Nach geplatztem Wechsel: Kompany mit Klartext zu Transfer-Flop


Stand: 12.09.2026, 22:31 Uhr

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Bayern-Cheftrainer äußert sich nach dem geplatzen Abgang zu Sacha Boey. Bekommt der Außenverteidiger eine neue Chance?

München – Sacha Boey und der FC Bayern München – im Sommer deutete vieles auf eine Trennung hin. Der Rechtsverteidiger galt monatelang als klarer Verkaufskandidat, doch ein Wechsel kam am Ende nicht zustande. Damit steht der Franzose weiterhin bei den Münchnern unter Vertrag und muss sich nun sportlich neu empfehlen. Vor dem Bundesliga-Auswärtsspiel bei Aufsteiger SV Elversberg hat sich Bayern-Cheftrainer Vincent Kompany ausführlich zur neuen Situation des 25-Jährigen geäußert.

Welche Regeln stellt Bayern-Trainer Vincent Kompany für seine Stars auf?

Bayern-Trainer Vincent Kompany. © picture alliance/dpa | Sven Hoppe

Nachdem das Transferfenster inzwischen geschlossen ist, hat sich die Ausgangslage für Boey verändert. Ein Abschied ist damit vorerst vom Tisch. Der Rechtsverteidiger soll stattdessen wieder vollständig in die Mannschaft integriert werden. „Jetzt ist die Transferphase vorbei und Sacha bekommt die Unterstützung von uns“, stellte Kompany klar.

Kompany-Klartext zu Bayern-Flop

Einfach wird der Weg zurück in die erste Elf für Boey allerdings nicht. Mit Josip Stanišić und Konrad Laimer hat Kompany zwei weitere etablierte Optionen für die rechte Abwehrseite zur Verfügung. Dazu kommen Alphonso Davies und Nathaniel Brown als zusätzliche Konkurrenz auf den Außenverteidigerpositionen. „In der Position allein haben wir Josip Stanišić und Konrad Laimer, und die Konkurrenz dort ist bereits groß“, betonte der Bayern-Trainer.

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Für Boey bedeutet das: Wenn er sich wieder regelmäßige Einsatzzeit erspielen will, muss er sich im Training beweisen. Auch Sportvorstand Max Eberl hatte sich bereits nach dem 5:0-Champions-League-Auftaktsieg gegen Bodø/Glimt zur Personalie geäußert und bestätigt, dass der Rekordmeister seine Bemühungen um einen Verkauf zunächst einstellt.

Eine langfristige Zukunft in München habe Boey trotz der Kaderkehrtwende jedoch nicht automatisch, wie der Sportvorstand deutlich machte: „Dann schauen wir mal, was im Winter passiert“, so Eberl. Im Winter 2024 hatte der deutsche Rekordmeister rund 30 Millionen Euro investiert, um den Franzosen aus der Türkei nach München zu holen. Seitdem kam Boey auf lediglich 38 Pflichtspiele für den FCB und verbrachte zuletzt ein halbes Jahr leihweise bei Galatasaray. Sein Marktwert hat sich seit dem Wechsel mehr als halbiert. (smr)