Apple wird teurer: Bald musst du für einige Dienste wohl mehr Geld zahlen
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ChatGPT, Claude oder Gemini kennen Monatsgebühren für mehr KI-Nutzung bereits. Nun erwägt das Apple auch – nicht nur für seinen Speicherdienst iCloud+, sondern mit noch mehr Zusatzkosten.
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Abonnieren von iCloud+: Bald teurer mit mehr KI? (Foto: Shutterstock / Koshiro K)
Apple will künftig von Nutzern, die seine KI-Dienste innerhalb von Siri AI besonders intensiv verwenden, offenbar mehr Geld verlangen. Das deutete Konzernchef Tim Cook bei der Präsentation der jüngsten Quartalszahlen an. Bisher war bereits geplant, dass Abonnenten von iCloud+ (wohl ab dem 3-Euro-Paket) ein größeres KI-Kontingent erhalten, wobei Apple noch nicht verraten hat, wie hoch es ist.
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Doch dabei soll es nicht bleiben. iCloud+ bietet Nutzern neben mehr Speicherplatz auch Zugriff auf Dienste wie Hide My Email und HomeKit Secure Video. Apple hat dokumentiert, dass diese Abonnenten auch mehr KI-Anfragen stellen können als Nutzer ohne Abo. Dies gilt ab Umsetzung von Siri AI im Herbst, das auch neue und bessere Bildgenerierungsverfahren erlaubt. Nutzer ohne Abo sollen diese nur eingeschränkt nutzen können.
Zusatzpakete für iCloud+ geplant
Cook sprach von künftigen „Upgrade-Möglichkeiten bei iCloud+“, über die Kunden ihr Abo erweitern könnten. In der Praxis bedeutet das: Apple plant Zusatzpakete. Einen „vollständigen Plan“ dazu bei Apple gebe es aber noch nicht, so der CEO. Man könne noch nicht sagen, welche Kosten für die Rechenleistung der KI-Berechnungen anfielen, „denn bei uns ist das ja noch früh“. Auch sei unklar, wie Kunden ein solches Angebot annehmen würden. „Wir werden sehen, wie da die Abnahme sein wird“, sagte der Apple-Chef.
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Siri AI besteht aus mehreren Teilen. Das KI-System ist nun ein Chatbot mit eigener App, den Nutzer wie ChatGPT oder Claude befragen können. Hinzu kommen neue Funktionen zur Bildgenerierung. Nutzer können komplett neue fotorealistische Aufnahmen erstellen lassen – über den bekannten Image Playground hinaus. Videos lassen sich bisher nicht generieren.
Neue Bildbearbeitung und mehr
Innerhalb der Fotos-App sind neue Formen der Bildbearbeitung möglich. Nutzer können Bilder mit Inhalten erweitern lassen oder die Perspektive verändern, etwa die Blickrichtung einer Person. All das belastet Apples Server zusätzlich – beziehungsweise die Server, die Apple von Google für die Gemini-KI, die unter Apples neuen Modellen liegt, eingekauft hat.
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Apple versucht zwar, möglichst viele Teile der KI-Abwicklung lokal auf den Geräten vorzunehmen. Doch das zusätzliche Service-Geschäft scheint zu locken. Mehr zu den Preisen dürftet Ihr im September erfahren. iPhone und iPad können Siri AI in der EU allerdings zunächst nicht nutzen.
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