HSV bangt um Lokonga: Wann kehrt der Mittelfeldchef zurück?
HSV
HSV-Star Sambi Lokonga verrät sein Comeback-Ziel – und will nach Europa
Beim 1:0 des HSV gegen den VfB Stuttgart fehlte Albert Sambi Lokonga. Am Rande des Spiels aber sprach der Belgier über seinen angepeilten Comeback-Termin.
Dass sein Ausfall so gut verkraftet werden konnte, zählte zu den größten Überraschungen des HSV-Sieges gegen Stuttgart. An Albert Sambi Lokonga führt in Sachen Startelf normalerweise kein Weg vorbei, gegen den VfB aber musste der Mittelfeldmann aufgrund von muskulären Problemen passen. Wann steht er wieder zur Verfügung? Sambi Lokonga gab dazu selbst eine Prognose ab.
Er war gut gelaunt, auch wenn er sicherheitshalber nicht spielen durfte. Eine knappe Stunde vor dem Anpfiff schaute Sambi Lokonga beim „Volksparkett“ hinter der Nordtribüne vorbei und ließ sich auf einen lockeren „Klönschnack“ mit den Moderatoren ein. Dabei verdeutlichte der 2025 von Arsenal gekommene Belgier einmal mehr, wie wohl er sich im Volkspark fühlt.
Sambi Lokonga hat mit dem HSV Großes vor
„Ich habe mich sehr gut eingelebt und finde Hamburg wirklich großartig“, ließ der 26-Jährige wissen und erwies sich als schlagfertig. Anlässlich der 250. Ausgabe des Volksparketts stand am Samstag eben jene Zahl im Vordergrund. Als Moderator Morten Armbrecht den Profi fragte, für welchen Verein er denn gern sein 250. Profispiel bestreiten würde, stellte Sambi Lokonga trocken fest: „Für den HSV. In Europa!“
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Worte, die den anwesenden Fans gefielen. Ein wenig Zeit hat der zweimalige A-Nationalspieler auch noch, um sein Europacup-Ziel mit dem HSV zu verwirklichen, tatsächlich aber steht er bereits in Kürze vor einem Jubiläum. Für den RSC Anderlecht, den FC Arsenal, Crystal Palace, Luton Town, den FC Sevilla und den HSV bestritt Sambi Lokonga bislang genau 199 Profispiele. Mit seinem nächsten Einsatz knackt er die 200er-Marke. Wann kommt es dazu?
Am kommenden Samstag tritt der HSV in Paderborn an
Merlin Polzin wies am Rande der Stuttgart-Partie erneut darauf hin, dass der HSV bei Sambi Lokonga kein Risiko eingehen wollte, ehe die leichten Probleme möglicherweise in einer schwereren Verletzung münden würden. „Es geht mir gut“, bestätigte Sambi Lokonga während seines Talk-Auftritts. „Ich fühle mich nur etwas unwohl. Ich hoffe, dass ich beim nächsten Mal schon wieder dabei bin.“ Das wäre dann am kommenden Samstag, wenn der HSV bei Aufsteiger Paderborn antritt (15.30 Uhr, Liveticker auf MOPO.de). Für Sambi Lokonga müsste dann wohl der gegen Stuttgart allerdings stark aufspielende Bilal Nadir weichen.
Beim HSV setzt man ebenfalls auf eine rasche Rückkehr. Zwar war Sambi Lokonga auch am Sonntag beim Spielersatztraining der Reservisten noch nicht wieder auf dem Platz dabei, absolvierte aber ein individuelles Programm im Stadion-Inneren. Nach Möglichkeit soll er am Dienstag, zum Trainingsstart der neuen Woche, wieder mit der Mannschaft trainieren.
Sambi Lokonga trainierte schon unter Kompany und Arteta
Wie viel der Belgier von Polzin hält, machte er am Samstag deutlich. Angesprochen auf seine früheren Star-Trainer Vincent Kompany und Mikel Arteta, unter denen er in Anderlecht und bei Arsenal trainierte, stellte Sambi Lokonga fest: „Ich sehe viele Parallelen, vor allem in Bezug darauf, wie Merlin auf die Details achtet.“ Für seine eigene Karriere habe Kompany „definitiv den größten Einfluss auf mich gehabt, denn er hat mich zu Anderlechts Kapitän gemacht“, erzählte der HSV‑Profi. „Er hat mich auf die große Bühne und zu größeren Vereinen geführt.“
Seit Sommer 2025 ist Hamburg nun Sambi Lokongas Heimat und soll es zumindest bis Sommer 2028 bleiben. So lange läuft sein Vertrag im Volkspark. Und so lange wird Moderator Armbrecht auch Zeit haben, ein Versprechen des Belgiers einzulösen. Der nämlich empfahl auf Nachfrage („Welches ist das beste Restaurant in Hamburg?“) die Küche im Restaurant „Elysée“ („Du musst das Schnitzel probieren!“). Auf den Einwand des Moderators, ob er sich das denn auch leisten könne, gab sich der HSV-Star gönnerhaft und erklärte lachend: „Das ist kein Problem. Schick‘ mir einfach die Rechnung, ich übernehme das.“ Ein Mann, ein Wort.
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