Eichkätzchen löste Oberleitungsstörung auf Ostbahn aus
Niederösterreich
Eichkätzchen löste Oberleitungsstörung auf Ostbahn aus
Nach der Oberleitungsstörung auf der Ostbahn ist noch bis Mittwoch mit Einschränkungen zu rechnen. Ursache für den Kabelbrand soll laut Polizei ein Eichhörnchen gewesen sein
Bruck a.d. Leitha/Purgstall a.d. Erlauf – Im Zusammenhang mit der Oberleitungsstörung auf der Ostbahn gibt es nun konkrete Erkenntnisse. Ausgelöst worden sein dürften die Probleme von einem Eichkätzchen, das auf einem Oberleitungssteher in die 15-kV-Starkstromleitung geraten war. Daraufhin gab es einen Erdschluss, in der Folge brannte die Oberleitung durch und riss ab, auch ein Kabeltunnel brannte aus, bestätigte Polizeisprecherin Manuela Weinkirn am Dienstag einen Bericht des ORF-Niederösterreich.
Der Vorfall ereignete sich am Samstag beim Bahnhof Götzendorf (Bezirk Bruck an der Leitha). Eine Streckenunterbrechung war das Resultat, seit Sonntag gibt es einen eingeschränkten Betrieb. Die Reparaturen im Abschnitt Gramatneusiedl – Bruck an der Leitha werden voraussichtlich bis zum (morgigen) Mittwoch andauern. Sie sollen mit Betriebsbeginn am Donnerstag abgeschlossen sein, teilte ÖBB-Sprecher Christopher Seif auf Anfrage mit. Behoben werden müssen vor allem Schäden im Bereich der Verkabelung.
Erkenntnisse gibt es mittlerweile auch zur Entgleisung eines Regionalzugs auf der Erlauftalbahn beim Bahnhof Purgstall (Bezirk Scheibbs) am 17. September. "Erste Ergebnisse deuten darauf hin, dass eine notwendige Vorschrift nicht eingehalten wurde", hielt ÖBB-Sprecher Seif fest. "Dabei wurde die Überprüfung der richtigen Weichenstellung bei der Verschubfahrt verabsäumt." Auf der Verschubfahrt zum Bahnhof Purgstall sei dann der Personenzug entgleist, verletzt wurde niemand. Verwiesen wurde von Seif weiters darauf, dass die Untersuchungen zur Klärung des Unfallhergangs noch nicht abgeschlossen seien. (APA, 6.10.2026)
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