„Ist der Job, den wir uns ausgesucht haben“: Eberl lässt mit Aussage über Druck im Profifußball aufhorchen


Stand: 25.10.2026, 22:42 Uhr

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Wer im Profifußball bestehen will, muss mit enormem Druck klarkommen. Das weiß auch Bayern-Vorstand Max Eberl, der mit einer Aussage zum Thema überrascht.

Freiburg – Vincent Kompany meldete sich bei seinem Stellvertreter Aaron Danks mit einer kurzen Handy-Nachricht aus dem Krankenhaus. Der Trainer des FC Bayern freute sich über den Sieg gegen den SC Freiburg, wird aber vorerst nicht an die Seitenlinie zurückkehren. Der ehrgeizige Trainer war am Freitag zusammengebrochen, nachdem er zuvor durch eine Viruserkrankung schon angeschlagen war.

Max Eberl will noch ein paar Bayern-Stars verkaufen.

Max Eberl spricht über großen Druck im Profifußball © Sven Hoppe/dpa

Hat sich der Belgier zu viel Druck gemacht? Immerhin muss er auch jetzt gebremst werden, wie Sportvorstand Max Eberl bei DAZN andeutete: „Ich hoffe, er nimmt es dann auch an, um dann wirklich ganz gesund zu sein.“ Zum Thema Druck im Profifußball äußerten sich auch Kompanys Trainerkollegen Miron Muslic und Niko Kovac am Wochenende. Auch Eberl ging auf die schwierige Thematik ein.

Bayerns Sportvorstand Eberl verweist auf seine persönliche Krankheitsgeschichte

„Ich will jetzt nicht in der Vergangenheit graben, aber ich habe meine Geschichte mit der Thematik und der Profifußball ist extrem. Aber ich will mich nicht beschweren. Das ist der Job, den wir uns ausgesucht haben“, stellte der 53-Jährige klar. Eberl trat im Januar 2022 wegen eines Burn-outs von seinem Job als Geschäftsführer Sport bei Borussia Mönchengladbach zurück. Dementsprechend überraschend ist seine Aussage zum Druck im Job.

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Dieser sei ein elementarer Teil der Arbeit. Wichtig sei laut Eberl aber eine andere Sache: „Wir müssen aufeinander aufpassen. Das ist das Entscheidende. Und aufeinander aufpassen heißt eben: Es ist schwierig, dem Trainer zu sagen, lass das Spiel mal weg. Das kannst du nicht machen, weil der Trainer ja auch seine Motivation hat.“

Deshalb richtete der Sportvorstand des FC Bayern eine klare Botschaft an alle: „Wir als erwachsene Männer müssen miteinander umgehen, müssen miteinander sprechen und versuchen zu erkennen, um dann eben dieser Schutz zu sein.“ Der Vorfall um Vincent Kompany hat innerhalb weniger Tage schon für viel Aufruhr gesorgt. Im besten Fall trägt er langfristig zu einem größeren Bewusstsein für die Bedeutung von mentaler Gesundheit im Profisport bei. (phm)