Hitze-Hammer: Dürre-Sommer 2026 geht in die nächste Runde – Temperaturen kratzen teils an der 40-Grad-Marke
Stand: 10.08.2026, 05:17 Uhr
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Deutschland glüht: In den kommenden Tagen klettert das Thermometer verbreitet über 30 Grad, im Südwesten bis zu 38 Grad. Eine Wetter-Kolumne von Dominik Jung.
Kassel – Wer gehofft hat, dass der Sommer 2026 langsam Gnade zeigt, wird bitter enttäuscht. Zum Wochenstart wird es vielerorts schon wieder brutal heiß: Während der Norden mit dichten Wolken, ein paar Schauern und teils kräftigen Gewittern bei 21 bis 30 Grad noch glimpflich davonkommt, kocht der Rest des Landes bei 31 bis 37 Grad.

Im Südwesten sind örtlich sogar bis zu 38 Grad möglich. Dazu droht am Nachmittag vom Saarland bis zur Oder eine Gewitterfront mit heftigen Sturmböen – eine explosive Mischung aus Gluthitze und Krawall am Himmel.
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Sommer 2026: Erst kurze Verschnaufpause, dann die nächste Hitze-Keule
Danach folgt zwar eine kurze Verschnaufpause – am Dienstag (11. August) und Mittwoch (12. August) rutschen die Werte im Norden auf frische 20 bis 26 Grad, im Süden bleiben es 27 bis 34 Grad. Doch die Erholung hält nicht lange.
Ab Donnerstag (13. August) dreht das Thermometer wieder voll auf, und am Freitag (14. August) schlägt die Hitze richtig zu: Im Südwesten sind bis zu 38 Grad drin, am Oberrhein kratzen einzelne Hitzeinseln nahe an der 40-Grad-Marke. Auch am Wochenende bleibt es mit bis zu 37 Grad glühend heiß, dazu mischen sich einzelne, teils kräftige Gewitter ins Bild.
Und der Regen? Fehlanzeige!
Das eigentliche Drama spielt sich aber am Boden ab. Denn flächendeckenden Landregen, der die ausgedörrten Böden endlich durchtränken würde, sucht man vergeblich. Was runterkommt, sind lokale Gewitterkleckse – mal hier ein Guss, mal dort ein Blitz, aber nichts, was die Dürre wirklich stoppt.
Die Felder sind staubtrocken, der Boden reißt auf, viele Gärten hängen längst am Tropf. Wer glaubt, der Ausnahmesommer 2026 sei schon durch, der irrt gewaltig: Diese Hitze- und Dürre-Phase hat das Zeug, sich in die Rekordbücher zu brennen. Cremen, trinken, Schatten suchen – und Daumen drücken, dass endlich mal ordentlich Regen fällt.