YouTuber erfindet Transfer zum FC Bayern – dann reagiert der betroffene Profi selbst
Influencer geht mit völlig erfundenem Bayern-Transfergerücht viral
Stand: 12.09.2026, 22:36 Uhr
Kommentare
Ein YouTuber erfindet einen Wechsel von Nader Jindaoui zum FC Bayern – und erreicht damit Hunderttausende. Am Ende reagiert sogar der Spieler selbst.
München – Transfergerüchte verbreiten sich in den sozialen Medien teilweise in Windeseile. Doch wie einfach lässt sich eine komplett erfundene Meldung als vermeintliche Transfer-News verkaufen? YouTuber Alex Dimakos hat genau das ausprobiert und dafür kurzerhand einen angeblichen Wechsel von Nader Jindaoui zum FC Bayern erfunden.

In einem Video dokumentierte Dimakos Schritt für Schritt, wie er das falsche Gerücht verbreitete. Seine frei erfundene Behauptung: Jindaoui solle von der TSG Hoffenheim II zur zweiten Mannschaft des FC Bayern in die Regionalliga wechseln. Das Ziel des Experiments war es, andere Nutzer und Content Creator von der Nachricht zu überzeugen und bestenfalls sogar eine Reaktion von Jindaoui selbst zu provozieren.
Fake-Account verbreitet Gerücht um Nader Jindaoui zum FC Bayern
Damit die Geschichte glaubwürdig erschien, erstellte Dimakos als ersten Schritt einen Account auf X. Dann orientierte er sich optisch an den bekannten Transfermeldungen von Fabrizio Romano, nahm eine „Here we go“-Grafik, setzte Jindaoui darauf und ergänzte einen vermeintlich seriösen Text zum angeblichen Wechsel. „Nicht mal eine einzige Person sagt in den Kommentaren, dass das Bild Fake ist“, zeigte er sich selbst überrascht.
Absolut Bayern - der Newsletter ⚽

Seien Sie näher am FC Bayern dran als je zuvor! Unser FCB-Newsletter versorgt Sie mit den wichtigsten News, liefert Ihnen Videos, Reportagen und exklusive Interviews direkt und ganz bequem in Ihr Postfach.
Jetzt den kostenlosen Newsletter abonnieren und Teil der FCB-Community werden. So bleiben Sie immer auf dem Laufenden!
Sind Sie dabei?
HIER geht‘s direkt zur Anmeldung
Die erste Reaktion ließ nicht lange auf sich warten. Laut Dimakos berichtete weniger als eine Stunde später bereits eine französische Bayern-Fanseite über den angeblichen Transfer. Parallel verlagerte er sein Experiment auf TikTok. Dort nahm die Geschichte noch mehr Fahrt auf. Nach seinen Angaben kamen seine Videos plattformübergreifend auf rund 900.000 Aufrufe. Auch die „Here we go“-Meldung kam laut Dimakos auf 300.000 Aufrufe, wobei er einräumte, dass diese Klicks gekauft waren.
Am Ende erreichte die Geschichte sogar denjenigen, um den es die ganze Zeit ging. Jindaoui äußerte sich selbst zu den Spekulationen über einen möglichen Wechsel nach München. „Es gibt ein Gerücht auf den sozialen Medien, dass ich zum FC Bayern wechsle“, erklärte der 29-Jährige. Er wisse, dass derzeit viele Menschen mit der Geschichte Klicks generierten. Einen Transfer dementierte er aber: „Aber es stimmt nicht.“
Für Dimakos war damit eines seiner wichtigsten Ziele erreicht. „Das Gerücht ist so groß geworden, dass selbst Nader darüber redet“, stellte der YouTuber fest. Danach löste er die Geschichte endgültig auf: „Nein. Es ist gelogen. Mein Gerücht.“ Außerdem richtete er sich direkt an Jindaoui und sagte, ihm mit dem Experiment nicht schaden zu wollen. (luh)