Gottsbüren: Meckesplatz nach 18 Monaten wiederhergestellt


Stand: 05.09.2026, 12:02 Uhr

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Sind zufrieden mit der Gestaltung: Rüdiger Sander, Bauamt Trendelburg, Andreas Haupt, Ortsvorsteher Gottsbüren, Patrik Pfeiffer, Bauamtsleiter Trendelburg (Hinten von links) und Bürgermeister Manuel Zeich und Ingineur Johannes Bick (vorne von links).

Sind zufrieden mit der Gestaltung: Rüdiger Sander, Bauamt Trendelburg, Andreas Haupt, Ortsvorsteher Gottsbüren, Patrik Pfeiffer, Bauamtsleiter Trendelburg (hinten von links) und Bürgermeister Manuel Zeich und Ingenieur Johannes Bick (vorne von links). © Foto: Wanda Curic

Der Platz wurde nach dem Unwetter im August 2024 vollständig neu gebaut. Die Kosten lagen bei knapp 1,155 Millionen Euro.

Gottsbüren – Anfang August jährte sich zum zweiten Mal das Unwetter, das das kleine Dorf Gottsbüren verwüstet hatte. Am 2. und 3. August 2024 wurden Häuser und Straßen nicht nur überschwemmt, sondern teilweise vollständig zerstört. Mittlerweile lassen nur noch wenige Ecken darauf schließen, was die Wassermassen damals angerichtet haben. Am Meckesplatz ist davon nichts mehr zu sehen. Innerhalb von 18 Monaten wurden der Platz und die angrenzende Pilgerstraße wiederhergestellt.

Vor zwei Jahren war von der Straße nach dem Unwetter nichts mehr zu sehen. Jetzt wird das Wasser der länge nach in den Fuldebach abgeleitet.

Vor zwei Jahren war von der Straße nach dem Unwetter nichts mehr zu sehen. Jetzt wird das Wasser der Länge nach in den Fuldebach abgeleitet. © Foto: Wanda Curic

Gut zehn Wochen nach dem Unwetter, Mitte Oktober 2024, beschloss der Magistrat den Antrag zur Sanierung. „Es ist nicht die Regel, dass der Magistrat so schnell zustimmt. Dazu gehört eine Menge Mut, der sich nun ausgezahlt hat“, sagt Patrick Pfeiffer, Bauamtsleiter der Stadt Trendelburg. Dazu beigetragen habe aber auch eine gute Vorplanung, sagt Bürgermeister Manuel Zeich. Warten war keine Option.

Das Wasser kann jetzt die Straße entlang in den Fuldebach laufen

Im Dezember 2025 konnten die Kanalarbeiten abgeschlossen werden. Anfang August 2026 war nun auch der Straßenbau fertiggestellt. Die drei Bäume, der vor etwa 20 Jahren aufgestellte Brunnen sowie ein Tisch und eine Bank hatten dem Unwetter vor zwei Jahren getrotzt und haben weiterhin ihren Platz am Meckesplatz.

Der Pilgerweg wurde so angelegt, dass das Wasser bei einem erneuten erhöhten Aufkommen direkt entlang der Straße in den Fuldebach abgeleitet werden kann, erklärt Johannes Bick, Geschäftsführer des gleichnamigen Ingenieurbüros aus Hofgeismar. „Der Kanal allein könnte so viel Wasser nicht aufnehmen“, ergänzt Rüdiger Sander, Sachbearbeiter im Bauamt der Stadt Trendelburg.

Insgesamt hat das Projekt mit Kanal- und Straßenbauarbeiten knapp 1.155.000 Euro gekostet. „Wir sind unter den geplanten Kosten geblieben“, sagt Sander.

„In die Gestaltung des Meckesplatzes wurden die Anwohner mit einbezogen“, erklärt Andreas Haupt, Ortsvorsteher von Gottsbüren. Für das Frühjahr ist eine Bepflanzung des Platzes geplant. Zum Teil wurde der Platz gepflastert, auf dem künftig neue Bänke und Tische zum Entspannen einladen sollen. Auch die Halterung für den Maibaum wurde wieder fest installiert. „Der Maibaum hat immer hier gestanden“, erklärt Pfeiffer.