Fakten-Patzer in Biografie: Bruder von Prinzessin Diana muss sich nach Klagedrohung entschuldigen


Stand: 24.09.2026, 20:55 Uhr

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Dianas Bruder Charles Spencer muss Patzer in seinen Memoiren einräumen. Doch TV-Star Piers Morgan pocht weiterhin auf eine Klage vor Gericht.

London – Mit der Veröffentlichung seiner eigenen Lebensgeschichte hat Prinzessin Dianas Bruder direkt für gewaltigen Wirbel gesorgt: Kaum sind seine neuen Memoiren „Swan Song: Diana, My Sister“ im Handel erschienen, steht Earl Charles Spencer (62) auch schon im Sturm der Kritik. Der Adlige musste in dem Werk über seine verstorbene Schwester einen gravierenden Fehler eingestehen und sich öffentlich bei dem britischen Journalisten, Autor und umstrittenen Fernsehmoderator Piers Morgan (61) entschuldigen. Wie das US-amerikanische Magazin People berichtet, reagierte Spencer damit auf eine drohende Rechtsschutzklage.

Im Zentrum des Streits steht eine Passage, in der Spencer beschreibt, wie er Morgan persönlich anrief, um ihm mitzuteilen, dass er bei Dianas Beerdigung 1997 nicht willkommen sei. Laut Spencer war Morgan bei diesem Telefonat „mürrisch und verärgert“. Doch Spencer unterlief ein folgenschwerer Irrtum: Er unterstellte, Morgan sei zum Zeitpunkt der Veröffentlichung intimer Trainingsfotos von Prinzessin Diana (36, † 1997) im Jahr 1993 bereits Chefredakteur der Zeitung „Daily Mirror“ gewesen. Tatsächlich war Morgan damals noch für das Konkurrenz-Blatt „The Sun“ tätig und wechselte erst 1995 zum „Daily Mirror“.

Klage gegen Verlag: Warum Piers Morgan Earl Charles Spencer wegen der Diana-Memoiren nicht verzeiht

In einer Erklärung des Spencer-Lagers, aus der das People-Magazin zitiert, heißt es dazu: „Earl Spencer entschuldigt sich bei Herrn Morgan für diesen Fehler.“ Der Fauxpas soll in der zweiten Auflage des Buches korrigiert werden. Spencer selbst verteidigte sein Vorgehen gegenüber People mit seinem beruflichen Ethos: „Als Historiker gehört es zu meiner Pflicht, Fakten darzulegen, und genau das tue ich. Darin liegt keine Bösartigkeit. Ich bin weder nachtragend noch bitter oder etwas in dieser Art.“

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Morgan ließ sich von der Entschuldigung jedoch nicht besänftigen. Auf der Plattform X (ehemals Twitter) erklärte er laut dem People-Magazin: „Earl Spencer hat sich bei mir für die verleumderischen Lügen entschuldigt, die in seinem neuen Buch veröffentlicht wurden. Aber ich leite rechtliche Schritte gegen ihn und seinen Verlag Penguin ein, um die Lügen entfernen zu lassen und Schadensersatz zugunsten des King’s Trust zu erwirken.“

Auch das britische Boulevardblatt Daily Express griff den Fall auf und berichtete über die Reaktionen auf die Blamage. Die australische Moderatorin Dee Dee Dunleavy wird im Daily Express mit den Worten zitiert, Spencer stehe nun „völlig blamiert da und müsse ordentlich Abbitte leisten“. Zudem meldete sich Dianas langjähriger Butler Paul Burrell (68) im Daily Express zu Wort. Er widersprach Spencers Darstellungen über das Verhalten des heutigen Königs nach dem Tod der Prinzessin von Wales: „Er war ein gebrochener Mann. Er war zutiefst erschüttert.“ Verwendete Quellen: express.co.uk, people.com, x.com