Flohmarkt-Fund bei „Bares für Rares“ bringt 2.000 Euro
Stand: 10.10.2026, 18:49 Uhr
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Fast 90 Diamanten und 750er-Gold: Eine antike Brosche überrascht die „Bares für Rares“-Experten mit ihrem Wert.
Köln – Bei „Bares für Rares“ sorgt ein vermeintliches Flohmarktschnäppchen für eine große Überraschung! In der Ausgabe vom 9. Oktober erscheint Verkäuferin Karin im Studio in Pulheim und präsentiert Moderator Horst Lichter (64) eine außergewöhnliche Brosche. Das Schmuckstück gehört ihrer Schwester, die krankheitsbedingt nicht selbst an der Sendung teilnehmen kann. Was zunächst wie ein hübsches Fundstück aussieht, entpuppt sich bei genauerer Untersuchung als wertvolle Antiquität.
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Dieser Artikel entstand in Kooperation mit promiflash.de
Die Brosche stammt aus den 1860er-Jahren, besteht überwiegend aus 750er-Gold und ist mit rund 90 Diamanten verziert. Während sich Karins Schwester einen Verkaufspreis zwischen 800 und 900 Euro erhofft hatte, fällt die Einschätzung der Experten deutlich höher aus. Sie beziffern den Wert des historischen Schmuckstücks auf stolze 3.000 bis 3.500 Euro. Mit dieser erfreulichen Nachricht begibt sich Karin anschließend in den Händlerraum. Dort findet sich tatsächlich ein Käufer, der für die Brosche schließlich 2.000 Euro auf den Tisch legt.

Die Geschichte des besonderen Fundstücks reicht bis in die 1980er- oder 1990er-Jahre zurück. Damals hatte Karins Schwester die Brosche bei einem ihrer regelmäßigen Flohmarktbesuche mit ihrem Vater entdeckt. Da das Schmuckstück keine Punzen aufweist, lässt sich sein Material zunächst nicht eindeutig bestimmen. Erst ein Goldtest im Studio bringt Gewissheit: Die Brosche wurde tatsächlich größtenteils aus hochwertigem 750er-Gold gefertigt. Auch die zahlreichen Diamanten tragen erheblich zu ihrem Wert bei. Laut Expertise bringen die Edelsteine zusammen etwa 5,5 Karat auf die Waage, wobei der größte Diamant allein rund ein halbes Karat wiegt. Schon der reine Goldankaufswert beläuft sich auf ungefähr 1.300 Euro.
Mit genau dieser Summe beginnt schließlich auch die Versteigerung unter den Händlern. Die Gebote steigen zunächst auf 1.500, dann auf 1.700 und schließlich auf 1.800 Euro. Daraufhin ergreift Karin selbst die Initiative und bringt einen Preis von 2.000 Euro ins Gespräch. Als ein Händler auf diesen Betrag erhöht, nimmt sie das Angebot an.
Auch optisch ist die antike Brosche ein Hingucker: Blüten und Efeuzweige umrahmen einen schwarz emaillierten Ring, der laut Expertise für Beständigkeit in einer Beziehung steht. Allerdings fehlt dem Schmuckstück ein Element, zudem wurden mindestens zwei Diamanten nachträglich ersetzt. Dennoch übertrifft der Verkaufspreis von 2.000 Euro die erhofften 800 bis 900 Euro deutlich. Dass Flohmarktfunde bei „Bares für Rares“ für Überraschungen sorgen können, zeigte kürzlich auch ein russischer Bruststern aus der Zeit von Zar Nikolaus II. Der historische Fund löste ein Bieterduell aus und erzielte schließlich 1.400 Euro.