Feuerwehr findet offenen Behälter im 16. Stock des Iduna-Zentrums


Stand: 17.07.2026, 17:33 Uhr

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Sperrung: Wegen einer möglichen Gefährdung durch freigesetzte Stoffe waren 50 Einsatzkräfte der Göttinger Berufsfeuerwehr am Iduna-Zentrum, Maschmühlenweg.

Sperrung: Wegen einer möglichen Gefährdung durch freigesetzte Stoffe waren 50 Einsatzkräfte der Göttinger Berufsfeuerwehr am Iduna-Zentrum, Maschmühlenweg. © Foto: Thomas Kopietz

In Göttingen rücken 50 Einsatzkräfte zu einem Hochhaus am Maschmühlenweg aus. Eine Person wird mit Atemwegsreizungen aus dem Gebäude geholt.

Göttingen – Wieder ein Großeinsatz der Feuerwehr in Göttingen: Einsatzort war am Freitagnachmittag, 17. Juli, erneut der Wohnblock Iduna-Zentrum am Maschmühlenweg. Im Einsatz waren auch Spezialkräfte samt Fahrzeug für Atemschutz/Strahlenschutz.

Etwa 50 Einsatzkräfte der Göttinger Berufsfeuerwehr sowie zahlreiche Rettungssanitäter plus Notärzte wurden am Freitagnachmittag, 17. Juli, gegen 16 Uhr an den Maschmühlenweg am Rande der Göttinger Innenstadt beordert. Grund war der Hinweis, dass möglicherweise ein gefährdender Stoff ausgetreten sei.

Großeinsatz: Wegen einer möglichen Gefährdung durch freigesetzte Stoffe waren 50 Einsatzkräfte der Göttinger Berufsfeuerwehr am Iduna-Zentrum.

Großeinsatz: Wegen einer möglichen Gefährdung durch freigesetzte Stoffe waren 50 Einsatzkräfte der Göttinger Berufsfeuerwehr am Iduna-Zentrum. © Foto: Thomas Kopietz

Im oberen Geschoss des Hochhauses habe man auf einem Flur ein „Behältnis“ entdeckt, schilderte ein Einsatzleiter der Berufsfeuerwehr auf Anfrage unserer Zeitung. Derweil wurde eine Person mit Atemwegsreizungen aus dem Gebäude geholt und in einem Rettungswagen versorgt. „Es ist bis jetzt nur eine Person“, sagte der Einsatzleiter. „Wir hoffen, dass es nicht mehr werden.“

Zeitgleich wurde eine Person mit Atemwegsreizungen aus dem Gebäude geholt und in einem Rettungswagen versorgt. „Es ist bis jetzt nur eine Person“, sagte der Einsatzleiter. „Wir hoffen, dass es nicht mehr werden.“

Gleichwohl machten sich speziell ausgerüstete Einsatzkräfte bereit, um in das Gebäude zu gehen, mit Atemschutzausrüstung und Spezialkleidung. Sie hatten die Aufgabe, den Behälter zu sichern und zu prüfen, ob weitere Bewohner in dem Hochhaus-Wohnblock gefährdet sind oder bereits Atemwegsprobleme zeigen.

Rettungsfahrzeuge: Einige Rettungssanitäter waren vorsichtshalber zum Iduna-Zentrum in Göttingen beordert worden. Eine Person wurde medizinisch versorgt.

Rettungsfahrzeuge: Einige Rettungssanitäter waren vorsichtshalber zum Iduna-Zentrum in Göttingen beordert worden. Eine Person wurde medizinisch versorgt. © Foto: Thomas Kopietz

Die Hoffnung, dass nicht mehr Menschen betroffen sind, erfüllte sich: Gegen 17 Uhr meldeten die eingesetzten Kräfte im 16. Obergeschoss, dass der unbekannte Stoff in einem offenen Behälter gesichert sei. „Der Bereich wurde gesäubert“, sagte ein Einsatzleiter. Die Feuerwehrleute legten noch auf dem Parkplatz vor dem Hochhaus die Sicherheitskleidung ab. Wenige Minuten später war der Einsatz beendet. Vor Ort waren auch einige Polizeibeamte, die den Vorfall ebenfalls aufnahmen.

Der Maschmühlenweg war für etwa zwei Stunden gesperrt. Auch Zu- und Abfahrten von Parkplätzen und Ausfahrten waren nicht möglich.

Der Maschmühlenweg war für etwa zwei Stunden in dem Bereich und für den Durchgangsverkehr gesperrt.

Erschwerend kam hinzu, dass zeitgleich in der Uni-Medizin Göttingen eine Brandmeldeanlage auslöste - auch dort musste die Berufsfeuerwehr anrücken. Dort handelte sich um einen Fehlalarm.