Eine stürmische Nacht - und ein Happy End für die Germania


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Hessen am Abend

Eine stürmische Nacht - und ein Happy End für die Germania

Ein Sturm hat im Rhein-Main-Gebiet und Südhessen für eine unruhige Nacht gesorgt, vergessene Germania soll ausgestellt werden und Hessen will Drug-Checking erlauben. Das und mehr gibt es in Sven-Oliver Schibats Blick auf den Tag.

Collage aus drei Fotos in Form von schrägen Streifen nebeneinander: links eine Germania-Skulptur in einem Atelier; in der Mitte eine Nierenschale mit Drogen, von eine Hand gehalten; rechts Mainufer in der Dunkelheit, ein Baum liegt auf dem Boden. Darauf eine weiße Blase mit zwei gerundeten Ecken in welcher mit dunkler Schrift "Hessen am Abend" steht.

Bild © picture alliance/dpa | Andreas Arnold (Archiv), picture alliance/dpa | Katharina Kausche (Archiv), picture alliance/dpa | Andreas Arnold (Archiv), Collage: hessenschau.de

Auf meinem Wohnzimmertisch liegt seit Wochen einer dieser bunten Zauberwürfel, bei denen man die einzelnen Elemente so lange verdrehen muss, bis alle Seiten in jeweils einer Farbe erstrahlen.

Einmal habe ich es mithilfe von YouTube-Videos geschafft, ihn wieder in den Auslieferungszustand zu bringen, doch dann war er auch recht schnell wieder verdreht – und seitdem habe ich es nicht noch einmal hinbekommen. Vielleicht sollte ich ihn meiner Kollegin Christiane Thorn in die Hand drücken. Die kann diese Dinger nämlich lösen. Respekt.

Manchen Menschen reicht es aber nicht, diese Würfel überhaupt zu lösen, sondern sie wollen dabei auch noch besonders schnell sein. Speedcubing nennt sich das dann. Und das ist eine der Disziplinen bei der Deutschen Meisterschaft im Zauberwürfellösen, die seit heute in Vellmar (Kassel) stattfindet.

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00:39 Min.|Daniela Möllenkamp

Bild © hessenschau.de| zur Audio-Einzelseite

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Neben Speedcubing gibt es dort auch noch "Zauberwürfel einhändig lösen" sowie "Zauberwürfel blind lösen". Ich hingegen hätte Chancen in der Disziplin "Zauberwürfel möglichst lange verdrehen, ohne auch nur ansatzweise in die Nähe einer Lösung zu kommen".

Unsere heutige Momentaufnahme zeigt etwas, das dank zahlreicher Wolken am Himmel nur bedingt in Hessen zu sehen war: die Mondfinsternis heute Morgen. Ihren Anfang hat hessenschau.de-Nutzerin Heike aus Michelstadt (Odenwald) hier für uns festgehalten.

Großaufnahme des Mondes bei beginnender Mondfinsternis

“Die beginnende Mondfinsternis bis die Bäume und vor allem die Gewitterwolken ihn leider verdecken”, schreibt uns hessenschau.de-Nutzerin Heike aus Michelstadt zu ihrer Aufnahme. Bild © Heike K.

Und mit diesen Themen beenden wir diese Woche bei "Hessen am Abend":

Sturm lässt Bäume umfallen - Autos beschädigt

Vergangene Nacht wurde ich von heftigem Regen und Blitzen geweckt. Und raten Sie mal, wer das Sitzkissen des Liegestuhls nicht vom Balkon geräumt hatte ... Vor allem im Rhein-Main-Gebiet und Südhessen hielt das Unwetter zahlreiche Einsatzkräfte auf Trab.

Nach Angaben der Polizeipräsidien gab es aber hauptsächlich umgeknickte Bäume und Schäden an Dächern. Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen der Polizei zum Glück niemand.

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00:20 Min.|Sevilay Saatci

Bild © hessenschau.de| zur Audio-Einzelseite

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Laut unserer Wetterredaktion wird das Wetter am Wochenende in Hessen wieder etwas beständiger. Am Samstag wechseln sich sonnige Abschnitte mit dichteren Wolken ab. Es bleibt oft trocken, am Nachmittag und Abend treten einzelne Schauer auf – bei Höchstwerten von 20 bis 26 Grad. Für Sonntag ist ein weitgehend trockener Mix aus Sonne und Wolken vorhergesagt, dazu frischt der Wind lebhaft auf bei bis zu 27 Grad.

Hat sich eigentlich schon mal jemand von Ihnen den Wind in den Bäumen angeschaut und gesagt: "Na, der Wind ist aber wieder ganz schön lebhaft heute"?

Vergessene Germania-Statue soll ausgestellt werden

Und wir haben ein Happy End zum Wochenende: Nachdem die Germania-Statue mehr als 20 Jahre in einer Darmstädter Werkstatt ein unbeachtetes Dasein fristen musste, darf sie sich bald von den Menschen in Darmstadt bewundern lassen.

Auch der Streit über die Lagerkosten in Höhe von 2.627,52 Euro konnte beigelegt werden. Oberbürgermeister Hanno Benz (SPD) hat dafür persönlich bei der Bildhauerin Ruth Andres angerufen.

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00:39 Min.|Marit Tesar

Bild © Raphael Stübig (hr)| zur Audio-Einzelseite

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Am Montagmorgen will der Oberbürgermeister gemeinsam mit Mitarbeitenden in die Werkstatt kommen und sich die Situation vor Ort ansehen.

Die Germania soll zunächst im Kunstdepot der Stadt Darmstadt zwischengelagert werden und voraussichtlich bis 2027 einen neuen Standort im Eberstädter Rathaus bekommen. Genau dort gehöre sie aus Sicht von Andres auch hin: "Die hat bei uns nichts verloren in der Werkstatt. Die gehört der Öffentlichkeit."

Drogensüchtige dürfen Rauschgift auf Reinheit prüfen lassen

Cannabis ist nicht gleich Cannabis – um ein Beispiel zu nennen. Zwar sind Drogen, vorsichtig ausgedrückt, generell eher ungesund, doch häufig finden sich darin zusätzliche Substanzen, durch die der Konsum noch gefährlicher wird.

Um Schwerstabhängige vor riskanten Beimengungen oder zu hohen Konzentrationen zu schützen, will die hessische Landesregierung jetzt ein sogenanntes Drug-Checking erlauben. Dabei werden mitgebrachte Substanzen auf ihre Inhaltsstoffe geprüft.

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00:18 Min.|28.08.26

Bild © hessenschau.de| zur Audio-Einzelseite

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Das bundesweit geltende Betäubungsmittelgesetz sieht diese Möglichkeit vor. Die Länder müssen allerdings durch Rechtsverordnungen die Voraussetzungen für Modellprojekte schaffen. Die Stadt Frankfurt fordert das seit Langem. Nun will das Land Hessen den Weg freimachen, allerdings in begrenztem Umfang.

In Wiesbaden konnten Clubbesucher zuletzt im Rahmen eines Pilotprojekts fünf Monate lang ihr mitgebrachtes Cannabis auf Schadstoffe oder Verunreinigungen testen lassen.

Weitere Themen des Tages

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03:19 Min.|Frank Angermund

Bild © IMAGO / rheinmainfoto| zur Audio-Einzelseite

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Ein kurzer Blick über den Tellerrand

Streaming-Tipp: Tobi zurück in Marburg

Wenn ich hier hin und wieder erwähne, was für ein schönes Bundesland Hessen ist, dann meine ich das tatsächlich auch so. Vor allem Marburg wird immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben: die Altstadt, das Schloss, der Alte und der Neue Botanische Garten – es gibt viele gute Gründe, der Universitätsstadt an der Lahn immer wieder einen Besuch abzustatten.

Das dachte sich auch Tobi Kämmerer, der für seine aktuelle Folge von "tobis städtetrip" erneut dorthin gereist ist. 2017 war er schon einmal da, doch auch in einer so alten Stadt wie Marburg verändert sich ständig etwas.

Deswegen ist er nun "Zurück in Marburg" (so der Titel der Folge), wo er sich Schmetterlinge und einen ganz besonderen Bus anschaut, Pralinen herstellt, einen inklusiven Kletterpark besucht und noch vieles mehr erlebt. Was genau, das sehen Sie in der ARD Mediathek.

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Podcast-Tipp: Und die anderen? Zivilgesellschaft in Sachsen-Anhalt

Die Wahl in Sachsen-Anhalt steht bevor und alle Umfragen deuten auf ein starkes Ergebnis der AfD hin. Bei einer absoluten Mehrheit könnte die vom Landesverfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestufte Partei die Regierung übernehmen. Was würde das für Sachsen-Anhalt bedeuten, aber auch für ganz Deutschland?

Diese Frage wird heiß diskutiert. Es werden Erklärungen gesucht, die mit unserem Verständnis von Ost- und Westdeutschland zusammenhängen. Aber müssen wir immer noch von einer Spaltung des Landes in Ost und West sprechen? Und wenn ja, wie können wir sie überwinden?

Es gibt in den ostdeutschen Ländern aber auch starke Bewegungen gegen die rechtsextreme Partei: Vereine, Gemeinden, Unternehmen und Menschen, die sich politisch engagieren sowie Kampagnen starten. Wie stark ist die Zivilgesellschaft in Sachsen-Anhalt und wie kann sie weiter gestärkt werden? Darum geht es in dieser Folge von "Der Tag. Ein Thema, viele Perspektiven" in ARD Sounds.

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Eins noch ...

Eigentlich ist die Frage, wer die eigenen Eltern sind, leicht zu beantworten. Man kennt sie schließlich schon das ganze Leben. Auch die weitere Verwandtschaft ist in den meisten Fällen wohlbekannt.

Seitdem es im Internet frei verfügbare DNA-Tests und entsprechende Datenbanken gibt, machen allerdings immer mehr Menschen die Erfahrung, dass sie noch entfernte Cousins und Cousinen im Ausland haben, die bis dahin niemand auf dem Schirm hatte.

Im Fall von Margret Neukamp aus Nordrhein-Westfalen tauchten dabei jedoch nicht nur Cousinen und Cousins auf, sondern auch noch Halbgeschwister sowie ihr leiblicher Vater.

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Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende. Bis Montag!

Ihr Sven-Oliver Schibat (würde dann doch eher zum Auto greifen)

Sven-Oliver Schibat

Sven-Oliver Schibat Bild © hr/Jan-Niclas Grömling

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