Grønbæk-Schock beim HSV: Diese Optionen hat Polzin


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Der Grønbæk-Schock und die Folgen: Diese Optionen hat HSV-Trainer Polzin jetzt

Albert Grønbæk hat sich bei der Nationalmannschaft verletzt und wird nun mehrere Wochen ausfallen.
IMAGO/Fredrik Varfjell

Bitterer Rückschlag für den HSV: Albert Grønbæk fällt mehrere Wochen aus. Merlin Polzin muss seinen besten Offensivspieler ersetzen.

Bittere Gewissheit für den HSV. Albert Grønbæk hat sich bei der dänischen Nationalmannschaft einen Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel zugezogen und wird in den kommenden Wochen ausfallen. Das ergab eine genaue Untersuchung. Für Grønbæk und den HSV ist es ein harter Rückschlag. Die Hamburger müssen ihren bislang besten Offensivspieler dieser Saison ersetzen. Dafür gibt es mehrere Optionen.

Erst in der 82. Minute war Grønbæk bei Dänemarks 2:3-Niederlage gegen Norwegen eingewechselt worden. Nach dem Abpfiff wurde sein rechter Oberschenkel bandagiert. Nationalcoach Brian Riemer erklärte direkt, dass der 24-Jährige für die nächsten Länderspiele ausfallen werde. „Das ist sehr bitter. Albert war zuletzt richtig gut in Form.“

Der HSV muss die nächsten Spiele ohne Grønbæk planen 

In Absprache mit der medizinischen Abteilung des HSV wurde bei Grønbæk bei der Nationalmannschaft eine genaue Untersuchung mittels MRT durchgeführt. Im Anschluss stand die Diagnose fest. Eine konkrete Ausfallzeit wurde nicht genannt. Sie dürfte zwischen drei und fünf Wochen liegen.

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Für Grønbæk ist es bereits die zweite Verletzung am rechten Oberschenkel in diesem Jahr. Im Februar hatte er sich eine Faszienverletzung zugezogen. Damals musste er gut einen Monat aussetzen und verpasste fünf Spiele. Sollte es diesmal ähnlich laufen, wird der Däne die Bundesliga-Spiele in Hoffenheim (10.10.), gegen Stuttgart (17.10.), in Paderborn (24.10.) sowie den Pokal-Auftritt gegen Frankfurt (27.10.) verpassen.

Grønbæk ist für die HSV-Offensive ein wichtiger Faktor

Ihn zu ersetzen, wird für den HSV sehr schwer. Mit zwei Toren (beim 3:0 im Pokal in Verl) und zwei Vorlagen (beim 2:1 gegen Köln) war Grønbæk in dieser Saison bislang der beste Scorer der Hamburger. Fast alles lief in der Offensive über ihn. Auch für viele Standards war der Däne zuständig.

Grundsätzlich hat Trainer Merlin Polzin im zentralen Mittelfeld noch genug Auswahl. Zwei Optionen für die Grønbæk-Position sind nun die beiden Sommerzugänge Martin Adeline und Bilal Nadir. Doch es gibt auch andere Möglichkeiten. Patson Daka und Otto Stange stehen als etwas offensivere Varianten bereit. Zudem könnte Albert Sambi Lokonga weiter vorne spielen. Seinen Platz an der Seite von Nicolai Remberg könnte in diesem Fall Bilal Nadir oder Kofi Amoako übernehmen.

Polzin wird in der kommenden Woche alle Optionen durchgehen und dann entscheiden, welche Lösung für den Moment die beste ist. Dabei hilft sicherlich auch, dass das nächste Liga-Spiel erst in zwei Wochen auf dem Programm steht und zuvor am 4. Oktober im Volksparkstadion noch gegen den FC Kopenhagen getestet wird.