes Ebnoutalib und dem neuen Angreifer bei den Profis weiter sinken. Genau deshalb ergibt es Sinn, ihn bei der U21 aushelfen zu lassen. Pimpong kann oben trainieren und in der Regionalliga spielen.

Das zweite Team wird dabei nicht als Auffangbecken, sondern als Entwicklungsstätte gesehen. Pimpong soll sich bei der ersten Mannschaft integrieren und durchsetzen. Einsätze bei der U21 können ihm dabei helfen, noch schnellere Schritte zu gehen. Der erst 18 Jahre alte Angreifer nimmt die Rolle offenbar sehr gut an.

Pimpong bereits gut integriert

Ein Vorteil ist dabei unter anderem die Sprache, er versteht neben Englisch auch Deutsch. Pimpong kommt in beiden Mannschaften gut an, er ist kommunikativ und offen. Wann er wo gebraucht wird? Das entscheidet sich dann auch kurzfristig. Pimpong hat im Duell in Aalen jedenfalls gezeigt, dass er die Rolle als Pendler gewinnbringend ausführen und mit Treffern helfen kann.