Gen-Z-Demo in Frankfurt: Innenminister kündigt starke Polizeipräsenz an
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Gen-Z-Demo in Frankfurt Innenminister kündigt starke Polizeipräsenz an
Die Initiative "Gen Z steht auf" hat zu Protesten in Frankfurt aufgerufen. Innenminister Poseck hat eine starke Polizeipräsenz angekündigt und vor einer Instrumentalisierung durch linke Gruppen gewarnt. Die Veranstalter betonen, friedlich demonstrieren zu wollen.
Polizisten im Einsatz während einer Demonstration (Symbolbild). Bild © Foto: Boris Roessler/dpa
Angesichts angekündigter Demonstrationen am 31. Oktober, unter anderem in Frankfurt, bereiten sich Hessens Sicherheitsbehörden auf mögliche Proteste vor.
Für den Tag gebe es eine Mobilisierung, die auch von Gruppen aus dem linken Spektrum für ihre Zwecke genutzt werde, erklärte Hessens Innenminister Roman Poseck (CDU). "Unsere Polizei wird stark aufgestellt sein und konsequent handeln. Sie wird keinerlei Gewalt gegen Personen und Sachen dulden."
Zunächst hatte die Bild über die geplanten Demos berichtet.
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00:45 Min.|Felix Monsees
Bild © picture alliance/dpa | Marcus Brandt| zur Audio-Einzelseite
Proteste für bezahlbares Leben und gegen Wehrpflicht geplant
Die Initiative "Gen Z steht auf" ruft für den 31. Oktober in mehreren deutschen Städten zu Protesten auf. Dabei soll es den Angaben zufolge unter anderem um bessere Bildung, bezahlbare Lebenshaltungskosten sowie die Ablehnung der Wehrpflicht gehen.
"Wir distanzieren uns klar von jeglicher Art von Gewalt", sagte Mitinitiator Akram Selo. Es gehe um eine friedliche Demonstration. Auf der Liste der Städte stehen neben Frankfurt auch München, Berlin und Hamburg. In Frankfurt ist nach Angaben des Ordnungsamtes eine "Gen-Z-Demo" am 31. Oktober angemeldet. Die Veranstalter rechnen mit 1.700 Teilnehmern.
Bundesregierung rechnet nicht mit Übergreifen gewaltsamer Proteste
Aus Sicherheitskreisen hieß es, die Proteste in Frankreich würden in Deutschland stark wahrgenommen und in sozialen Medien kommentiert. Linke Gruppen versuchten, sie für ihre eigene Mobilisierung zu nutzen.
Die Bundesregierung rechnet jedoch nicht damit, dass die teils gewaltsamen Proteste auf Deutschland übergreifen, wie ein Regierungssprecher am Montag sagte. "Diese Sorge teilen wir nicht", antwortete er auf die Frage, ob die Bundesregierung mit einer paneuropäischen Mobilisierung rechne.
Am Wochenende waren landesweite Proteste gegen hohe Lebenshaltungskosten in Frankreich von schweren Ausschreitungen und Plünderungen begleitet worden. In mehreren Städten, darunter Paris, waren am Montagabend Ausgangssperren verhängt worden.