Suzuki-Gala und Füllkrug-Frust bei Freiburger 4:1 gegen Werder


Freiburger 4:1-Erfolg :

Suzuki-Gala und Füllkrug-Frust

30.08.2026, 17:36Lesezeit: 2 Min.

Mann des Tages: Yuito Suzuki

Rückkehrer Niclas Füllkrug kann bei seinem Comeback in die Bundesliga keine Akzente bei Werder setzen. Mann des Tages ist Freiburgs Yuito Suzuki.

Die Galavorstellung von Yuito Suzuki hat für einen Frust-Start bei Niclas Füllkrug gesorgt: Der Rückkehrer kassierte mit Werder Bremen zum Auftakt der neuen Saison in der Fußball-Bundesliga eine herbe Pleite. Die Hanseaten verloren 1:4 (0:2) beim SC Freiburg.

Suzuki (29./48./55. Minute) mit drei Treffern in seinem 26. Bundesligaspiel und Igor Matanović (45.) waren für die Freiburger erfolgreich. Die Breisgauer um den früheren Werder-Torwart Mio Backhaus hatten sich am Donnerstag für die Gruppenphase der Conference League qualifiziert. Bremen musste die fünfte Niederlage in Serie gegen den SC hinnehmen, beim Ehrentreffer von Dariusz Stalmach (76.) leistete sich Backhaus einen Fehler.

Für Füllkrug war nach rund einer Stunde Schluss. Er lief zum ersten Mal seit Mai 2024 in der deutschen Eliteklasse auf. Der Stürmer hatte bereits im Erstrundenspiel des DFB-Pokals beim niedersächsischen Oberligaklub Lüneburger SK Hansa in der Startelf gestanden – und getroffen.

Kurz vor dem Anpfiff mussten die Bremer die Nachricht vom monatelangen Ausfall von Jens Stage wegen einer schweren Muskelverletzung verkraften. „Er ist ein Leistungsträger und ist schwer zu ersetzen“, sagte Trainer Daniel Thioune dem TV-Sender DAZN. Sportchef Clemens Fritz sucht nach einem Ersatz für den dänischen Mittelfeldspieler, der bis zum Jahresende fehlen wird: „Wir sind dran.“ Laut dem Fachmagazin „Kicker“ soll Youri Regeer von Ajax Amsterdam ausgeliehen werden.

Von Füllkrug war fast gar nichts mehr zu sehen

Die 34.700 Zuschauer im ausverkauften Freiburger Stadion sahen zu Beginn starke Bremer. Die Norddeutschen spielten zielstrebig nach vorne. Füllkrug war ordentlich eingebunden. Die Freiburger, die ihren einstigen Stammtorwart Noah Atubolu erst vor wenigen Tagen an den Ligarivalen Eintracht Frankfurt abgegeben hatten, taten sich zunächst schwer, wurden aber nach knapp zwanzig Minuten deutlich stärker.

Von diesem Zeitpunkt an war Füllkrug in erster Linie der vorderste Werder-Verteidiger. Als Stürmer hing der erfahrene Profi meist in der Luft, von Bremen kam in der Offensive nicht mehr viel, Freiburg war am Drücker. Die SC-Führung durch den Kopfball Suzukis nach einer Ecke von Jan-Niklas Beste fiel nicht überraschend. Auch nach dem Rückstand war Werder fast nur in der Defensive beschäftigt, von Füllkrug war fast gar nichts mehr zu sehen.

Matanović erhöhte per sehenswertem Distanzschuss noch vor der Pause auf 2:0. Zu Beginn des zweiten Durchgangs war Werder noch nicht richtig zurück auf dem Platz, als Suzuki nach Vorarbeit von Derry Scherhant wieder traf. Kurz darauf schob Suzuki auf Vorlage von Matanović ein. In der 57. und 59. Minute löste Füllkrug zweimal Gefahr aus, in der 61. Minute musste er das Feld für Cedric Itten räumen.