Eutelsat und SES erhalten US-Milliarden für Freigabe von Frequenzen
Telekommunikation
Eutelsat und SES erhalten US-Milliarden für Freigabe von Frequenzen
US-Regierung bezahlt den Satellitenbetreibern 6,1 Milliarden Dollar
Die europäischen Satellitenbetreiber Eutelsat und SES können sich auf milliardenschwere Zahlungen der US-Regierung freuen. Sie erhielten insgesamt 6,1 Milliarden Dollar (5,4 Mrd. Euro) als Ausgleichszahlung für die Freigabe bestimmter Funkfrequenzen, teilten die beiden Unternehmen am Montag mit. Die US-Telekommunikationsbehörde FCC will diese künftig für Mobilfunk nutzen. Das frei gewordene Frequenzspektrum soll im kommenden Jahr versteigert werden.
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Die Aktien von Eutelsat stiegen daraufhin in Paris um bis zu 9,5 Prozent. SES-Titel legten an der Luxemburger Börse 5,7 Prozent zu. Die erwarteten US-Zahlungen an Eutelsat entsprächen knapp 50 Cent je Aktie, rechneten die Analysten der Bank JPMorgan vor. Bei SES liege der Wert bei 6 Euro je Aktie. Allerdings werde wohl rund eine Milliarde Dollar davon direkt an die Anleihegläubiger von SES fließen.
Darüber hinaus ließen die Ausgleichszahlungen Rückschlüsse auf die möglichen Ausgaben für die kommenden Mobilfunkfrequenz-Auktionen in den USA zu, schrieben die Experten weiter. US-Netzbetreiber müssten für die Bieterverfahren 2027 und 2028 voraussichtlich etwa 25 Mrd. Dollar aufbringen. Dies dämpfe die Aussichten auf künftige Aktienrückkäufe. Die Papiere der großen US-Netzbetreiber AT&T, T-Mobile und Verizon fielen im vorbörslichen Handel an der Wall Street um bis zu 1,7 Prozent. (APA, 27.07.2026)
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