Chemiekalienhersteller: Explosion und Feuer bei Motorex
Grossbrand in Berner Chemie-Firma – jetzt spricht der CEO mit Blick
«Bunsenbrenner auf dem Dach lösten Feuer aus»
Am Dienstagabend brennt es in Langenthal. Wie mehrere Leserinnen und Leser berichten, ist auf dem Gelände der Firma Motorex ein Feuer ausgebrochen. Zuvor habe es eine Explosion gegeben. Nun erklärt Motorex-CEO, wie es zu dem Brand kam.
Publiziert: 17:50 Uhr
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Aktualisiert: vor 20 Minuten
Darum gehts
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- Grossbrand bei Motorex in Langenthal BE nach Explosion ausgebrochen
- Alertswiss warnt vor starkem Rauch und unangenehmem Geruch
- Anwohner sollen Fenster schliessen, Klimaanlagen ausschalten und Gebiet meiden
Angela RosserJournalistin News
Schwarzer Rauch stieg Richtung Himmel und breitete sich schnell aus. Er kam von der Firma Motorex in Langenthal BE. Wie mehrere Leserinnen und Leser schrieben, brannte es auf dem Firmengelände. Auch Explosionen waren zu hören.
Mittlerweile ist der Brand gelöscht, sagt Motorex-CEO Edi Fischer gegenüber Blick. Das Dach des Gebäudes, wo sich Sitzungszimmer befinden, wird aktuell saniert, sagt er.
Explodierte Gasflasche
«Beim Verschweissen von Folien hat es angefangen zu brennen», schildert er die Brandentwicklung. Dadurch sei eine Gasflasche explodiert, was den Knall erklärt, der von vielen Seiten vermeldet wurde.
«Es war aber zu keinem Zeitpunkt Chemie oder Öl betroffen – zum Glück», sagt Fischer. All diese Stoffe befänden sich in einem anderen Gebäude. Es sei auch niemand zu Schaden gekommen.
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Hier knallt es!Video zeigt Moment der Explosion
Leser berichten über Knall
Zuerst habe es eine «gewaltige Explosion mit Druckwelle» gegeben, sagte ein Leser. Er berichtete auch, dass ein Dachgeschoss brannte und laufend neue Einsatzkräfte eingetroffen seien.
Eine andere Leserin sagte sogar, es habe zweimal geknallt. Auch Alertswiss reagierte umgehend und informierte über den Brand. Die Warn-App meldete starke Rauchentwicklung im Grossraum Langenthal. «Der Brand führt zu einem starken unangenehmen Geruch», hiess es weiter.
Gebiet umfahren
Fenster und Türen seien zu schliessen und Klimaanlagen auszuschalten, lautete es in den Verhaltensempfehlungen. Weiter soll das betroffene Gebiet umfahren werden. «Gehen sie nicht in das betroffene Gebiet.»
Blick hat auch eine Anfrage bei der Kantonspolizei Bern gestellt, die Antwort steht jedoch noch aus.