"Hitzepanik" und Hausverstand
RAU
"Hitzepanik" und Hausverstand
Die FPÖ könnte uns bald regieren. Was würden die gegen die Folgen der "angebliche Erderwärmung" tun ?
Einserkastl
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Hans Rauscher
Eh klar, die Regierung nudelt bei einer vernünftigen Klimapolitik herum. Aber es wartet bereits eine machtvolle Opposition. Was sagt eigentlich die kilometerweit führende FPÖ zur Brutalohitze und zum Überlebensthema "Klimawandel" und "Erderwärmung"?
Also, da ist die FPÖ ganz klar. Sie glaubt es nicht. Schon seit längerem. Schon im April 2013 brachten der Abgeordnete Herbert Kickl und weitere Abgeordnete eine Anfrage im Parlament ein. Unter dem Titel: "Wo bleibt die Erderwärmung?" Damals war's nämlich gerade kalt. Kickl & Co. polemisierten daher gegen die "angebliche Erderwärmung".
Und dabei sind sie seither im Wesentlichen geblieben. Herbert Kickl spricht immer noch und ausdauernd vom "sogenannten Klimawandel". Und wenn‘s 41 Grad hat – auf keinen Fall eine "Hitzepanik“! Aber der schrecklichste der Schrecken wäre laut Kickl ein „Klima-Kommunismus". Also irgendwelche Verbotsmaßnahmen, etwa durch "Zuweisung von CO2-Kontingenten", durch die sich "jeder Mensch völlig kontrollieren und gefügig machen lässt".
Dass alles normal ist, kann aber inzwischen nicht einmal die FPÖ behaupten, aber sie sagt, man müsse darauf mit "Hausverstand statt einer ideologischen Klima-Hysterie" reagieren. Das ist einmal eine Ansage! Der gute, alte "Hausverstand" – inzwischen synonym mit "Borniertheit" – wird uns retten, wenn die FPÖ in ein paar Jahren an der Regierung ist und es über 40 Grad hat. (Hans Rauscher, 5.8.2026)
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