HSV-Talent wechselt zu Barça: Das steckt dahinter


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HSV-Teenie (16) wechselt zum FC Barcelona - wie es dazu kam und was er kostet

Der 19-jährige Lamine Yamal (r.) ist bei Barça bereits ein Superstar. Trainer Hansi Flick gilt als Förderer von Top-Talenten.
IMAGO / NurPhoto

HSV-Talent Mikael Baza wechselt zum FC Barcelona. Warum Hamburg den Innenverteidiger ziehen lässt – und welche Rolle sein Umfeld spielt.

Im Sommer 2016 wechselte Alen Halilovic für fünf Millionen Euro vom FC Barcelona zum HSV. Fünf Jahre später kam Ludovit Reis von der zweiten Mannschaft der Katalanen nach Hamburg, da wurden knapp zwei Millionen Euro fällig. Direkte Transferbewegungen zwischen Barça und dem HSV gab es in der Historie darüber hinaus nicht – bis jetzt. Ein deutsches Nachwuchsjuwel hat sich für einen Wechsel nach Spanien entschieden.

Das „Here we go“ von Transferexperte Fabrizio Romano als Bestätigung des Deals folgte kurz nach der Meldung von Sky: Mikael Baza verlässt den HSV und schließt sich Barcelona an. Bei den Katalanen soll er über die U19-Auswahl und Barça Atletic, das zweite Team des Vereins, an die Profis von Hansi Flick herangeführt werden. Der deutsche Coach wird von Pini Zahavi, dem Gründer von „Gol International“, vertreten – genauso wie Baza.

Mikael Baza verlässt den HSV für Barça

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Der Innenverteidiger war im Juni bei der mächtigen Berateragentur vorgestellt worden. Neben Ex-HSV-Leihgabe Luka Vuskovic, seit dieser Saison in Brighton unter Vertrag, setzt unter anderem auch Bazas älterer Cousin auf die Dienste der Agenten um Zahavi: Bayern-Star Jonathan Tah. Die guten Drähte zu Barcelona und Flick dürften nun bei dem Transfer geholfen haben. Laut Romano hat Zahavi persönlich den Deal begleitet und finalisiert. Baza soll in Spanien einen Dreijahresvertrag bis 2029 unterschreiben.

HSV-Youngster Mikael Baza (16) im Februar bei einem Einsatz für die DFB-U16
picture alliance / DFB | Rafael Roman

Im Volkspark wäre der Kontrakt des elfmaligen U16-Nationalspielers im kommenden Jahr ausgelaufen. Von einer Verlängerung konnten die HSV-Verantwortlichen das Talent trotz aufgezeichneter Profi-Perspektive nicht überzeugen, weshalb die Frage aufkam: Jetzt noch eine Transfersumme kassieren – oder 2027 ablösefrei verlieren? Die Hamburger entschieden sich für erstere Variante und sollen von Barça einen mittleren sechsstelligen Betrag erhalten. Ein erstes Angebot war noch abgelehnt worden, jetzt wurde eine finanzielle Einigung erzielt.

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Letzter HSV-Einsatz vor wenigen Wochen

Medizincheck und Vertragsunterschrift in Katalonien sind laut Sky für Dienstag angedacht. „Gol International“ beschrieb Baza unlängst als ein „vielversprechendes“ Abwehrtalent und bezeichnete die Verbindung zu Nationalspieler Tah als „noch besonderer“. Der letzte HSV-Einsatz des Linksfußes ist bereits einige Wochen her.

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Am 7. August kam er für die Hamburger U21 beim Regionalligaspiel in Emden (2:3) zum Einsatz. Zwei Tage später lief er für die U19 im DFB-Nachwuchsliga-Stadtderby gegen den FC St. Pauli (1:3) als Joker auf. Es waren Bazas letzte Minuten im Trikot des HSV, zu dem er erst vor zwei Jahren vom FC Süderelbe gekommen war. Jetzt wartet Barcelona.