Generalprobe verpatzt: Erst schreibt er Masters-Geschichte – dann scheitert Tennis-Star an Natur und Nerven
Stand: 20.08.2026, 06:41 Uhr
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Turbulente Tage für Deutschlands Nummer eins beim Masters-Doppelpack. Alexander Zverev verpatzt die Generalprobe vor den US Open.
Cincinnati – Matchball vergeben, Geduldsspiel verloren: Alexander Zverev hat beim ATP-Masters in Cincinnati überraschend das Viertelfinale verpasst. Der 29-Jährige unterlag gegen den US-Amerikaner Tommy Paul nach einer von mehreren Regenunterbrechungen geprägten Partie mit 6:4, 6:7, 4:6. Der topgesetzte Zverev führte im entscheidenden dritten Satz bereits mit 4:2, verlor anschließend aber vier Spiele nacheinander.

Für den French-Open-Sieger endete die Generalprobe vor den US Open – alle Infos zum Grand Slam – mit einer Enttäuschung. Nach der Auftaktniederlage zuletzt in Montreal zum Start in die Hartplatzsaison gegen den Niederländer Tallon Griekspoor war es für den Weltranglistendritten die zweite Enttäuschung hintereinander. Dabei hatte Zverev gegen Paul lange Zeit alles im Griff. Erst nach der knapp 90-minütigen Regenpause brach es dann über ihn hinein.
Zverev verliert bei Cincinnati-Masters und verpasst damit Paris-Endspiel-Rematch
Im dritten Satz schien Zverev zunächst noch einmal auf Kurs. Der Cincinnati-Sieger von 2021 zog auf 4:2 davon, konnte sein Niveau anschließend aber nicht halten. Paul nutzte die Schwächephase konsequent und machte nach 2:51 Stunden den überraschenden Erfolg perfekt. Er trifft nun auf den an Position sieben gesetzten Italiener Flavio Cobolli – und machte damit ein Rematch des Paris-Endspiels zunichte.
Besonders bitter: In Abwesenheit der Topstars Jannik Sinner und Carlos Alcaraz schien Zverevs Weg in Cincinnati geebnet. Noch in der Runde zuvor hatte Deutschlands Nummer eins sogar Geschichte geschrieben. Zverevs Erfolg gegen Atmane war sein 20. Sieg bei einem Masters in dieser Saison. Es ist bereits das vierte Jahr, in dem der DTB-Star diese Marke bei 1000er-Turnieren knackt. Häufiger schafften es nur die Big Four Federer, Nadal, Djokovic sowie Murray. (rele)